Ein Fuchs, ein Unglück und die Erkenntnis

    Ein Fuchs, ein Unglück und die Erkenntnis

    Heute morgen hatte ich eine Erkenntnis… Ich hatte eine Coachigstunde. Und zwar meine eigene. Und da traf es mich… Die Erkenntnis kam wie ein Schlag und super klar.

    Der Fuchs und das Unglück

    Ich war am Abend vorher noch lange weg gewesen und erst super spät in Richtung München auf der Autobahn unterwegs. Die Fahrt war nervig. Lauter nächtliche Bauarbeiten, die mich davon abhielten schnellstmöglich in mein Bett zu kommen. Auf einer dunklen Strecke, wir haben gerade Neumond, sprang mir plötzlich ein Fuchs direkt vors Auto. Ich war mit 180km/h auf der linken Spur unterwegs. Ausweichen wäre eine blöde Idee, aber für eine Reaktion, außer das Lenkrad festzuhalten, hatte es eh nicht gereicht. Der große Kerl sprang einfach von der Beton-Mittelleitplanke vor mein Auto.

    Am nächsten morgen war ich immer noch ziemlich durch den Wind. Das arme Tier! Mein Auto an der Frontschürze kaputt. Den Chef informiert und mit einer Kollegin das weitere Vorgehen geklärt.

    Mittendrin sagt mir mein Handy, dass in 2 Minuten mein Coachingtermin startet. Vor Ort… Ich rufe hektisch an und wir vereinbaren, dass losdüse und wir dann einfach 10 Minuten später anfangen. Ich bin also nochmal mit dem kaputten Auto losgefahren und ziemlich durch den Wind bei meiner Coachingstunde gekommen.

    Die Erkenntnis

    Wir haben damit gestartet, dass ich erstmal erzählen konnte, was eigentlich passiert war. Dass eigentlich nicht viel schlimmes geschehen war, naja außer dem armen Fuchs. Aber ansonsten nur ein Schreck und Blechschaden.

    Dann startete ich mit der Achtsamkeitsübung. Die mir so gar nicht gelingen wollte. Alles in mir schrie nervös, du musst dies machen, das noch erledigen, jenes beachten,…

    So sagte ich als Beobachtung, dass ich eine Nervosität beobachte. Ein vibrierendes Feld um mich das nervös ist.

    Und darauf wartet geschimpft zu werden.

    Warte mal, geschimpft? Im ernst? Ich bin 37 Jahre alt. Das Unglück ist mir (und dem Fuchs) passiert und ich habe Angst geschimpft zu werden?

    Da wurde ich schon mal hellhörig.

    Es ging weiter mit der Achtsamkeitsübung. Noch genauer beobachten. Was macht denn beispielsweise der Satz „Ich schimpfe dich nicht. Hier bist du sicher und es wird dir nichts passieren!“ mit dir?

    Mein Verstand hatte die Bestätigungen sofort parat:

    • hier bist du vielleicht sicher, aber da draußen nicht
    • du hast gut reden, ich glaub dir nicht
    • klar, du schimpfst nicht – aber die anderen, die mit der Sache mehr zu tun haben

    Und zack – hatte ich meine 3 Bestätigungen, warum diese heilsamen und liebevoll gemeinten Worte nicht für mich funktionieren.

    Und ich hab mich dabei erwischt. Die Erkenntnis war umgehend da!

    • Ich habe Angst davor geschimpft zu werden, wenn ich mich nicht 100%ig „korrekt“ verhalte und…
    • ich finde sofort Bestätigungen dafür, dass gut gemeinte, liebevolle Worte nicht für mich gelten können

    Jetzt, da ich um diese Reaktion von meinem Inneren weiß, kann ich daran arbeiten. Denn ich muss nicht ängstlich werden, nur weil mir etwas passiert. Und ich muss auch nicht nach Bestätigungen suchen, warum die nett gemeinten Worte nicht wahr sein können.

    Ich kann die Gedanken in meinem Kopf geraderücken. Kann lernen in ähnlichen Situationen noch gelassener und entspannter zu reagieren. Ich brauche keine Angst mehr zu haben, was auf mich zukommen könnte (übrigens: das ist alles auch nicht eingetroffen was ich mir schlimmes ausgemalt hatte, ganz im Gegenteil!).

    Hast auch du Reaktionen deines Inneren, die dir wenig Unterstützung bieten und dich eher einschüchtern oder deinen Selbstwert reduzieren?

    Dann gebe ich dir einen gut gemeinten Tipp. Achte auf deine Gedanken und Gefühle, wenn du mit einer stressigen Situation nicht gut zurecht kommst. Du musst die Achtsamkeitsübung nicht in dem Moment ausüben. Dich ein paar Stunden danach wieder in das Gefühl reinzubringen und nachzuspüren kann man üben. Nimm die Gedanken und Gefühle wahr. Bewerte sie nicht. Beobachte nur. Wenn du ganz genau hinspürst, wirst du genau die Dinge „hören“, welche dich Tag für Tag negativ beeinflussen.

    Wäre es nicht schön zu wissen was genau dich davon abhält, alles zu geben und ein glückliches Leben zu haben?!

    Folge mir auf instagram: In Kürze gibts ein IGTV von mir, in dem ich dich in die Achtsamkeitsübung einführe und du deine negativen Gedanken sichtbar machen kannst.

    Was ist es, das dich runterzieht

    Was ist es, das dich runterzieht

    Manche Dinge können uns ganz schön runterziehen. So sehr, dass wir gar keinen Blick mehr für all die tollen Dinge in unserem Leben haben und komplett den Mut verlieren.

    Deshalb möchte ich dir heute folgendes mitgeben:

    Lass endlich los, was dich runterzieht!

    Einfacher gesagt, als getan.

    Was ist es eigentlich was uns runterzieht?

    Die typischen Dinge, die uns oftmals beschweren und unser Leben sehr anstrengend machen können sind unter anderem folgende…

    • Unbegründete Ängste
    • Ein Job, den du hasst
    • Nicht genutzte Zeit
    • Negative Menschen und ihre Meinung über dich
    • Ungesunder Lebensstil
    • Gewohntes Denken
    • Mangelnder Glaube an dich selbst

    Die Liste ist beliebig lang und kann individuell verlängert werden. Hier ist der erste Schritt, das Erkennen, bereits der wichtigste Schritt.

    Meistens ist es nicht die Sache an sich, die uns runterzieht, sondern das Gefühl, dass damit in Verbindung steht und immer wieder an die Oberfläche tritt.

    Je mehr wir unsere Gefühle zu unterdrücken versuchen, umso schmerzvoller und aggressiver werden sie.

    Sie lösen sich erst dann auf, wenn du sie akzeptierst und dann bewusst gehen lässt. Je mehr du ein schlechtes Gefühl oder eine schlechte Situation annehmen und akzeptieren kannst desto leichter wird das Gefühl oder die Situation. Und umso leichter fühlst du dich dann.

    Das Beste…

    Wenn du gelernt hast, loszulassen, wird es dir immer leichter fallen und Situationen und andere Personen können dich nicht mehr so leicht runterziehen.

    Wie du lernen kannst loszulassen

    In den Gesprächen mit mir tauschen wir uns über deine aktuellsten Probleme und Sorgen aus. Dann knüpfen wir uns eines dieser Themen vor und bearbeiten dies mit einer sehr effektiven Coachingmethode (oder einer Kombination aus mehreren), die du dann im Nachhinein auch selbst auf dich anwenden kannst.

    Das bedeutet, du löst mit mir eines deiner negativen Gedanken- und Denkmuster auf und lernst dabei auch gleichzeitig, wie du in Zukunft mit problematischen Situationen oder Personen umgehen kannst.

    Ich nutze dabei hauptsächlich die Methode von Byron Katie (THE WORK). Mithilfe von Fragestellungen kommen wir damit dem Problem auf den Grund und finden in den Umkehrungen die Lösung für dein Problem. Das ist auf (fast) alle Themen anwendbar.

    Zudem habe ich noch eine Reihe anderer Tools im petto… So, dass kein Coachingtermin dem anderen gleicht, da ich individuell auf die Problemstellungen eingehe.

    • Achtsamkeit
    • THE WORK (Coachingmethode nach Byron Katie)
    • Journaling
    • Ziele und Werte
    • Innerer Kritiker
    • NLP-Tools

    Und jede Menge eigene Erfahrungen und Lösungen die ich persönlich in den Termin mit dir einfließen lassen kann, bringen dich weiter!

    Du möchtest dich erstmal selbst darum kümmern, dass dich die Dinge / Situationen nicht mehr runterziehen?

    Dann lies hier folgende Artikel:

    Gedankenkarussell 2 Fragen um negative Gedanken loszuwerden Methode Gedanken zu stoppen

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    4 Möglichkeiten, dein Gedankenkarussell nachhaltig zu beenden

    4 Möglichkeiten, dein Gedankenkarussell nachhaltig zu beenden

    1. Fokus auf das Positive

    Wenn deine Gedanken an mögliche Katastrophen dich in das negative Gedankenkarussell ziehen und du dich in einem Sog aus Angst und Sorgen befindest, dann versuche in genau die entgegengesetzte Richtung zu denken. Wann immer du wahrnimmst, dass sich deine Gedanken nur noch darum drehen, was alles schief laufen kann, halte inne und denke ins Positive.

    Was kann noch wahr sein? Was könnte noch möglich sein? Ist die Situation vielleicht doch zu etwas gut?

    Indem du deine Aufmerksamkeit auf das Positive lenkst, richtest du deinen Fokus neu aus und die Gedanken an Negatives werden weniger.

    Energie folgt Aufmerksamkeit und Gleiches zieht Gleiches an.

    Wenn du also anstatt in Katastrophen besser an die Möglichkeiten und Chancen denkst, ist es auch wahrscheinlicher, dass sich Chancen und Möglichkeiten für dich sichtbar machen.

    2. Nach vorne blicken

    Wenn du immer wieder darüber nachgrübelst, was du in der Vergangenheit hättest anders oder besser machen können, kommst du nie aus dem Gedankenkarussell. Dein Blick wird immer in die Vergangenheit gerichtet sein. Zudem nimmst du so, Tag für Tag, den Schmerz aus der Vergangenheit mit in die Zukunft.

    Wenn etwas in deinem Leben nicht so war, wie du es gern gehabt hättest… Betrachte die Situation vor deinem inneren Auge und sprich laut „Es ist okay“. Erlaube dir selbst, mit der Vergangenheit abzuschließen.

    Nimm die Vergangenheit als wertvolle Erfahrung für dein Leben und schau was du daraus lernen kannst. Was ist die Lektion dahinter? Was ist die Erkenntnis für die Zukunft?

    Es bringt dir nichts, aber auch wirklich gar nichts, ständig darüber nachzudenken, was hätte anders sein sollen. In der Vergangenheit zu leben bringt dich kein Stück weiter, es wird dein Leben zum Stillstand bringen und den Schmerz aus der Vergangenheit aufrechterhalten.

    • Die Vergangenheit ist vorbei.
    • Alles, was passiert (ist), dient deinem Wachstum.
    • Nimm die Lektion aus der Vergangenheit mit und richte den Blick nach vorne.

    3. Fokus auf dich

    Wenn ich das Verhalten anderer Menschen mir Gegenüber nicht verstanden habe, habe ich oft versucht zu ergründen, warum das so ist. Ich wollte unbedingt eine Antwort auf ihr Verhalten finden. Manchmal nahm ich es auch persönlich und fragte mich, ob ich etwas falsch gemacht hatte oder warum jemand gemein zu mir war. Sensible Menschen und Menschen mit geringem Selbstwert (da hab ich mich vor ein paar Jahren auch noch dazuzählen dürfen), neigen besonders dazu, alles auf sich zu beziehen und sich selbst in Frage zu stellen.

    Es geht aber nie um den anderen. Es geht um dich. Deshalb frage dich: Was fühle ich und warum fühle ich das jetzt genau so? Bin ich vielleicht wütend, weil ich respektlos behandelt wurde? Dann kann eine Aufgabe sein, klare Grenzen zu setzen.  Oder hätte ich mir ein liebevolleres Verhalten gewünscht? Dann kann es sein, die eigenen Bedürfnisse klarer zu äußern oder zu lernen sich selbst liebevoller zu behandeln.

    Denn alles was im Außen passiert ist ein Spiegel unseres Inneren. Wenn wir uns selbst nicht liebevoll behandeln und unser innerer Dialog nur negativ ist, werden wir genau das als Bestätigung durch unser Umfeld bekommen.

    Wenn du dich fokussierst, deine Gefühle verstehen lernst und die Aufgabe erkennst, löst du dich von der Abhängigkeit anderer und fühlst dich nicht mehr als Opfer.

    4. Verantwortung übernehmen

    Manche Dinge können wir nicht ändern. Das ist nun mal so. Punkt.

    Wir können aber unsere Sichtweise darauf ändern und Verantwortung übernehmen.

    Wichtig ist, dass du erkennst, worauf du Einfluss nehmen kannst. Auf das Weltgeschehen wirst du wohl eher etwas weniger Einfluss nehmen können als auf deine Laune am frühen Morgen. Genauso wie wir uns alle beugen mussten / müssen, was die Corona-Krise angeht. Die hat uns nun mal überrannt… Warum darüber aufregen und sich im Gedankenkarussell verlieren?

    Schau also, was du beeinflussen kannst. Finde den Mut und die Kraft, die Dinge zu ändern und anzugehen, die du ändern kannst und lerne loszulassen, jene Dinge ändern zu wollen, die außerhalb deines Einflussbereichs liegen.

    • Akzeptiere die Dinge, wie sie sind.
    • Übernimm Verantwortung für deinen Einflussbereich.
    • Lass los von Dingen, die außerhalb deines Einflussbereichs liegen.
    Gedankenkarussell
    Gefühle wieder spüren

    Gefühle wieder spüren

    Das ist gar nicht so einfach, wenn man im Laufe des Lebens gelernt hat sich und seine Gefühle zu verstecken Die Gründe so zu handeln (unbewusst) sind so vielschichtig und vielseitig wie das Leben selbst.

    WAS bringt es dir Gefühle zu verstecken?

    Im ersten Moment bringt es dir Schutz. Es schützt dich vor einer weiteren Verletzung. Denn aus irgendeiner Verletzung heraus, die dir widerfahren ist, hast du dieses „Verhalten“ eingeführt. Zu deinem eigenen Schutz. Das Problem dabei ist…

    Du änderst dich. Die Umstände ändern sich. Allerdings, denkt dein Unterbewusstsein, dass es weiterhin den Schutzmechanismus aufrecht erhalten muss.

    WARUM es wichtig ist, Gefühle anzunehmen und zu zeigen?

    Wer ständig seine Gefühle versteckt, wird taub dem Leben gegenüber. Wir lassen keine Gefühle mehr an uns ran, verstecken unsere eigenen Gefühle und damit auch unsere Bedürfnisse. Wir gehen auf Rückzug und verletzen uns damit täglich selbst.

    Andere Menschen fühlen sich in unserer Nähe unwohl, weil sie unbewusst merken, dass du etwas verbirgst. Somit sabotierst du Beziehungen zu lieben Menschen, auch wenn das gar nicht von dir gewollt ist.

    WAS kannst du tun um wieder mehr Gefühle zuzulassen und dich selbst wieder zu spüren?

    Höre hin.

    Richtig gelesen…! 😉

    Versuche anfangs auf deinen Körper zu hören und dein Gefühl zu erspüren.

    • Wo im Körper sitzt das Gefühl?
    • Welche Konsistenz hat es?
    • Ist es hart oder weich?
    • Ist es groß oder klein?
    • Kannst du dein Gefühl wahrnehmen? Und wenn ja, wie verhält es sich, wenn du genauer hinschaust?

    Die Übung macht sehr viel mit dir, wenn du sie regelmäßig anwendest. Du wirst achtsamer mit dir und deinen Gefühlen. Ein Vorteil, was die negativen Gefühle angeht… Du wirst sie früher wahrnehmen und kannst gelassener reagieren. Solche Gefühle werden dich mit der Zeit nicht mehr einfach überrennen! Es ist wunderbar, wenn man merkt, dass man zwar ein solches Gefühl hat, aber nicht mehr unbewusst einfach nur reagiert… sondern, fast schon in Ruhe entscheiden kann, wie man mit dem Gefühl jetzt umgehen möchte. Sehr spannend!

    Gefühle wieder spüren! Für mehr Lebensfreude

    ICH will wieder glücklich sein und Lebensfreude spüren!

    Die Gefühle wieder zu spüren und zuzulassen ist nicht einfach. Der Prozess hat bei mir selbst auch einige Zeit, wenn nicht gar Jahre gebraucht.
    Aber es lohnt sich!
    Wenn du wieder Gefühle zulässt, werden die Menschen in dein Leben treten, die mit dir harmonieren…
    Du wirst glücklicher und kannst gezielter für deine Bedürfnisse sorgen…

    Du musst dich nicht mehr verstellen und das ist unheimlich befreiend!!

    Ich wünsche Dir, dass du deine Gefühle zeigen und damit ein glückliches und zufriedenes Leben führen kannst!
    Alles Liebe deine Nicole

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    Gute Laune, auch wenn dein Tag ätzend ist

    Gute Laune, auch wenn dein Tag ätzend ist

    Ich freu mich sehr, dass Du wieder da bist und auch diesen Blogbeitrag lesen wirst. Es gibt wunderbare Tipps und Ideen, wie Du Dich auch an einem ätzenden Tag in gute Laune bringen kannst.

    Deine Laune ist ansteckend

    Du hast bestimmt schon gemerkt, wie gut es tut in der Nähe von Menschen zu sein, die gute Laune haben. Von ihnen lassen wir uns gern anstecken. Unsere Stimmung hellt sich innerhalb kürzester Zeit wie von selbst auf.

    Genauso ist es aber mit schlechter Laune. Auch die ist ansteckend. Wenn du also deinen Mitmenschen mit schlechter Laune begegnest, werden diese genau auf diese Laune reagieren. Sie werden auch miesepetrig und launischer auf dich wirken. Deine Mitmenschen machen das oft nicht mal mit Absicht. Wir alle haben in uns feine Antennen, die die Stimmung unserer Gegenüber aufnehmen. In der Urzeit war das überlebenswichtig. Negative Ausstrahlung stellte eine Bedrohung dar und verursachte ein Fluchtbedürfnis.

    Wenn du ein harmonisches und glückliches Leben führen möchtest, dann ist es absolut nicht wünschenswert, wenn deine Mitmenschen negativ und mit einem Unbehagen auf dich reagieren.

    Wenn dir also eine Laus über die Leber gelaufen ist, du richtig miese Laune hast, kannst du dich zurückziehen bis die Phase vorbei ist oder du versuchst dir selbst gute Laune zu machen.

    Mach dir gute Laune

    Damit meine ich kein „Tschakka Rumgehopse“ oder ein aufgesetztes Lachen. Ich meine echte und ehrliche gute Laune.

    Es gibt aber nun mal die Tage, die einfach nur ätzend sind. Tage an denen alles schwer fällt oder die Hormone verrückt spielen.

    Wir sind alle nur Menschen – keine Maschinen. Du sollst jetzt keinesfalls anfangen, deine schlechten Gefühle zu unterdrücken. Jedes Gefühl hat seinen Platz in deinem Leben und darf, muss sogar, gefühlt werden. Es hat schließlich einen Grund warum du genau das Gefühl jetzt hast. Jedes deiner Gefühle möchte wahrgenommen werden.

    Manchmal ist es aber total unpassend, diese Gefühle in sich zu haben. Genau JETZT ist einfach der falsche Zeitpunkt für schlechte Laune!

    Gut, dass es die Möglichkeit gibt, JEDERZEIT gute Gefühle anzurufen. Gute Gefühle, egal in welchem Gemütszustand du dich vorher befunden hast.

    6 einfache Methoden für gute Laune

    Hier kommen ein paar einfache Methoden, mit denen du dich in gute Laune versetzen kannst (vielleicht suchst du dir bei der ein oder anderen Übung ein Plätzchen für dich allein! 😉)

    • Nimm eine aufrechte Körperhaltung an und strecke die Arme zwei Minuten lang über dem Kopf zur Siegerpose aus. Mit einer aufrechten Haltung aktivierst du gute Gefühle. Das kann dir auch gut helfen, wenn du vor schwierigen Gesprächen stehst – wenn du noch unsicher bist, ob du das kannst. Geh vorher auf die Toilette, schließe dich ein – aufrecht hinstellen und die Hände zum Himmel strecken. Den Kopf dabei nach oben gerichtet und wenn du noch ein Lächeln schaffst… Nach 2 Minuten ist dein Körper mit guten Hormonen gefüllt. Also, ab ins Gespräch! 😉
    • Hör auf zu meckern. Wenn du meckerst und schimpfst, hörst du die ganze Zeit jemanden der schlechte Laune verbreitet (dich selbst!). Das ist nicht sehr aufbauend. Also, hör am besten gleich auf damit!
    • Gute Laune Musik. Höre Musik, die dich aufmuntert und in gute Laune versetzt. Lade dein absolutes Gute-Laune-Lied (oder eine ganze Playlist) auf dein Handy und hab es so immer griffbereit.
    • Positive Erinnerungen. Mach die Augen zu und denke an ein Erlebnis oder an einen Menschen der dich zum Lächeln bringt. Nimm das gute Gefühl, welches du damit verbindest wahr und versuche es festzuhalten.
    • Mach den Hampelmann. Klingt albern, aktiviert aber alles in dir und wirbelt dich auf. 1 Minute Hampelmann. Wie früher als Kind.
    • Siegerpose advanced: Stelle oder setze dich aufrecht hin. Beide Arme zum Himmel gestreckt. Jetzt ziehst du beide Arme gleichzeitig runter bis auf Schulterhöhe (als ob du vom Himmel etwas greifst und es zu dir runterziehst), so schnell auf und ab wie du kannst. Wenn du dabei noch laut „Yes, yes, yes…“ rufst, wird die Übung noch intensiver. Die Übung habe ich von Laura Malina Seiler. Und sie funktioniert! Du kannst das Kribbeln danach im gesamten Körper spüren.

    Folge dann den positiven Gedanken und Gefühlen, die aufkommen. Das schöne ist, du wirst andere Menschen um dich herum mit der guten Laune anstecken. Dir wird vieles leichter fallen und du wirst zufriedener. Ist das nicht schön?

    Kleiner Tipp zum Schluss

    Mach jeden Tag eine der Übungen. Du wirst merken, es fällt dir immer leichter in das Gute-Laune-Gefühl zu kommen. Und schlechte Laune hat immer weniger Chancen sich bei dir einzunisten.

    Viel Spaß beim Umsetzen! Deine Nicole

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