Unmotiviert im Job – warum Motivation wichtig ist, für dich und auch für deinen Arbeitgeber

Wenn du nach unzufriedenen Mitarbeitern googelst, dann kommen viele viele viele Ergebnisse

  • Milliarden-Schäden: Warum so viele Mitarbeiter unzufrieden sind
  • Diese Mitarbeiter sind Bremser
  • So gehen Sie mit unmotivierten Mitarbeitern um
  • Demotivation erkennen und aktiv gegensteuern
  • Innere Kündigung

Warum sind motivierte Mitarbeiter wichtig für die Arbeitgeber?

Früher auf dem Feld war es noch einfach zu sehen, dass unmotivierte Mitarbeiter schlecht sind fürs Geschäft. Unmotivierte Mitarbeiter arbeiten langsamer, schlechter oder machen „blau“ und arbeiten somit gar nicht. Das hat zur Folge, dass die Aussaat nicht ordentlich erfolgt, die Pflege der Äcker zu schlampig ist oder die Ernte zu spät eingefahren wird. Es hatte also sichtbare Ergebnisse zur Folge. Und da es so offensichtlich war, wurde derjenige der sich nicht genügend in die Arbeit einbrachte auch schwer bestraft und zwar sofort.

Anders ist es heute. Viele arbeiten an Dingen, die nicht direkt messbar sind. Die keine Produkte an sich als Ergebnis haben. Hier fällt es meist erst spät auf, dass der eingestellte Mitarbeiter seine Leistung nicht im gewünschten Maß erfüllt. Das kann das Unternehmen viel Geld kosten. Die entgangenen Erfolge, die Suche nach einem neuen Mitarbeiter, die Kosten für die Einarbeitung eines neuen Mitarbeiters und die eventuelle Betriebsklimaschädigung durch den demotivierten Mitarbeiter.

Viele negative Punkte und hohe Kosten die ein einzelner demotivierter Mitarbeiter verursachen kann.

Warum ist Motivation für dich als Arbeitnehmer wichtig?

Dass dein Arbeitgeber viel Geld durch deine Demotivation verliert kann dir ja egal sein, denkst du. Vielleicht hat er das ja auch so verdient. Immerhin kümmert sich niemand darum, wenn du mal etwas gut machst. Deine Belange werden nicht ernst genommen. Du bist sowieso nur ein kleines Rädchen, bzw. wurdest in eine Position gedrängt die so gar nicht deinen Fähigkeiten entspricht.

Egal, was du für ein Problem hast. Es tut dir nicht gut es deinen Job demotiviert zu erledigen!

  • Du hast schlechte Laune, welche sich womöglich noch ins Privatleben überträgt
  • Du bist traurig, dass andere mehr positive Aufmerksamkeit bekommen und fühlst dich mehr und mehr zurückgedrängt
  • Du schläfst nicht mehr gut und kommst jeden Tag geräderter ins Büro
  • Du magst morgens so gar nicht mehr aufwachen und kannst dich nur wenig motivieren ins Büro zu gehen
  • Schlafmangel, fehlendes Selbstbewusstsein und die ewige dunkle Wolke über dir lassen dich auch körperlich krank werden

Dass du das nicht lange mitmachen kannst und solltest ist dir selbst klar, oder?!

Warum bist du demotiviert?

Das kann viele Gründe haben, die du nur selbst weißt. Ob es nun daran liegt, dass deine übertragenen Aufgaben sterbenslangweilig sind oder du vor lauter ToDos schon morgens die Tischplatte deines Arbeitsplatzes nicht mehr siehst. Egal was es ist, um das „Problem“ zu lösen musst du wissen wo der Schuh drückt. Du musst dir bewusst sein, was genau dich an deinem Job stört. Und dabei solltest du ins Detail gehen. Denn nur, wenn du ganz genau weißt was deine Demotivation ausmacht, nur dann kannst du auch wirklich etwas daran ändern.

Wie kannst du dich wieder motivieren?

Motivation kommt nicht von heute auf morgen. Vorallem dann nicht, wenn dich die Demotivation im Job schon lange begleitet. Wie bequem es doch ist zu meckern und alles schlecht zu reden. Bequemer jedenfalls als etwas an der Situation zu ändern. Dich im Selbstmitleid zu suhlen bringt dir allerdings nichts. Nicht mehr als die oben genannten Nachteile der Demotivation. Und genau da willst du doch weg von. Du möchtest dich wieder gut fühlen. Mit einem guten Gefühl in den Tag starten. Nicht drüber nachdenken wie du lästigen Aufgaben aus dem Weg gehen kannst. Sondern mit Freude deiner Arbeit nachgehen und eine Aufgabe nach der anderen erfolgreich anpacken.

Was dafür nötig ist hängt ganz von der Ausgangssituation ab.

Warum Google hier nicht gleich 50.000 Suchergebnisse anzeigt die dir dabei helfen (wenn du unzufriedener Mitarbeiter eingibst – was du ja bist!) dich zu motivieren? Klar, die Arbeitgeber verlieren tausende, hunderttausende Euros. Und dein Arbeitgeber sichert deinen Job. Es ist also nicht verkehrt zu sagen, dass es schlimm für die Arbeitgeber ist, wenn du unmotiviert bist. Aber es sollte doch an erster Stelle stehen, dass wir alle zufriedener im Job sind. Oder nicht?

Was also kannst du machen oder gar ändern um motivierter zu sein?

Oft ist es ein schwieriges Gespräch das zwischen Demotivation und Motivation steht. Denn viele Probleme lassen sich recht einfach aus der Welt schaffen, wenn man mit der richtigen Person zum richtigen Zeitpunkt spricht.

Wirklich! Das glaubst du nicht? Dann lies weiter…

Stell dir vor du hast ein Problem mit deinem Arbeitsplatz. Die nötige Software die du brauchst um besser zu arbeiten hast du nicht und du bist unzufrieden weil du alles noch manuell eingeben musst. Du ärgerst dich jeden Tag drüber und wirst von Woche zu Woche unmotivierter diese Arbeitsschritte zu tun. Was ist die naheliegenste Lösung?

Klar, du schreibst dir alle Vorteile auf die dir die Software bringen würde. Informierst dich über die möglichen Kosten. Und damit gehst du zu deinem Chef und machst ihm klar, dass er eine sinnvolle Investition tätigen soll!

Oder du bist bei der Beförderung übergangen worden. Was dich ziemlich ärgert und deine Motivation verständlicherweise in den Keller rauschen lässt. Aber anstatt dich jetzt heulend in die Ecke zu verziehen oder gar aus Frust darüber direkt zu kündigen, überlege dir lieber ob es für dich nicht auch eine Weiterentwicklung gibt. Anstatt nach oben (als Abteilungsleiter o.ä.) gibt es vielleicht ein Expertengebiet, welches sich für dich eignet und mit dem du dich noch unentbehrlicher machst, als du es ohnehin schon bist. In welche Richtung könntest du dich noch entwickeln, was würde Sinn machen? Dann schaust du was du dafür an Können benötigst und sprichst mit deinem Vorgesetzten über deine berufliche Entwicklung. Mit guten Argumenten wird dein Vorgesetzter vielleicht sogar froh sein, dass kein „Zickenkrieg“ über die Beförderung des anderen Mitarbeiters ausbricht und dir daher auch deinen Teil der beruflichen Weiterentwicklung gönnen.

Könntest du dir vorstellen, dass auch deine Motivation mit einem positiv verlaufenden Gespräch zurückkommen könnte?

Ein Versuch ist es doch Wert!

Und warte nicht zu lange damit nach einer Lösung zu suchen. Denn beginnt es dich innerlich zu schmerzen, körperlich krank zu machen, dann ist es meist schon zu spät um durch kleine Veränderungen dein berufliches Leben wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Lass es nicht so weit kommen. Auch wenn es schwierig erscheint, du keine direkte Lösung findest oder das Gefühl hast nur Weglaufen zu müssen, gib dir und deinem Umfeld Zeit und nutze sie um Veränderungen herbeizuführen.

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