Was macht Kritik mit dir?

Wenn du emotional auf eine Beleidigung reagierst, dann ist ein Fünkchen Wahrheit dran.

Das klingt hart.

Aber schauen wir uns das mal genauer an:

Wenn du emotional reagierst, dann sagt dir dein Inneres (auch wenn es keinen Sinn macht oder es auch keinen Anhaltspunkt dafür gibt), dass du irgendwas an der Aussage für wahr hältst.

Jeder von uns hat Angst davor „falsch“ zu sein oder „nichts zu können“. Wenn dann jemand auf dich zukommt und dir sagt, dass du es nicht weit bringen wirst, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass du dich beleidigt fühlst.

Denn dein Ego fühlt sich von dieser Aussage bedroht. Es ist ein Thema das er anspricht, das dich selbst beschäftigt und an dem du „arbeitest“.

Gegenbeispiel:

Wenn jemand auf dich zukommt und sagt, dass du eine schlechte Tischtennisspielerin bist, dann wirst du ihn anlächeln und es eventuell bejahen. Denn es ist (zumindest wäre das bei mir so!) kein Thema, das mich verletzt. Mir ist egal, ob ich gut oder schlecht Tischtennis spiele. Denn das ist nicht was mich ausmacht. Das hat sehr wenig mit mir zu tun. Und so fasse ich diese „Beleidigung“ nicht als solche auf und fühle mich nicht verletzt.

Fühlst du dich dagegen verletzt, spürst du auch die unmittelbare Reaktion deines Körpers. In deiner Brustgegend fühlst du diesen Druck, dein Ego fühlt sich bedroht.

Eine Beleidigung trifft dich nur dann, wenn du insgeheim denkst, dass diese wahr ist!

Es ist wichtig, dass du das weißt.

Es ist nicht so, dass es auch wirklich wahr sein muss –  es ist nur so, dass du in diesem Augenblick glaubst, dass es wahr ist.

Woher kommt das?

Aus unseren Erfahrungen und der „Welt“ die wir uns daraus erschaffen haben. Unsere Erfahrungen prägen uns. Und wir erschaffen uns unsere Welt täglich neu, indem wir mit unseren Gedanken und Erfahrungen unsere Umwelt so sehen, wie wir sie sehen.

Hast du Angst davor, dass es wahr ist?

Denke drüber nach, ob es wahr ist. Steckt in der Beleidigung ein Fünkchen Wahrheit?

Dann stelle dich dieser Angst. Sieh sie dir genau an. Was macht das mit dir? Arbeite daran, dass diese Angst verschwindet. Dass dir das Thema keine Angst mehr macht. Und du wirst eine solche Beleidigung auch nie wieder als solche auffassen.

Ist die Aussage nicht wahr, aber du glaubst es?

Dann gibt es bei dir einen Glaubenssatz, der dich dazu bringt emotional auf eine solche Aussage zu reagieren. Dann heißt der Glaubenssatz womöglich „Ich bin nicht gut genug“ „Ich bin nicht dünn genug“ „Ich bin …“ oder „Ich werde nie erfolgreich sein“.

Diese Glaubenssätze lassen sich auflösen.

3 Schritte um Glaubenssätze aufzulösen

  1. Glaubenssätze erkennen
  2. Überprüfe die Glaubenssätze und verändere deine Sichtweise
  3. Schreibe deine negativen Glaubenssätze um

 

Wenn du deine Angst vor der Sache verlierst, wirst du dich auch nicht mehr emotional davon beeinflussen lassen. Wenn du deine Glaubenssätze ändern kannst, wirst du mehr Freiheit verspüren und ebenfalls gelassener durchs Leben gehen.

Möchtest du mehr darüber erfahren, wie du deine Glaubenssätze auflösen kannst?

Dazu habe ich einen Blogartikel geschrieben – lies hier weiter!