3 Schritte um deine negativen Glaubenssätze aufzulösen

Was sind eigentlich Glaubenssätze?

Ein Glaubenssatz ist eine Überzeugung, ein Muster oder eine Verallgemeinerung über das Leben und uns selbst. Glaubenssätze begleiten uns oft das ganze Leben und beeinflussen es immens. Sie beeinflussen unsere Entscheidungen, unser Handeln und auch unsere Gefühle.

Die meisten unserer Glaubenssätze klingen negativ und beeinflussen unser Leben daher auch entsprechend. Sie bremsen uns aus und halten uns klein. Sie nehmen uns Mut, Zuversicht und den Willen neues zu entdecken.

Hier ein paar Beispiele für negative Glaubenssätze:

  • Ich bin hässlich.
  • Keiner mag mich.
  • Ich darf nicht erfolgreich sein.
  • Geld stinkt.
  • Ich werde nie viel Geld verdienen.
  • Ich bin nicht gut genug.
  • Das Leben ist hart.
  • Ich bin nicht liebenswert.
  • Das kann ich nicht.
  • Ich muss mich ändern.

Woher kommen Glaubenssätze?

Glaubenssätze werden uns oft weitergegeben. In der Familie, von Bekannten oder Erziehern. Wir hören sie und lernen sie für wahr zu halten. Gerade als Kinder würden wir die Aussagen unserer Eltern nie anzweifeln. Und wenn gesagt wird, dass man für sein Geld hart arbeiten muss, dann wird das wohl schon richtig sein. Und schon haben wir einen negativen Glaubenssatz übernommen.

Manche Glaubenssätze bilden wir aber selbst. Wenn wir uns als Kind ausgeschlossen fühlen oder das Gefühl haben, dass uns niemand zuhört. Durch mehrmalige Wiederholung und Erfahrung des Gefühls entsteht dann ein Glaubenssatz wie „ich bin unwichtig“.

Die drei Schritte um negative Glaubenssätze los zu werden

Glaubenssätze können einen durch das ganze Leben begleiten und dieses negativ beeinflussen. Doch es gibt die Möglichkeit Glaubenssätze aufzulösen und die negative Beeinflussung des Lebens zu unterbrechen.

1 Glaubenssätze erkennen

Glaubenssätze bleiben uns meist ein Leben lang erhalten. Nur weil wir auch andere Erfahrungen machen, heißt das nicht, dass wir uns automatisch von alten Mustern und Einstellungen befreien. Der erste Schritt ist daher, die einschränkenden Gedanken  aufzudecken, damit wir sie hinterfragen und auflösen können. Schreibe deine Glaubenssätze und Überzeugungen auf.

Wenn du dir zum Beispiel aufgeschrieben hast: „Niemand mag mich“, dann schau dir diese Aussage genauer an. Finde heraus, was dahinter steckt.

Wann hast du dich zurückgewiesen gefühlt?

Wann hattest du das Gefühl ungeliebt zu sein?

Wurde dir (schon öfter) gesagt, dass er / sie dich nicht mag?

Erkenne, warum dieser Glaubenssatz entstanden ist.

2 Überprüfe die Glaubenssätze und verändere deine Sichtweise

Ist dieser Glaubenssatz noch aktuell? Prüfe ihn.

Glaubenssätze wollen bestätigt werden. Daher hat sich im Laufe der Zeit deine Sichtweise genau darauf ausgerichtet diesen Glaubenssatz zu beweisen und zu bestärken. Du hast sicher auch schon Erfahrungen gemacht, die diesen Glaubenssatz widerlegen würden, doch durch deine Sichtweise filterst du diese Erfahrungen raus und übrig bleibt nur das was den Glaubenssatz bestätigt.

Schau jetzt also ganz bewusst nach Aussagen, die deinen Glaubenssatz widerlegen.

Bleiben wir beim Beispiel „niemand mag mich“

Mach dir bewusst, dass du Menschen um dich hast (Familie, Freunde, Bekannte) die dich mögen.

Erinner dich daran, was sie dir Gutes tun.

Wann hat dir jemand eine Freude gemacht?

Oder nimm den Glaubenssatz „Geld stinkt“

Nimm einen Geldschein und rieche daran. Riecht neutral, oder? Eigentlich ist das nur ein dummer Spruch.

„Ich bekomme nie etwas“

Wirklich nicht? Versuche dich mal dran zu erinnern, wann du etwas einfach so erhalten hast.

Sei es der gute Ratschlag einer Freundin. Die Hilfe von Freunden bei deinem Umzug in eine andere Stadt. Das Auto deiner Oma, das du dir ausleihen darfst. Die liebevolle Aufmerksamkeit von deinem Freund / Mann. Das eBook, dass dir jemand kostenlos zur Verfügung stellt. Ich bin sicher, da fällt dir noch viel mehr ein.

Und du hast jetzt die Möglichkeit deinen Fokus auf die Dinge zu richten, die du bekommst.

3 Glaubenssatz auflösen durch umschreiben

Jetzt, da du dir deiner negativen Glaubenssätze bewusst bist und auch schon angefangen hast Gegenargumente zu finden, kannst du deine negativen Glaubenssätze umschreiben.

  • Ich bin hässlich -> Ich bin schön. Und es gibt Menschen, wie meinen Mann, die mich schön finden. Schönheit ist Ansichtssache. Es wird immer wieder Menschen geben, die mich schön finden.
  • Keiner mag mich -> Nicht jeder Mensch kann einen mögen. Wir sind alle verschieden. Es gibt Menschen die mich mögen und es wird immer wieder Menschen geben die mich mögen wie ich bin.
  • Ich darf nicht erfolgreich sein -> Ich darf erfolgreich sein und stolz auf meine Leistungen. Weil ich es mir erlaube!
  • Geld stinkt -> schlichtweg falsch. Geld ist ein Zahlungsmittel.
  • Ich werde nie viel Geld verdienen -> Das Geld wird zu mir kommen. Denn alles was ich tue ist
  • Ich bin nicht gut genug -> Ich bin gut, so wie ich bin.
  • Das Leben ist hart -> das Leben kann auch leicht sein. Und ich entscheide mich für Leichtigkeit.
  • Ich kann das nicht -> Ich kann es wenigstens versuchen. Und wenn ich etwas nicht kann, wird sich jemand finden, der mich darin unterstützt.

Richte deinen Fokus auf die Freude

Egal, was du glaubst, du hast recht. Denn das was du glaubst, wirst du täglich mit Beweisen bestärken. Und auf das was du glaubst richtest du deinen Fokus, du gibst deine Energie genau darauf. So wird sich das was du glaubst immer mehr bestätigen. Du kannst dich bewusst für Glück, Freude, Leichtigkeit und Liebe entscheiden.

Entscheide dich heute, was du glauben möchtest.

Entscheide dich jetzt, welche Glaubenssätze dein Leben beeinflussen sollen.

Wenn du jeden Tag deine neuen, positiven Überzeugungen in dein Leben integrierst, wird das Leben dir immer mehr Beweise liefern, dass du recht hast. Und du wirst sie erkennen und dich daran erfreuen können.

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