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Bestimmt hast du schon mindestens einmal irgendwo gehört, dass deine Gedanken dein Leben bestimmen oder dass sich der größte Teil unserer Gedanken tagtäglich wiederholt.

Das bedeutet im Umkehrschluss, dass wir meistens das Gleiche denken und dadurch auch vorwiegend ähnliche Erfahrungen machen, sprich unsere ganz individuelle Realität erleben. Und oft richten wir unsere Gedanken negativ aus, anstatt uns ganz bewusst auf das Wesentliche und unsere Ziele zu fokussieren.

Was ist also, wenn du deine Realität oder zumindest einen Teil davon gar nicht so toll findest?

Heute zeige dir ganz konkret, was du tun kannst, um deine Gedanken zu hinterfragen und so die Veränderung, die du dir wünscht, in dein Leben zu holen.

Wie soll deine Realität / dein Leben aussehen?

Stell dir einmal kurz die Frage, wie dein Leben eigentlich aussehen soll. Was soll sich ändern oder was willst du erreichen um glücklich zu sein?

  • Ich möchte in einem großen Haus leben
  • Mein größter Wunsch ist es eine neue Arbeitsstelle zu finden
  • Ich wünsche mir mehr Freude in meinem Leben
  • Ich möchte eine glückliche Beziehung haben

Was auch immer dir im Moment wichtig ist… du hast die Möglichkeit mit nur einer einzigen Frage deinem Ziel täglich ein Stück näher zu kommen. Aber dazu gleich mehr…

Vorab müssen wir noch herausfinden, was hinter deinen Wünschen steht.

Denn, eigentlich wünscht du dir gar keinen bestimmten Sportwagen. Tief in dir drin möchtest du das Gefühl von Freiheit und Nervenkitzel spüren, wenn du ihn fährst, die Anerkennung bekommen, wenn du damit gesehen wirst oder du möchtest ihn als Belohnung für die vielen Arbeitsstunden und schlaflosen Nächte.

Hinter dem Traum vom Eigenheim, steht meist das Gefühl von Sicherheit. Oder von Selbstbestimmung, denn du kannst dort tun und lassen was du möchtest, es gehört ja dir.

Dein Wunsch nach einer neuen Arbeitsstelle kommt sicherlich daher, dass du (wieder) Anerkennung bekommen möchtest, oder dir aktuell das Gefühl von Zugehörigkeit fehlt und du hoffst es bei einem anderen Unternehmen zu finden.

Welche Gefühle verbindest du also mit deinem derzeit größten Wunsch?

Was möchtest du (täglich) fühlen, damit du glücklich werden kannst?

  • Freude
  • Anerkennung
  • Liebe
  • Mut
  • Stolz

Jetzt kommen wir zu der EINEN Frage

Wenn du also nun konkret weißt, was du dir in deinem Leben wünschst und auch was für Gefühle du damit verbindest, dann kannst du mit dieser einen Frage jeden Tag ein Stückchen deinem Glück näher kommen.

Dein Wunsch steht dabei noch nicht mal so sehr im Vordergrund. Wenn du weißt, welche Gefühle / Emotionen du fühlen möchtest, wenn du dein Ziel erreicht hast / dein Wunsch in Erfüllung gegangen ist, dann reicht das völlig aus.

Fokussiere dich darauf was du fühlen möchtest.

Ist es Freude oder Liebe, ist es der Nervenkitzel oder der Mut… Mach dir dein Wunschgefühl bewusst.

Und jetzt…

Achte auf deine Gedanken.

Halte öfter am Tag inne und achte bewusst auf deine Gedanken. Welcher Gedanke kommt bei dir, wenn du an deinen Wunsch / dein Ziel denkst?

  • Ich kann das nicht
  • Dazu reicht mein Geld nicht
  • Die von Unternehmen XY haben sich noch nicht gemeldet, da erhalte ich sicher eine Absage
  • Ich bin es nicht wert
  • Ich habe es nicht verdient

Stell dir dann diese EINE Frage:

Dient mir der Gedanke um (dein Wunsch / dein Ziel / Liebe / Freude /…) in mein Leben zu bekommen?

Wenn deine Gedanken negativ sind, dann doch ganz sicher nicht. Sie dienen dir in keinerlei Hinsicht. Du hast irgendwann mal in deinem Leben gehört oder gesagt bekommen, dass du es nicht wert bist oder dass es nicht möglich ist.

Aber ist das wirklich so?

Ist es wirklich wahr, dass du es z.B. nicht verdient hast?

Du findest jetzt sicherlich mindestens 3 Bestätigungen für diese Annahme. Das wird dir leicht fallen. Da hast du auch jahrelang deine Gedanken und auch dein Bewusstesein drauf trainiert. Du hast jahrelang die Bestätigungen dieser Aussage gesucht und natürlich auch gefunden. Und mögen es nur Kleinigkeiten gewesen sein – du hast es dir direkt eingespeichert und innerlich immer wieder wiederholt! Somit findet dein Gehirn ganz leicht immer wieder Bestätigungen im Außen für die Annahmen, die du im Inneren festigst.

Dreh die Sache mal um…

Jetzt suche ganz spontan mal 3 Bestätigungen dafür, warum das nicht wahr sein kann.

Gar nicht so einfach, oder? Immerhin hast du ja Ewigkeiten immer nur die Bestätigung dafür gesucht und es auch irgendwie nie in Frage gestellt. Probiere es trotzdem. Genau jetzt!

3 Bestätigungen dafür, warum du dein Wunsch / dein Ziel verdient hast!

  • (ich habe eine solide Ausbildung und bin sehr gut in dem was ich tue)
  • (ich habe jahrelange Berufserfahrung)

Meinst du nicht, dass dich solche Gedanken deinem Ziel näher bringen? Ich bin mir ganz sicher, dass es so besser ist und dass du nur so deinem Glück, der Freude oder auch einer glücklichen Beziehung näher bist als anders herum.

Wenn du also das nächste Mal merkst, dass du blöde / negative oder runterziehende Gedanken zu dir selbst oder zu deinen Zielen hast, dann frage dich folgendes:

Dient mir der Gedanke um (dein Wunsch / dein Ziel / Liebe / Freude /…) in mein Leben zu bekommen?

Und wenn der Gedanke eher hinderlich ist, dann sage gezielt „STOPP!“ und wende dich dem zu was du erreichen möchtest.

Ich freue mich, wenn du die Übung anwendest und mir in den Kommentaren mitteilst, wie es Dir damit ergangen ist!

Wenn du der Meinung bist, jemand könnte von der Übung profitieren, dann teile sie gern mit deinen Liebsten!

Ich danke dir fürs Lesen und für deine Zeit – deine Nicole

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