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    Ein liebevoller Umgang mit Dir selbst ist wichtig. Wahrscheinlich weißt du das bereits. Aber setzt Du es auch wirklich um? Bist du wirklich liebevoll im Umgang mit Dir?

    Ein liebevoller Umgang mit Dir selbst… bedeutet, dass du gerade in Zeiten in denen es dir nicht gut geht oder alles um dich herum schwierig und stressig ist, dass du gerade dann lieb mit dir selbst umgehst. Dass du darauf achtest, dich nicht auch noch selbst fertig zu machen. Dass du darauf achtest dir Pausen zu gönnen.

    Ein liebevoller Umgang mit uns selbst fällt uns einfach, wenn es uns gut geht. Wenn alles im Flow ist und wir uns in unserer Haut und Welt wohl fühlen. Da fällt es uns leicht positive Worte für uns zu finden, die Mittagspause für einen kleinen Spaziergang zu nutzen oder nervige Kleinigkeiten nicht an uns ran zu lassen.

    Doch manchmal ereignen sich Dinge, die uns aus unserer heilen Welt rausholen. Das kann eine stressige Situation bei der Arbeit sein oder auch mehrere. Das kann aber auch der Vater sein, der mit seinen Ansichten unsere Welt ins Wanken bringt. Wenn wir dann keine hilfreichen Rituale oder Tools haben, die uns wieder auf den Boden der Tatsachen zurückbringen, dann verfallen wir schnell in unnötigen Stress. Stress, der uns kurz- oder langfristig begleitet. Je nachdem wie sehr wir uns vom Außen beeinflussen lassen und wie sehr unser Inneres damit zu kämpfen hat.

    Liebevoller Umgang mit dir selbst – Deine Bedürfnisse kennen

    In erster Linie geht es darum, deine Bedürfnisse zu kennen. Dazu kannst du dir öfter mal die Frage stellen „Welche Bedürfnisse habe ich prinzipiell / gerade?“

    Das hilft dir schnell zu sehen, welches Bedürfnis gerade nicht erfüllt wird und dagegenzusteuern. Ich zum Beispiel habe das Bedürfnis mind. 1 mal die Woche mit meiner Mama zu telefonieren. Sie wohnt zweieinhalb Stunden entfernt und daher bleibt uns als Kontakt oft nur das Telefon. Wenn ich viel Arbeit habe und es vergesse merke ich es unbewusst, dass mich das stresst. Anfangs wusste ich gar nicht warum ich so gestresst war… Doch mit der Zeit wurde ich meiner Bedürfnisse bewusst und auch solche Dinge kamen zum Vorschein. Entscheide ich dagegen bewusst auf einen Anruf zu verzichten oder ihn zu verschieben, dann ist es was anderes. Aber vergessene Anrufe stressen mich.

    Dafür muss ich immer wieder ziemlich gut hinschauen und in mich hinein fühlen.

    • Was brauche ich wirklich?
    • Was tut mir gut?
    • Wie kann ich davon mehr in Leben holen?
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    Liebevoller Umgang mit dir selbst – deine Gedanken beeinflussen alles

    Wachsam zu sein, was Du denkst, ist ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zum liebevollen Umgang mit Dir selbst. Unsere Gedanken haben eine enorme Energie. Eine Energie, die faszinierende Auswirkung auf unseren Körper haben kann. Kannst du gern direkt ausprobieren:

    Setz dich ganz normal auf einen Stuhl. Schau auf deine Körperhaltung und das Gefühl, das du gerade hast. Und jetzt denke an ein Ereignis in deinem Leben, das dich traurig gemacht hat. Wie verändert sich dein Gefühl und deine Körperhaltung?

    Vermutlich ziehen sich deine Schultern, dein Blick und auch deine Mundwinkel nach unten.

    Denke nun an einen Moment des Erfolgs oder an einen Moment der dir wahnsinnige Freude bereitet hat. Blitzartig wird sich dein Körper wieder aufrichten, die Schultern nach hinten gehen und der Kopf hält sich aufrecht. Die Mundwinkel werden sich zu einem zufriedenen Lächeln oder breiten Strahlen verändert haben.

    So schnell reagieren deine Zellen, deine Muskeln und Sehnen auf deine Gedanken. Immer. Egal, ob du dir dessen bewusst bist oder nicht.

    Wenn du liebevoll zu dir selbst bist und auf deine Gedanken und Gefühle achtest, wird auch dein Körper entsprechend positiv darauf reagieren. Und nur so am Rande… wenn du eine positive Ausstrahlung hast, wirkt diese auch positiv auf andere.

    Gedanken erfüllen sich…

    Oft sind unsere Gedanken negativ geprägt. Wir hören schon gar nicht mehr richtig hin… Aber die übellaunigen Gedanken in unserem Kopf sind nicht gerade der liebevolle Umgang, den wir verdient hätten.

    Bist du dir bewusst, was du den ganzen Tag denkst? Ist es das was du dir wünschst? Oder ärgerst du dich eigentlich ständig über irgendetwas?

    Stell dir vor, alles was du denkst würde sofort passieren. Was wäre dann in deinem Leben los? Würde sich die Wolkendecke noch mehr zuziehen und der Dauerregen runterprasseln? Würden deine Kollegen dich anpflaumen und dich wüst beschimpfen?

    Ist das was du gerade so täglich von denkst, wirklich das was du möchtest?

    Ist das, was du denkst, von Liebe geprägt?

    Nur noch die Gedanken zu verfolgen, die Dir gut tun, ist ein Ausdruck des liebevollen Umgang mit dir selbst.

    Liebevoller Umgang mit dir selbst – warum ein gutes Umfeld wichtig ist

    Liebevoller Umgang mit dir selbst heißt aber auch, dass du darauf achtest, mit wem du deine Zeit verbringst. Sind es Menschen die dich inspirieren und mit denen du lachen kannst. Sind es Menschen, die dich unterstützen und fördern, aber auch in gewisserweise herausfordern und damit deine Grenzen permanent erweitern? Wichtig sind auch Freunde in deren Nähe du dich wohl fühlst und mit denen du über Gott und die Welt reden kannst.

    Menschen die dir nicht gut tun, die ständig lamentieren oder ihre eigene Machtlosigkeit mit Wut und Bösartigkeit zeigen, die darfst du gerne meiden.

    Liebevoll mit dir selbst zu sein, fordert dich auch heraus, immer mehr auf deine innere Stimme zu hören und dich zu trauen, deinen eigenen Weg zu gehen. Sei für andere Inspiration und Vorbild, indem du einen liebevollen Umgang mit dir selbst lebst.

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