Gerade in Krisen- oder schweren Zeiten ist es für uns besonders wichtig im Vertrauen zu bleiben. Den Mut und die Hoffnung nicht zu verlieren.

    Im Vertrauen zu bleiben bedeutet aber auch, dass wir mental stark bleiben. Dass wir uns von den kleinen und großen Krisen des Lebens nicht runterziehen lassen. Weder von einer Covid-Pandemie noch von unseren Arbeitskollegen. Wichtig ist, dass wir darauf vertrauen, dass auch wenn es im Moment nicht so gut läuft, aber irgendwann auch wieder besser wird.

    Auch ich selbst bin nicht immer im tiefen Vertrauen und schwebe über dem Boden, weil mir nichts und niemand etwas anhaben kann. Auch ich habe dunkle Stunden in denen ich mich am liebsten verkriechen möchte oder in denen ich so sehr verzweifelt bin. Aber ich habe in meinem Leben gelernt damit umzugehen und zwar auf langfristige Sicht. Das war am Anfang ziemlich schwer. Aber je öfter ich an mir und meinem Vertrauen ins Leben gearbeitet habe umso stärker, mutiger und auch vertrauensvoller wurde ich. Wenn wir Vertrauen haben, sind wir gelassener und können das Leben mit all seinen Facetten genießen. Und uns werfen Stürme auch nicht gleich aus der Bahn.

    Was kannst du tun, um dein Vertrauen zu stärken?

    Genau JETZT ist der richtige Zeitpunkt, dass du dir Zeit für dich nimmst und wir uns miteinander verbinden. Ich gebe dir gern ein paar Vorschläge an die Hand, was du tun kannst um dein Vertrauen nach und nach zu stärken.

    1. Schränke deinen Medienkonsum ein

    Lass dich nicht von den negativen Schlagzeilen und Horrormeldungen beeinflussen. Versuche die Zeit vor dem Fernseher und auch die negativen Meldungen im Internet weniger zu konsumieren. Du glaubst du verpasst etwas? Meine Liebe, ganz sicher nicht. Das was wichtig ist, wird weiterhin zu dir durchdringen. Ich selbst schau zum Beispiel seit etwas mehr als einem Jahr kein Fernsehen. Ich hab aber Kontakt zu Schule und Kindergarten und bekomme so alle neuen Regelungen mit was zum Beispiel die Pandemie angeht.

    Man kann geteilter Meinung darüber sein, ob das anschauen der Tagesschau, von Youtube Videos oder die Diskussion in Facebookgruppen sinnvoll / nötig sind oder nicht. Ich für mich habe jedoch herausgefunden, dass ich mit weniger Konsum sehr viel ruhiger schlafe. Und das ganz ohne dass ich alles verleugne. Sondern, indem ich mich einfach nicht die ganze Zeit damit konfrontiere.

    Warum ich denke, dass es auch dir gut tun würde darüber nachzudenken, was du liest oder anschaust? Einfaches Gedankenspiel: Wie fühlst du dich nachdem du einen Krimi oder die Nachrichten angeschaut hast? Bist du erholt, fröhlich und könntest Bäume ausreißen? Eher nicht… Oder? Ich überrede dich zu nichts… denk einfach drüber nach…

    2. Richte deinen Blick liebevoll nach innen

    Nimm dir Zeit für dich und komm zur Ruhe. Spüre in dich und verbinde dich mit deiner inneren Welt, so wirst du dir bewusster über deine Gedanken, Gefühle, Entscheidungen und Erfahrungen, mit denen du deine Realität erschaffst.

    Wenn es dir nicht gut geht, dann überlege welche Bedürfnisse du im Moment hast, die nicht erfüllt werden. Was fehlt dir im Moment?

    • eine liebevolle Umarmung?
    • ein Gespräch bei dem du deine Sorgen loswerden kannst?
    • eine warme Decke, weil dir ein wenig kalt ist

    Wenn du spürst, was dir fehlt, dann versuche mal, ob du es schaffst dein Bedürfnis zu erfüllen. Nehmen wir die warme Decke… Wie oft denken wir „es ist doch noch nicht Winter, da leg ich mir doch keine Decke über die Beine“ oder „meine Güte bin ich verfroren, das ist doch nicht normal“. Und wir schieben unser Bedürfnis beiseite.

    Wenn du aber dir einfach die warme Decke schnappst und dich kurz einmummelst… Dann lernt dein Körper, dass seine Signale gehört werden. Und du wirst eine viel bessere Beziehung zu deinem Körper aufbauen, als wenn du ihn immer vertröstest. Das stärkt das Vertrauen.

    3. Bleibe positiv

    Es ist gerade wichtiger denn je, dass du auf deine Gedanken und Gefühle achtest. Deine Gedanke und Gefühle haben Einfluss darauf, wie du entscheidest und handelst. Und dein handeln beeinflusst das was dir im Leben passiert.

    Wenn du deine Gedanken zum Beispiel nur auf das Negative richtest, deine schmerzenden Beine oder die ärgerliche Kollegin, fühlst du dich ängstlich und hilflos. Aus dieser angstvollen und hilflosen Situation heraus, triffst du ängstliche Entscheidungen, welche dazu führen, dass du weitere negative Erfahrungen in deinem Leben machen wirst. Wenn du dich positiv und kraftvoll fühlst, triffst du kraftvolle Entscheidungen und bekommst positive, kraftvolle Ergebnisse.

    Wie kann dir das gelingen?

    Indem du deine Gedanken und Gefühle auf etwas Positives ausrichtest. Indem du lernst, nicht mehr so negative Selbstgespräche zu führen und dich für Dinge zu verurteilen, die du nicht ändern kannst oder die weit in der Vergangenheit liegen. Positive Affirmationen oder auch ein liebevoller Umgang mit dir und deinen Körper können dies unterstützen.

    4. Verbinde dich mit anderen

    In Zeiten der Kontakteinschränkungen scheint es uns auf den ersten Blick unmöglich die Verbindung mit anderen aufzunehmen oder zu stärken.

    Doch das ist ein Trugschluss. Ich mag dir hier gern ein paar Beispiele nennen, die dich mit anderen verbinden und damit deine positiven Erfahrungen vermehren und dein Vertrauen somit stärken.

    • frag die Menschen in deiner Nähe, ob du sie unterstützen kannst. Anderen zu helfen erfüllt uns und stärkt unser Selbstvertrauen.
    • Schreib deiner Familie eine Nachricht und frage sie wie es ihnen geht.
    • Nimm das Telefon in die Hand und rufe deine Familie und Freunde an.
    • Begegne andere Menschen mit einem lächeln, zum Beispiel dem Verkäufer, dem Postboten oder der fremden Frau mit ihrem kleinen Hund.

    Wenn du anderen Menschen hilfst oder sie aufmunterst, fühlst du dich mit ihnen verbunden und zugehörig und somit besser.

    5. Gestalte Veränderungen aktiv mit

    Unser Leben besteht aus vielen kleinen und großen, positiven und negativen Veränderungen. Wenn du ins Vertrauen kommen möchtest, dann lass dich nicht einfach treiben und vom Leben mitziehen, sondern entscheide dich dafür dein Leben aktiv mitzugestalten. Denn so hast du den Schlüssel in der Hand, dass Veränderungen in deinem Leben eher zu etwas positivem werden.

    • wie möchtest du mit deiner Krise / deinem Problem umgehen?
    • was kannst du aktiv tun oder entscheiden, damit sich dein Leben zum Positiven verändert?
    • wie möchtest du dein Leben leben?

    Wenn du weißt, was du möchtest und wie du dein Leben gestalten möchtest, kannst du schauen was nötig ist um dort hin zu kommen. Du kannst Schritt für Schritt in die Richtung gehen, um dein Ziel zu erreichen.

    Manchmal wissen wir nicht, was genau wir haben möchten. Wir fokussieren uns auf das was wir nicht möchten. Ich halte das für den falschen Weg… denn somit sind deine Gedanken und auch Handlungen eher auf das ausgerichtet was du nicht möchtest (und wir haben ja gelernt, das wir den positiven Weg wählen sollten).

    Werde dir also bewusst, was du möchtest. Wenn du das noch nicht greifen kannst / es dir nicht konkret bewusst ist, dann spüre in dich hinein, welches Gefühl du spüren möchtest, wenn du dein „Ziel“ erreicht hast.

    • wie fühlst du dich, wenn du gesund bist?
    • wie fühlst du dich, wenn du dich getrennt hast?
    • wie fühlt es sich an, mit dem Chef offen geredet zu haben?

    Fazit

    Ich habe auch wirklich eine Weile gebraucht um ins Vertrauen zu kommen. Ich wünsche dir aber, dass du es für dich findest. Dass du glücklich bist und dein Leben genießen kannst.

    Hab einen wundervollen Tag!

    deine Nicole

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