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Gute Laune, auch wenn dein Tag ätzend ist

Gute Laune, auch wenn dein Tag ätzend ist

Ich freu mich sehr, dass Du wieder da bist und auch diesen Blogbeitrag lesen wirst. Es gibt wunderbare Tipps und Ideen, wie Du Dich auch an einem ätzenden Tag in gute Laune bringen kannst.

Deine Laune ist ansteckend

Du hast bestimmt schon gemerkt, wie gut es tut in der Nähe von Menschen zu sein, die gute Laune haben. Von ihnen lassen wir uns gern anstecken. Unsere Stimmung hellt sich innerhalb kürzester Zeit wie von selbst auf.

Genauso ist es aber mit schlechter Laune. Auch die ist ansteckend. Wenn du also deinen Mitmenschen mit schlechter Laune begegnest, werden diese genau auf diese Laune reagieren. Sie werden auch miesepetrig und launischer auf dich wirken. Deine Mitmenschen machen das oft nicht mal mit Absicht. Wir alle haben in uns feine Antennen, die die Stimmung unserer Gegenüber aufnehmen. In der Urzeit war das überlebenswichtig. Negative Ausstrahlung stellte eine Bedrohung dar und verursachte ein Fluchtbedürfnis.

Wenn du ein harmonisches und glückliches Leben führen möchtest, dann ist es absolut nicht wünschenswert, wenn deine Mitmenschen negativ und mit einem Unbehagen auf dich reagieren.

Wenn dir also eine Laus über die Leber gelaufen ist, du richtig miese Laune hast, kannst du dich zurückziehen bis die Phase vorbei ist oder du versuchst dir selbst gute Laune zu machen.

Mach dir gute Laune

Damit meine ich kein „Tschakka Rumgehopse“ oder ein aufgesetztes Lachen. Ich meine echte und ehrliche gute Laune.

Es gibt aber nun mal die Tage, die einfach nur ätzend sind. Tage an denen alles schwer fällt oder die Hormone verrückt spielen.

Wir sind alle nur Menschen – keine Maschinen. Du sollst jetzt keinesfalls anfangen, deine schlechten Gefühle zu unterdrücken. Jedes Gefühl hat seinen Platz in deinem Leben und darf, muss sogar, gefühlt werden. Es hat schließlich einen Grund warum du genau das Gefühl jetzt hast. Jedes deiner Gefühle möchte wahrgenommen werden.

Manchmal ist es aber total unpassend, diese Gefühle in sich zu haben. Genau JETZT ist einfach der falsche Zeitpunkt für schlechte Laune!

Gut, dass es die Möglichkeit gibt, JEDERZEIT gute Gefühle anzurufen. Gute Gefühle, egal in welchem Gemütszustand du dich vorher befunden hast.

6 einfache Methoden für gute Laune

Hier kommen ein paar einfache Methoden, mit denen du dich in gute Laune versetzen kannst (vielleicht suchst du dir bei der ein oder anderen Übung ein Plätzchen für dich allein! 😉)

  • Nimm eine aufrechte Körperhaltung an und strecke die Arme zwei Minuten lang über dem Kopf zur Siegerpose aus. Mit einer aufrechten Haltung aktivierst du gute Gefühle. Das kann dir auch gut helfen, wenn du vor schwierigen Gesprächen stehst – wenn du noch unsicher bist, ob du das kannst. Geh vorher auf die Toilette, schließe dich ein – aufrecht hinstellen und die Hände zum Himmel strecken. Den Kopf dabei nach oben gerichtet und wenn du noch ein Lächeln schaffst… Nach 2 Minuten ist dein Körper mit guten Hormonen gefüllt. Also, ab ins Gespräch! 😉
  • Hör auf zu meckern. Wenn du meckerst und schimpfst, hörst du die ganze Zeit jemanden der schlechte Laune verbreitet (dich selbst!). Das ist nicht sehr aufbauend. Also, hör am besten gleich auf damit!
  • Gute Laune Musik. Höre Musik, die dich aufmuntert und in gute Laune versetzt. Lade dein absolutes Gute-Laune-Lied (oder eine ganze Playlist) auf dein Handy und hab es so immer griffbereit.
  • Positive Erinnerungen. Mach die Augen zu und denke an ein Erlebnis oder an einen Menschen der dich zum Lächeln bringt. Nimm das gute Gefühl, welches du damit verbindest wahr und versuche es festzuhalten.
  • Mach den Hampelmann. Klingt albern, aktiviert aber alles in dir und wirbelt dich auf. 1 Minute Hampelmann. Wie früher als Kind.
  • Siegerpose advanced: Stelle oder setze dich aufrecht hin. Beide Arme zum Himmel gestreckt. Jetzt ziehst du beide Arme gleichzeitig runter bis auf Schulterhöhe (als ob du vom Himmel etwas greifst und es zu dir runterziehst), so schnell auf und ab wie du kannst. Wenn du dabei noch laut „Yes, yes, yes…“ rufst, wird die Übung noch intensiver. Die Übung habe ich von Laura Malina Seiler. Und sie funktioniert! Du kannst das Kribbeln danach im gesamten Körper spüren.

Folge dann den positiven Gedanken und Gefühlen, die aufkommen. Das schöne ist, du wirst andere Menschen um dich herum mit der guten Laune anstecken. Dir wird vieles leichter fallen und du wirst zufriedener. Ist das nicht schön?

Kleiner Tipp zum Schluss

Mach jeden Tag eine der Übungen. Du wirst merken, es fällt dir immer leichter in das Gute-Laune-Gefühl zu kommen. Und schlechte Laune hat immer weniger Chancen sich bei dir einzunisten.

Viel Spaß beim Umsetzen! Deine Nicole

Wie geht das? Liebevoller Umgang mit dir selbst

Wie geht das? Liebevoller Umgang mit dir selbst

Ein liebevoller Umgang mit Dir selbst ist wichtig. Wahrscheinlich weißt du das bereits. Aber setzt Du es auch wirklich um? Bist du wirklich liebevoll im Umgang mit Dir?

Ein liebevoller Umgang mit Dir selbst… bedeutet, dass du gerade in Zeiten in denen es dir nicht gut geht oder alles um dich herum schwierig und stressig ist, dass du gerade dann lieb mit dir selbst umgehst. Dass du darauf achtest, dich nicht auch noch selbst fertig zu machen. Dass du darauf achtest dir Pausen zu gönnen.

Ein liebevoller Umgang mit uns selbst fällt uns einfach, wenn es uns gut geht. Wenn alles im Flow ist und wir uns in unserer Haut und Welt wohl fühlen. Da fällt es uns leicht positive Worte für uns zu finden, die Mittagspause für einen kleinen Spaziergang zu nutzen oder nervige Kleinigkeiten nicht an uns ran zu lassen.

Doch manchmal ereignen sich Dinge, die uns aus unserer heilen Welt rausholen. Das kann eine stressige Situation bei der Arbeit sein oder auch mehrere. Das kann aber auch der Vater sein, der mit seinen Ansichten unsere Welt ins Wanken bringt. Wenn wir dann keine hilfreichen Rituale oder Tools haben, die uns wieder auf den Boden der Tatsachen zurückbringen, dann verfallen wir schnell in unnötigen Stress. Stress, der uns kurz- oder langfristig begleitet. Je nachdem wie sehr wir uns vom Außen beeinflussen lassen und wie sehr unser Inneres damit zu kämpfen hat.

Liebevoller Umgang mit dir selbst – Deine Bedürfnisse kennen

In erster Linie geht es darum, deine Bedürfnisse zu kennen. Dazu kannst du dir öfter mal die Frage stellen „Welche Bedürfnisse habe ich prinzipiell / gerade?“

Das hilft dir schnell zu sehen, welches Bedürfnis gerade nicht erfüllt wird und dagegenzusteuern. Ich zum Beispiel habe das Bedürfnis mind. 1 mal die Woche mit meiner Mama zu telefonieren. Sie wohnt zweieinhalb Stunden entfernt und daher bleibt uns als Kontakt oft nur das Telefon. Wenn ich viel Arbeit habe und es vergesse merke ich es unbewusst, dass mich das stresst. Anfangs wusste ich gar nicht warum ich so gestresst war… Doch mit der Zeit wurde ich meiner Bedürfnisse bewusst und auch solche Dinge kamen zum Vorschein. Entscheide ich dagegen bewusst auf einen Anruf zu verzichten oder ihn zu verschieben, dann ist es was anderes. Aber vergessene Anrufe stressen mich.

Dafür muss ich immer wieder ziemlich gut hinschauen und in mich hinein fühlen.

  • Was brauche ich wirklich?
  • Was tut mir gut?
  • Wie kann ich davon mehr in Leben holen?
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Liebevoller Umgang mit dir selbst – deine Gedanken beeinflussen alles

Wachsam zu sein, was Du denkst, ist ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zum liebevollen Umgang mit Dir selbst. Unsere Gedanken haben eine enorme Energie. Eine Energie, die faszinierende Auswirkung auf unseren Körper haben kann. Kannst du gern direkt ausprobieren:

Setz dich ganz normal auf einen Stuhl. Schau auf deine Körperhaltung und das Gefühl, das du gerade hast. Und jetzt denke an ein Ereignis in deinem Leben, das dich traurig gemacht hat. Wie verändert sich dein Gefühl und deine Körperhaltung?

Vermutlich ziehen sich deine Schultern, dein Blick und auch deine Mundwinkel nach unten.

Denke nun an einen Moment des Erfolgs oder an einen Moment der dir wahnsinnige Freude bereitet hat. Blitzartig wird sich dein Körper wieder aufrichten, die Schultern nach hinten gehen und der Kopf hält sich aufrecht. Die Mundwinkel werden sich zu einem zufriedenen Lächeln oder breiten Strahlen verändert haben.

So schnell reagieren deine Zellen, deine Muskeln und Sehnen auf deine Gedanken. Immer. Egal, ob du dir dessen bewusst bist oder nicht.

Wenn du liebevoll zu dir selbst bist und auf deine Gedanken und Gefühle achtest, wird auch dein Körper entsprechend positiv darauf reagieren. Und nur so am Rande… wenn du eine positive Ausstrahlung hast, wirkt diese auch positiv auf andere.

Gedanken erfüllen sich…

Oft sind unsere Gedanken negativ geprägt. Wir hören schon gar nicht mehr richtig hin… Aber die übellaunigen Gedanken in unserem Kopf sind nicht gerade der liebevolle Umgang, den wir verdient hätten.

Bist du dir bewusst, was du den ganzen Tag denkst? Ist es das was du dir wünschst? Oder ärgerst du dich eigentlich ständig über irgendetwas?

Stell dir vor, alles was du denkst würde sofort passieren. Was wäre dann in deinem Leben los? Würde sich die Wolkendecke noch mehr zuziehen und der Dauerregen runterprasseln? Würden deine Kollegen dich anpflaumen und dich wüst beschimpfen?

Ist das was du gerade so täglich von denkst, wirklich das was du möchtest?

Ist das, was du denkst, von Liebe geprägt?

Nur noch die Gedanken zu verfolgen, die Dir gut tun, ist ein Ausdruck des liebevollen Umgang mit dir selbst.

Liebevoller Umgang mit dir selbst – warum ein gutes Umfeld wichtig ist

Liebevoller Umgang mit dir selbst heißt aber auch, dass du darauf achtest, mit wem du deine Zeit verbringst. Sind es Menschen die dich inspirieren und mit denen du lachen kannst. Sind es Menschen, die dich unterstützen und fördern, aber auch in gewisserweise herausfordern und damit deine Grenzen permanent erweitern? Wichtig sind auch Freunde in deren Nähe du dich wohl fühlst und mit denen du über Gott und die Welt reden kannst.

Menschen die dir nicht gut tun, die ständig lamentieren oder ihre eigene Machtlosigkeit mit Wut und Bösartigkeit zeigen, die darfst du gerne meiden.

Liebevoll mit dir selbst zu sein, fordert dich auch heraus, immer mehr auf deine innere Stimme zu hören und dich zu trauen, deinen eigenen Weg zu gehen. Sei für andere Inspiration und Vorbild, indem du einen liebevollen Umgang mit dir selbst lebst.

Welche Glaubenssätze hast du über deine Arbeit?

Welche Glaubenssätze hast du über deine Arbeit?

Einen großen Teil unserer Lebenszeit verbringen wir bei der Arbeit.

Betrachte deine Arbeitssituation Was gefällt dir, und was müsste anders sein? Wenn dir in der Beantwortung dieser Fragen Ideen kommen, wie du dich in positiver Weise verändern könntest, dann setze um, was realisierbar ist. Manchmal ist es Zeit zu handeln. Doch wenn man an Grenzen stößt und keine Veränderung möglich ist, oder wenn du durch Arbeitslosigkeit zu „Nichtstun“ verurteilt bist, so notiere, was für dich schwierig ist auf einem Arbeitsblatt „Urteile über deinen Nächsten“ oder z.B. als Liste über deine Ängste:

Glaubenssätze über meine Arbeit

  • Ich werde nicht mehr gebraucht.
  • Ich bin überqualifiziert.
  • Mein Chef gibt mir keine Chance.
  • Ohne Arbeit habe ich keine Daseinsberechtigung.

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Vielleicht gelingt es dir, dank der Einsicht aus den Umkehrungen, zu erkennen, dass auch dem SEIN ein Wert innewohnt:

  • Ich werde gebraucht.
  • Ich gebe mir eine Chance.
  • (Auch) ohne Arbeit habe ich eine Daseinsberechtigung.

Findest du Beispiele inwiefern das wahr ist?

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Glaubenssätze über meine Arbeit verändern

Protokolliere einen Tag lang, stichpunktartig, was du alles für Arbeiten machst. Wichtig dabei ist, dass du alles so notierst, dass du dich später dann noch erinnern kannst. Schau dir am Abend dann dein Protokoll an und durchleuchte deine Tätigkeiten.

Beantworte dabei folgende Fragen (sei ehrlich zu dir selbst):

  1. Warum habe ich das gemacht? Diente es meinen eigenen Zielen?
  2. Habe ich jemand anderem einen Gefallen getan? Wofür denn und weshalb? Was habe ich davon gehabt, bekam oder bekomme ich eine Gegenleistung?
  3. Habe ich etwas davon getan als Reaktion auf eine negative Sache?
  4. Habe ich etwas davon getan, weil ich musste? Weshalb muss ich es tun? Und was wäre passiert, wenn ich es nicht getan hätte?

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Auf diese Weise analysierst du deine Arbeitsweise, nicht nur auf Produktivität, sondern vor allem hinsichtlich deiner Selbstliebe. Wenn dir bewusst wird, warum du die Dinge tust, vermeidest du Dinge zu tun, die dich nicht weiterbringen oder die dir nur auferlegt wurden.

Mit Niederlagen umgehen

Wenn wir etwas Neues wagen, können wir Niederlagen nicht ausweichen. Betrachte jede Niederlage auf deinem Weg als Lernaufgabe. Erfolg hat derjenige, der nach einer Niederlage wieder aufsteht und weitergeht. Mach ruhig Fehler, lerne aus ihnen und sie bringen dich ans Ziel.

2 Fragen, um negative Gedanken aufzulösen

2 Fragen, um negative Gedanken aufzulösen

Oft machen wir uns mit unseren Gedanken und Denkmustern das Leben selber schwer. Meist jedoch wissen wir gar nicht warum eigentlich oder wie das plötzlich kommt, dass wir schlechte Laune haben. Dass wir 60.000 Gedanken pro Tag denken hast du bestimmt auch schon gehört. 60.000 hört sich auch ganz schön viel an. Das sind pro Minute erstaunliche 41 Gedanken. Das schlimme ist aber nicht die Menge, sondern, dass diese hauptsächlich negativ sind. Und noch fataler wird, wenn uns bewusst wird, dass ein Großteil der Gedanken eigentlich eine Gedankenschleife ist. Ein permanentes wiederholen der immer und immer gleichen Gedanken. Viele negative Gedanken, die in Dauerschleife deinen Kopf vollmüllen. Anders kann man es doch nicht nennen. Und schön ist es gleich gar nicht.

Wie kannst du die negative Gedanken Dauerschleife durchbrechen?

Es gibt einige die sagen würden, dass dir hier Meditation hilft. Ich gehöre auch dazu, wenn ich ehrlich bin. Meditation ist wirklich sehr gut, um zu entspannen, den Kopf zu beruhigen und dadurch auch die Gedanken zu stoppen. Allerdings ist Meditation für Ungeübte, erstens Überwindung und zweitens dauert es eine Weile, bis sich die positive Wirkung von Meditation vom ersten Moment in dem du dich setzt auch einstellt.

Was also kannst du sonst tun um deine negativen Gedanken loszuwerden?

Ich habe da eine wunderbare und einfache Methode gefunden um unerwünschte und belastende Gedanken loszuwerden.

negative Gedanken auflösen

Wenn du wieder einmal in einer negativ-Spirale bist, dann frage dich…

Ist der Gedanke, den ich gerade denke wahr?

Ich gehe in mich und frage ganz konkret nach

  • Ist es wahr, dass ich mich im Moment schlecht fühlen muss?
  • Ist es wahr, dass ich traurig sein muss, meine Freunde nicht zu sehen?
  • Ist es wahr, dass mein Partner mich mit Absicht verbal verletzt?
  • Ist es wahr, dass ich keine Wahl habe etwas zu ändern?

In den meisten Fällen wirst du merken, dass es nicht der Wahrheit entspricht, was du an negativen Gedanken denkst. Sie belasten dich nur, aber sie sind meist nicht mal wahr.

Und meinst du nicht auch, dass Gedanken, welche nicht wahr sind, dich aber belasten, nicht einfach weg sein dürfen? Der erste Schritt diese Gedanken loszuwerden ist, zu erkennen, dass sie nicht wahr sind und dann aktiv zu sagen „Danke, Gedanke, dass du da bist – aber ich weiß, du bist nicht wahr, deshalb darfst du gehen“

Wenn du dich aber fragst, ob der Gedanke wahr ist und in dir brodelt es und schreit wehement „Klar! Natürlich ist das wahr!“, dann gibt es noch einen weiteren Schritt, den du gehen kannst und zwar…

Ist der Gedanke, den ich gerade denke förderlich?

Viele unserer negativen Gedanken entstehen ja auch oft, weil wir ein Problem lösen wollen. Weil etwas nicht so ist, wie wir es uns wünschen. Weil etwas in unserem Leben schiefläuft, weil wir Sorgen haben, weil wir unsicher sind… Es gibt viele Gründe. Für viele unserer negativen Gedanken.

Aber frage dich doch, wenn du wieder traurig und wütend über etwas nachdenkst,

Ist dieser Gedanke gut für mich und hilft er mir weiter?

Meistens helfen uns die negativen Gedanken überhaupt kein Stück weiter. Wie in einer Dauerschleife wiederholen sie sich nur und wir kommen zu keiner Erkenntnis. Keine Lösung ist in Sicht. Kein Hoffnungsschimmer.

Wenn du also merkst, dass die Gedanken dich nur runterziehen, dann stoppe sie aktiv. Werde dir bewusst, dass es ein Gedanke ist. Etwas das dir im Kopf herumspukt, das du aber nicht bist. Du musst es weder glauben noch danach handeln. Wenn du dir bewusst wirst, dass der Gedanke da ist und du aber nicht bereit bist dich darin zu suhlen, dann eröffnest du dir die Chance den Gedanken ziehen zu lassen.

Das wird nicht von Jetzt auf Gleich passieren.

Bei der Geschichte mit der Wahrheit eines Gedanken ist das was anderes. Wenn etwas nicht wahr ist, fällt es uns leichter nicht mehr daran zu glauben und es loszulassen.

Gedanken, die zwar wahr sind, aber dich nur runterziehen lassen dich meist aber nicht so einfach los. Sie kleben an dir, sie verfolgen dich.

Du kannst dich aber umprogrammieren.

Stelle dir stattdessen Fragen…

Fragen verletzen nicht. Fragen verhelfen dir zu Lösungen und Hoffnungsschimmer.

Mit Fragen kannst du deine Denkmuster unterbrechen und zum besseren und ins Positive umformen. Du lernst so, Lösungen zu finden und vermeidest dich in der Trauer, Wut und Unsicherheit zu verlieren.

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Ich selbst…

Ich selbst habe auch negative Gedanken. Ich ertappe mich dabei und denke dann „muss doch nicht sein, oder?“. Aber es braucht Zeit… Du darfst geduldig mit dir sein, wenn es nicht auf Anhieb klappt, die negativen Gedanken zu erkennen und loszuwerden.

Du hast jahrelang trainiert, die negativen Gedanken zu denken. Viele deiner Denkmuster sind über 20 Jahre alt! Die durchbrichst du nicht einfach über Nacht. Und das musst du auch nicht.

Ich selbst, wo ich mich seit gefühlt fast 2 Jahrzehnten mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftige, auch ich gehe nicht jeden Tag beseelt über Blumenwiesen und strahle mit der Sonne um die Wette. Schön wär´s! Und ich beneide alle, die tagtäglich ein sonniges Gemüt haben. 😉

Aber ich habe gelernt, meine Gedanken auf Wahrheit und auch auf Förderlichkeit zu prüfen. Und damit fallen schon einige Gedanken einfach weg. Ich entscheide so nämlich, dass ich mich im Moment nicht damit beschäftigen möchte. Ich entscheide darüber, dass diese Gedanken zwar da sein dürfen (wegdrücken bringt ja nichts), aber im Moment möchte ich nicht gestört werden, von etwas das erstens nicht wahr oder zudem auch nicht gut für mich ist.

Hab Geduld mit dir.

Es ist nicht einfach ein Denkmuster, welches man über ewige Zeiten antrainiert hat, zu ändern. Gib dir Zeit. Lass dich nicht entmutigen.

Und wenn du an einem Punkt bist, wo du nicht mehr weiterweißt – du merkst nur, dass du dir mit den Gedanken selbst nicht gut tust, dann schreibe mir gern.

Eine kurze Nachricht deinerseits reicht und ich schau, dass ich dir dabei helfe

…den Gedanken und das damit verbundene schlechte Gefühl loszuwerden.

Deine Nicole
Beginne zu träumen – die Wunderfrage

Beginne zu träumen – die Wunderfrage

Die Wunderfrage. Eine kleine Übung mit großer Wirkung.

„Stell dir vor, heute Nacht, während du schläfst, geschieht ein Wunder, und das Problem, das dich gerade beschäftigt, ist verschwunden. Woran würdest du das merken?“ Dies ist ein zentraler Teil der berühmten Wunderfrage von Steve de Shazer.

Diese Übung möchte ich dir heute vorstellen. Nimm dir dazu einen Moment Zeit. Egal was aufkommt, lass alles zu. Geh in dich und nimm jede Regung, die dir bei dieser Frage kommt wahr. Was ist es, das diese Frage bei dir auslöst?

Die Wunderfrage

Angenommen, während Du heute Nacht schläfst und das ganze Haus still ist, geschieht ein Wunder. Und dieses Wunder bewirkt, dass das Problem, das dich hierher geführt hat, gelöst ist. Weil Du jedoch schläfst, weißt Du nicht, dass das Wunder geschehen ist.

Wenn Du nun morgen früh aufwachst, woran wirst Du merken, dass ein Wunder geschehen und dein Problem gelöst ist?

Was wird anders sein? Woran werden es andere Menschen merken, ohne dass Du es ihnen sagst?

Was die Wunderfrage bewirkt

Die Frage nach einem Wunder zeigt auf, was sich alles ändern soll, damit sich dein Problem in Luft auflöst.

Manchmal wissen wir gar nicht, was genau unser Problem ist. Wenn wir jedoch annehmen, dass das Problem sich in Luft aufgelöst hat, dann sehen wir, was alles passieren sollte, damit unser Problem verschwindet.

Wir finden dadurch heraus, welche Schritte notwendig sein könnten, um unser Problem selbständig zu lösen.

Was aber zusätzlich passiert… Wir kommen in das positive Gefühl, das ohne dieses Problem besteht. Wir spüren, wie es sein könnte, wenn wir dieses Problem nicht mehr hätten. Eine einzige Frage, die Wunderfrage, kann uns in ein Gefühl versetzen in dem ALLES möglich ist. Die „Was wäre wenn“-Frage, in positiv.

Mein Ziel ist es, anderen zu zeigen, dass nicht alles was passiert negativ ist. Dass wir durchaus positiv denken dürfen. Dass wir durch gute und klare Gedanken viel weiter kommen. Dazu brauchen wir aber auch ein gutes Gefühl, das unsere positive Gedankenwelt (welche wir uns aufbauen wollen) unterstützt.

Wenn du jemanden doof findest, in deinem Job unglücklich bist, vor einer unlösbaren Herausforderung stehst oder unüberbrückbare Hürden vor dir hast, dann ist genau der Zeitpunkt dich zu fragen… „Was wäre, wenn sich mein Problem über Nacht von alleine löst?“

Die Wunderfrage als Wunscherfüller

Auch wenn es vielleicht etwas komisch klingt, aber stelle dir die Frage gezielt bevor du einschläfst.

Damit aktivierst du ein positives Gefühl. Und du hast die Chance im Schlaf Antworten zu finden. Antworten darauf, Wege zu finden die Probleme zu lösen, welche dich am meisten beschäftigen.

Selbstmitgefühl

Selbstmitgefühl

Selbstmitgefühl – Mehr Verständnis für dich selbst!

Nicht nur in der jetzigen Krisenzeit, sondern eigentlich immer, sollten wir Verständnis für uns selbst haben. Ein bisschen Selbstmitgefühl. Wenn Du mit dir selbst mitfühlen kannst, wenn du Verständnis für dich selbst hast, dann gibt es etwas in Dir das dir gegenüber liebevoll ist.

Wenn du dich allerdings nicht liebst, bist du wahrscheinlich hart gegenüber dir selbst. Wenn du dich nicht liebst, dann fällt es dir schwer, Selbstmitgefühl zu entwickeln. Gerade wenn etwas nicht gelingt oder es dir schlecht geht, sagst du dann eher weniger Nettes zu dir selbst.

Wir bekommen von kleinauf gesagt, dass wir uns nicht so anstellen sollen. Wir lernen hohe Ansprüche an uns selbst zu haben. Selbst wenn es Dinge gibt, auf die wir keinen Einfluss haben. Situationen, in denen wir scheitern und Phasen in unserem Leben, in denen nichts zu funktionieren scheint. In Zeiten der persönlichen Krisen sind wir meist härter mit uns. Wir erwarten von uns mehr als von jedem anderen. Und sind ungnädiger und haben viel weniger Verständnis für uns als für anderen. Wir würden anderen niemals so schlimme Dinge an den Kopf werfen – uns jedoch geben wir unser Unverständnis ungefiltert in Dauerschleife in unseren Gedanken weiter.

Selbstmitgefühl

Doch wie gelangst du an den Punkt, dass du endlich mehr Verständnis und mehr Mitgefühl für dich selbst entwickelst? Wie kannst du es schaffen, dass du dich selbst nicht mehr so fertig machst?

Schauen wir uns doch einmal genauer an, was eigentlich Selbstmitgefühl bedeutet und aus welchen Elementen Selbstmitgefühl eigentlich besteht.

1. Selbstfürsorge

Die Selbstfürsorge ist Teil des Selbstmitgefühls. Der Teil, wo wir für uns selbst sorgen. Sie hat die Aufgabe, für die Erfüllung unserer Bedürfnisse zu sorgen. Das bedeutet einerseits, dass du deine Bedürfnisse wahrnimmst und als solche erkennst und andererseits, dass du deine Bedürfnisse auch vor anderen aussprichst und einforderst.

In Beziehungen kommt es oft vor, dass Bedürfnisse von zwei Menschen unterschiedlich sind und der eine für den anderen sein Bedürfnis zurückstellt. Das kann vollkommen OK sein, die eigenen Bedürfnisse für jemand anderen zurückzustellen, wenn das Bedürfnis nach Harmonie größer ist als das andere Bedürfnis. Das jedoch sollte nicht zum Dauerzustand werden, denn dann wirst du dir selbst nicht mehr gerecht und es wird die Beziehung belasten.

Es gehört also auch mal dazu, „Nein“ zu sagen und Konflikte auszutragen. Die eigenen Bedürfnisse dürfen im Vordergrund stehen. Manchmal müssen sie es sogar. Ich vergleiche das gern mit der Sicherheitsansage im Flugzeug, wenn es heißt, dass Erwachsene erst sich selbst mit den Sauerstoffmasken versorgen sollen und danach die Kinder oder diejenigen, die sich selbst nicht versorgen können.

Warum ist das so wichtig, erst auf sich zu achten?

Die eigenen (Grund-)Bedürfnisse zu beachten ist deshalb so wichtig, weil es niemandem hilft, wenn du nicht mehr kannst. Wenn du vor lauter nachgeben, Selbstaufgabe, runterschlucken, im Job ackern, Perfektion, … nicht mehr fähig bist auch nur einen Schritt zu tun. Was bringt es deinen Liebsten, wenn du ALLES machst und nur noch funktionierst, wenn du nach kürzester oder auch längerer Zeit dann aber einen Psychotherapeuten brauchst, weil du vor lauter Depression gar nicht mehr fähig bist aus dem Bett zu kommen. Oder du wirst krank, weil dein Körper die Pause einfordert, die du dir selbst nicht gibst.

Es bringt also weder dir, noch den anderen etwas, wenn du nicht auf deine Bedürfnisse hörst.

Wenn man nie gelernt hat, für sich selbst einzustehen, oder seine Bedürfnisse wirklich wahrzunehmen, dann kann es einem sehr schwerfallen, wenn man das gerade in der jetzigen Zeit (in der alles gefühlt noch schwerer fällt als sonst) lernen möchte. Das braucht etwas Übung. Und mach dir keine Vorwürfe, wenn du mal nicht auf deine Bedürfnisse achtest. Nimm dafür die nächste Gelegenheit und geb dein Bestes um für dich selbst zu sorgen.

2. Selbstverständnis

Wie schon gesagt, Selbstmitgefühl bedeutet auch Verständnis für dich selbst. Egal, was du nicht kannst, was du nicht willst oder was auch immer du nicht hast. Du verdienst dein Verständnis! Zu hundert Prozent. Immer.

Selbstverständnis ist immer dann wichtig, …

  • Wenn es dir mal schlecht geht
  • Wenn du mal nicht mehr kannst
  • Wenn es mal nicht so läuft, wie du denkst, dass es laufen sollte

All das sind genau die Momente, in denen du umso mehr Verständnis für dich haben solltest. Es sind die Situationen, in denen es dir sowieso schon nicht gut geht. Wenn du dir dann nicht mit Selbstverständnis begegnest, dann verschlimmerst du die Situation eher, als dass du sie verbesserst.

Verurteile dich also nicht noch mehr, wenn es dir nicht gut geht oder es nicht so gut läuft. Habe etwas mehr Verständnis für dich selbst und gib somit dem unguten Gefühl die Chance sich etwas aufzulösen.

3. Selbstachtsamkeit

Achtsamkeit ist notwendig, damit ich überhaupt erstmal bemerke, was gerade bei mir los ist. Denn, wenn ich keine Achtsamkeit habe, bemerke ich auch nicht, wenn ich mich eigentlich gerade innerlich fertig mache oder mich auf irgendeine andere Art und Weise schlecht behandle.

Selbstachtsamkeit bedeutet auch die eigenen Gefühle und Gedanken wahrzunehmen und sie zuzulassen. Es bedeutet, sich auch Zeit für sich selbst zu nehmen und dich zu fragen, wie es dir gerade geht.

Frage dich also regelmäßig, wie es dir gerade geht und ob du irgendwelche Bedürfnisse hast, die unbedingt beachtet werden wollen.

Mehr Liebe für dich – Selbstmitgefühl in Aktion

Wenn du deine Gedanken und Gefühle wahrnimmst und deine Bedürfnisse kennst, dir mit Verständnis für deine Situation und dein Sein gibst und gut für dich sorgst, dann schenkst du dir mehr Mitgefühl und auch mehr Liebe.

Wie kannst du deine Gedanken und Gefühle oder auch deine Bedürfnisse besser wahrnehmen?

Es geht nicht darum, dass du jetzt die ganze Zeit in dich reinhören sollst und jede kleine Regung zu einem riesigen Sturm aufbauschen sollst. Was ich meine ist, nur hinzuspüren und zu merken, welche Gedanken und Gefühle dich stressen oder welche Bedürfnisse, die du im Moment hast, zu kennen. So, dass du weißt was IN DIR los ist und du so handeln kannst, dass es dir gut tut.

Wenn du unglücklich bist, dann frage dich achtsam, was genau es sein könnte, was dich stresst.

  • Welches Bedürfnis / welche Gedanken hast du im Moment?
    • Fehlt dir die Nähe zu deinen Freunden, zur Familie (#socialdistancing)
    • Brauchst du Zeit für dich selbst und merkst, dass du es dir selbst nicht gibst… Weil du von dir selbst forderst, dass du für alles verantwortlich bist und alle Aufgaben allein erledigen musst.
    • Hast du das Bedürfnis nach Sicherheit, welche dir die Krise im Moment nicht gibt? Musst du Angst um deinen Job haben oder befürchtest du, dass das Geld knapp wird?
    • Fällt dir die Decke auf den Kopf, weil du keinen Sinn mehr darin siehst morgens aufzustehen?

Was lösen diese Gedanken bei dir aus?

Meist sind es die Gedanken an unsere unbefriedigten Bedürfnisse, welche uns körperlich schmerzen. Wir merken es im Bauchbereich oder in unserer Herzgegend, wenn wir nicht so handeln, wie es uns entspricht, oder wir es gerade benötigen würden. Höre auf deinen Körper – er macht dich aufmerksam für die Dinge die dir nicht gut tun.

Kümmere dich gut um dich

Wenn du merkst, dass es dir schon körperlich nicht mehr gut geht, spätestens dann ist es Zeit zu handeln. Dann ist es an der Zeit, mehr Mitgefühl für dich zu haben und dir mehr Raum, mehr Verständnis für dich und für deine Bedürfnisse zu geben.

Ich wünsche dir, dass du auf dich Acht gibst und für dich selbst sorgst. Denn nur du allein kannst richtig für dich sorgen. Und nur, wenn es Dir gut geht, kannst du dich auch um andere sorgen.