1. Fokus auf das Positive

    Wenn deine Gedanken an mögliche Katastrophen dich in das negative Gedankenkarussell ziehen und du dich in einem Sog aus Angst und Sorgen befindest, dann versuche in genau die entgegengesetzte Richtung zu denken. Wann immer du wahrnimmst, dass sich deine Gedanken nur noch darum drehen, was alles schief laufen kann, halte inne und denke ins Positive.

    Was kann noch wahr sein? Was könnte noch möglich sein? Ist die Situation vielleicht doch zu etwas gut?

    Indem du deine Aufmerksamkeit auf das Positive lenkst, richtest du deinen Fokus neu aus und die Gedanken an Negatives werden weniger.

    Energie folgt Aufmerksamkeit und Gleiches zieht Gleiches an.

    Wenn du also anstatt in Katastrophen besser an die Möglichkeiten und Chancen denkst, ist es auch wahrscheinlicher, dass sich Chancen und Möglichkeiten für dich sichtbar machen.

    2. Nach vorne blicken

    Wenn du immer wieder darüber nachgrübelst, was du in der Vergangenheit hättest anders oder besser machen können, kommst du nie aus dem Gedankenkarussell. Dein Blick wird immer in die Vergangenheit gerichtet sein. Zudem nimmst du so, Tag für Tag, den Schmerz aus der Vergangenheit mit in die Zukunft.

    Wenn etwas in deinem Leben nicht so war, wie du es gern gehabt hättest… Betrachte die Situation vor deinem inneren Auge und sprich laut „Es ist okay“. Erlaube dir selbst, mit der Vergangenheit abzuschließen.

    Nimm die Vergangenheit als wertvolle Erfahrung für dein Leben und schau was du daraus lernen kannst. Was ist die Lektion dahinter? Was ist die Erkenntnis für die Zukunft?

    Es bringt dir nichts, aber auch wirklich gar nichts, ständig darüber nachzudenken, was hätte anders sein sollen. In der Vergangenheit zu leben bringt dich kein Stück weiter, es wird dein Leben zum Stillstand bringen und den Schmerz aus der Vergangenheit aufrechterhalten.

    • Die Vergangenheit ist vorbei.
    • Alles, was passiert (ist), dient deinem Wachstum.
    • Nimm die Lektion aus der Vergangenheit mit und richte den Blick nach vorne.

    3. Fokus auf dich

    Wenn ich das Verhalten anderer Menschen mir Gegenüber nicht verstanden habe, habe ich oft versucht zu ergründen, warum das so ist. Ich wollte unbedingt eine Antwort auf ihr Verhalten finden. Manchmal nahm ich es auch persönlich und fragte mich, ob ich etwas falsch gemacht hatte oder warum jemand gemein zu mir war. Sensible Menschen und Menschen mit geringem Selbstwert (da hab ich mich vor ein paar Jahren auch noch dazuzählen dürfen), neigen besonders dazu, alles auf sich zu beziehen und sich selbst in Frage zu stellen.

    Es geht aber nie um den anderen. Es geht um dich. Deshalb frage dich: Was fühle ich und warum fühle ich das jetzt genau so? Bin ich vielleicht wütend, weil ich respektlos behandelt wurde? Dann kann eine Aufgabe sein, klare Grenzen zu setzen.  Oder hätte ich mir ein liebevolleres Verhalten gewünscht? Dann kann es sein, die eigenen Bedürfnisse klarer zu äußern oder zu lernen sich selbst liebevoller zu behandeln.

    Denn alles was im Außen passiert ist ein Spiegel unseres Inneren. Wenn wir uns selbst nicht liebevoll behandeln und unser innerer Dialog nur negativ ist, werden wir genau das als Bestätigung durch unser Umfeld bekommen.

    Wenn du dich fokussierst, deine Gefühle verstehen lernst und die Aufgabe erkennst, löst du dich von der Abhängigkeit anderer und fühlst dich nicht mehr als Opfer.

    4. Verantwortung übernehmen

    Manche Dinge können wir nicht ändern. Das ist nun mal so. Punkt.

    Wir können aber unsere Sichtweise darauf ändern und Verantwortung übernehmen.

    Wichtig ist, dass du erkennst, worauf du Einfluss nehmen kannst. Auf das Weltgeschehen wirst du wohl eher etwas weniger Einfluss nehmen können als auf deine Laune am frühen Morgen. Genauso wie wir uns alle beugen mussten / müssen, was die Corona-Krise angeht. Die hat uns nun mal überrannt… Warum darüber aufregen und sich im Gedankenkarussell verlieren?

    Schau also, was du beeinflussen kannst. Finde den Mut und die Kraft, die Dinge zu ändern und anzugehen, die du ändern kannst und lerne loszulassen, jene Dinge ändern zu wollen, die außerhalb deines Einflussbereichs liegen.

    • Akzeptiere die Dinge, wie sie sind.
    • Übernimm Verantwortung für deinen Einflussbereich.
    • Lass los von Dingen, die außerhalb deines Einflussbereichs liegen.
    Gedankenkarussell
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