Seite auswählen
    Strategien bei emotionaler Taubheit

    Strategien bei emotionaler Taubheit

    Unsere Emotionen und Gefühle können uns sehr belasten. Manchesmal so sehr, dass wir versuchen, sie auszublenden und zu unterdrücken. Daraus resultiert, dass wir uns in emotionaler Taubheit zurückziehen.

    Emotionale Taubheit – was ist das?

    Wenn wir unsere Gefühle für längere Zeit unterdrücken, kann es dazu führen, dass wir emotional nichts mehr fühlen. Dass wir Gefühle nur noch wie in Watte gepackt spüren. Das hat auch körperliche Auswirkungen, auch unser körperliches Empfinden kann dadurch abstumpfen. Spürbar ist dies dadurch, dass eben kaum noch Hautreize aufgenommen werden.

    Emotionale Ausgeglichenheit

    Die Schutzreaktion, alle Gefühle zu unterdrücken kann zeitweise hilfreich sein. Aber sie ist auch irgendwann nicht mehr nötig. Dann wollen wir wieder etwas spüren. Mehr Lebendigkeit in unserem Leben. Dazu gibt es Strategien, die wir nutzen können, um uns sanft wieder in ein Gleichgewicht zu holen.

    Was sind nun die Strategien bei emotionaler Taubheit

    Was kann dir helfen, wenn du nichts mehr fühlst. Wenn du deine Gefühle so sehr unterdrückt hast, dass du auch körperlich kaum noch Sinneswahrnehmungen vernimmst?

    Ich gebe dir hier ein paar Beispiele an die Hand. Diese Liste ist lang nicht vollständig und wenn du diese um deine eigenen Strategien ergänzt, dann kannst du sie auch ganz auf deine Bedürfnisse anpassen.

    Rückzug an einen imaginären Ort

    Wenn du dir einen imaginären Ort schaffst, der dir Sicherheit und ein gutes, angenehmes, aufbauendes Gefühl gibt. Ein Ort, der nicht einem realen Ort entsprechen muss. Du kannst dir einen Ort am Meer vorstellen, oder aber auch an einem kleinen Bach oder auf einem Berg. Egal, wo. Hauptsache, Du fühlst dich gut, wenn du an diesen Ort denkst.

    Diesen Ort kannst du immer dann aufsuchen, wenn es dir nicht gut geht und du dir mehr Sicherheit und Geborgenheit in deinem Leben wünschst.

    Oft fehlt uns Sicherheit und Geborgenheit in unserem Leben. Wir sehnen uns danach, aber bekommen es nicht. Dann können wir uns diese Sicherheit und Geborgenheit selbst schaffen, indem wir einen Raum kreiren, der nur uns ganz allein gehört. Ein Raum, der uns gut tut und unser Bedrüfnis nach Sicherheit und Geborgenheit stillt.

    Welchen imaginären Ort möchtest du erschaffen? Fühlst du dich am Meer ruhig und friedlich, oder bist du lieber auf dem Gipfel eines Berges und siehst den strahlenden Sonnenaufgang?

    Nimm dir Zeit deinen Ort zu erschaffen. Komme auch immer wieder dorthin zurück… Erschaffe immer mehr Details. Das ist dein Rückzugsort. Dein Ort, der dir Sicherheit und Geborgenheit gibt, wenn du dich emotional überfordert oder emotional taub fühlst.

    Eng umschlungen in eine Decke kuscheln

    Einpucken, nennt man das. Säuglinge werden gepuckt, damit sie sich beruhigen. Die Enge um sie herum gibt ihnen Sicherheit. Ein Gefühl, welches sie im Bauch der Mutter gespürt haben. Dort war es auch eng, warm und wohlig. Und sie waren immer bestens versorgt. Dieses Gefühl geben wir kleinen Babys, wenn sie auf der Welt sind, indem wir sie in den Arm nehmen und an uns kuscheln. Oder wenn wir sie auch mal beiseite oder zum schlafen legen, kann ihnen eine eng umschlungene Decke / Tuch helfen, sich weiterhin umarmt zu fühlen.

    Wir sollen auch als Erwachsene lernen uns unsere Bedürfnisse selbst zu erfüllen. Wir können ja nicht immer darauf hoffen oder warten, dass eine andere Person auftaucht und uns umarmt und kuschelt, damit es uns wieder besser geht.

    Daher können auch wir als Erwachsene es nutzen, dass sich ein wohliges Gefühl einstellt, wenn wir uns eine Decke eng um den Körper wickeln.

    Probier es doch einmal aus. Nimm eine kuschlige Decke und lege sie dir um die Schultern, wickle sie dir vorn einmal eng um den Körper. So, dass du eventuell sogar nur noch deine Unterarme leicht bewegen kannst. Und dann spüre in dich hinein, ob sich das für dich angenehm anfühlt. Ist etwas zu fest oder unangenehm, dann lockere die Decke etwas und spüre nochmal nach, ob es jetzt angenehmer ist.

    Alternative: Es gibt kiloschwere Bettdecken, die das Gefühl einer Rüstung vermitteln können. Bevor du dir allerdings so eine teure Anschaffung übrelegst, versuche doch, ob nicht eine „normale“ Kuscheldecke reicht.

    Sanfte Gerüche

    Wenn wir uns emotional taub fühlen, wollen wir uns damit auch vor der „schädlichen“ und „beängstigenden“ Außenwelt schützen. Sanfte Gerüche, können uns auf leichte Art und Weise helfen, uns wieder für unsere Außenwelt zu öffnen, ohne gleich in „Gefahr“ zu sein.

    Du kannst dir dazu entweder Aromaöle oder auch einen Aromadiffusor kaufen. Gering dosiert wirken die Aromen auf dein Unterbewusstsein und indirekt stärken sie dich.

    Wenn du keine Aromaöle daheim hast. Zimt, ist auch ein Gewürz, welches etwas gemütliches, warmes ausstrahlt. Du kannst damit dein Essen würzen, oder es in eine kleine Schale streuen, um daran zu schnuppern.

    Noch mehr Strategien bei emotionaler Taubheit findest du in meinem IGTV auf Instagram. Klicke hier

    https://www.instagram.com/tv/CFjZnlVKbnQ/?utm_source=ig_web_copy_link
    Wie kannst du mit negativen Menschen klarkommen

    Wie kannst du mit negativen Menschen klarkommen

    Hast du Menschen in deinem Umfeld, die dich runterziehen? Die, wenn sie dir begegnen, nur schlechtes zu berichten haben. Menschen die so negativ eingestellt sind, dass es dir schwerfällt noch gute Laune zu haben oder es lange in deren Gegenwart auszuhalten. Negative Menschen in deinem Umfeld zu haben kann anstregend und sehr ermüdend sein. Da bin ich ganz bei dir…

    Negative Menschen in deinem Umfeld

    Negative Menschen in deinem Umfeld bringen dich nicht weiter. Wenn du sie in deinem Umfeld hast, ist oft so dass du dich nicht auf dich selber konzentrierst, sondern eher auf die Negativität dieser Menschen. Du konzentrierst Dich darauf, dass es ihnen besser geht. Manchesmal auch darum, damit es auch dir selber besser geht und du dich besser fühlst. Klingt ein bisschen wirr, aber ist so, weil wir einfach so harmoniebedürftig sind, dass wir eher schauen was kann ich tun, damit diese Harmonie wieder hergestellt ist.

    Aber es gibt Menschen, die wollen diese Hilfe oder diese diese Harmonie nicht wirklich annehmen. Das sind diejenigen, die in ihrer Negativität baden. Und es gibt diejenigen, die sind einfach von Natur aus negativ eingestellt, die wollen gar keine Hilfe von außen bzw. die brauchen diese Negativität als Lebensinhalt. Da kannst du egal was du tust, gar nichts daran ändern oder beeinflussen.

    Manchmal gibt es in deinem Umfeld Personen, die kannst du nicht einfach verlassen. Du kannst ihnen nicht einfach aus dem Weg gehen. Es gibt Situationen oder Beziehungen, die nicht so einfach zu ändern sind, wenn es sich z.b um nahestehende Familienangehörige wie deine Eltern, dein Bruder oder auch dein/e Partner*in handelt. In solchen Beziehungen, die einen sehr belasten können, durchzuhalten oder sich zu distanzieren kann sehr schwierig sein.

    Warum du dich von negativen Menschen lösen solltest ist eigentlich ganz einfach beantwortet. Ganz sicher ist es so, dass du dadurch, dass du mit solchen Menschen in Kontakt bist, dich nicht mehr auf dich selbst konzentriert bist. Zweitens, die negative Energie auf dich abfärbt. Drittens, deine positive Energie runtergezogen und somit landest du auch auf ein negatives Level.

    Unterschied: negative Grundeinstellung vs mal einen schlechten Tag

    Mit negativen Menschen meine ich jetzt nicht die Menschen, die mal einen schlechten Tag haben oder mal ein bisschen schlechte Stimmung verbreiten, weil es ihn gerade nicht so gut geht oder sie eine schlechte Phase haben. Mit negativen Menschen meine ich wirklich diejenigen, die ihr Leben nicht auf die Reihe kriegen zu scheinen. Die Dauernörgler sind. Diejenigen die sich in jeder Situation immer die schlechtesten Karten auswählen und diese komplett spielen. Das sind diejenigen, denen du begegnest und du förmlich die schwarze Wolke über ihnen schweben sehen kannst.

    Wie Du am besten mit negativen Menschen umgehst

    Die negative Art von anderen kann sich schnell auf dich übertragen und auch Dir deinen Optimismus und deine Energie rauben. Zu viel Negativität in unserem Leben macht uns unglücklich. Achte daher im Umgang mit negativen Menschen auf Folgendes:

    • Meide wenn möglich grundsätzlich negativ eingestellte Menschen. Überdenke deine Freundschaften, die dir kein gutes Gefühl geben und dich nach jedem Treffen mit schlechter Stimmung zurücklassen.
    • Wenn es nicht möglich ist, die negative Person aus deinem Leben zu streichen, da es sich um einen Arbeitskollegen oder ein Familienmitglied handelt, lege dir eine Strategie zurecht, wie Du mit demjenigen umgehen möchtest.
    • Auf der Arbeit kannst du dich ganz klar auf das Berufliche fokussieren und dich von privaten Lästereien oder negativem Gerede fernhalten.
    • Wenn deine Arbeitskollegen jeden Satz negativ auslegen, versuche das Gespräch auf positive Aspekte zu lenken.
    • Bleib ruhig und gelassen. Lass dich nicht in die Spirale aus negativen Gedanken hineinziehen und geh auch nicht auf negative aufgeladene Gefühlsausbrüche ein.
    • Im privaten Umfeld könntest du versuchen, die Hintergründe für das negative Verhalten deines Freundes oder Familienmitglieds zu erkennen und zu verstehen.
    • Wenn du etwas Empathie für die Situation des anderen aufbringst, fällt es dir leichter, dich nicht von der negativen Art anstecken zu lassen, sondern Verständnis zu zeigen.
    • Es ist trotzdem völlig normal, sich über negative Menschen zu ärgern. Tappe nur nicht in die Falle, dich zu lange darüber zu ärgern. Nutze den Ärger lieber und verwandel ihn in positive Energie. Werde kreativ, bau deinen Frust beim Sport ab und mach dir bewusst, was genau dich geärgert hat und wie du diese Situation beim nächsten Mal anders bewältigen kannst.
    Einheit von Körper, Geist und Seele – wie ALLES zusammengehört

    Einheit von Körper, Geist und Seele – wie ALLES zusammengehört

    Wie die Einheit von Körper, Geist und Seele zusammenspielen

    Diese Trinität, zwischen dem Körper, dem Geist und der Seele, kannst du überall beobachten.

    Körper, Geist und Seele bestehen aus zwei Polaritäten. Aus dem Innen und Außen. Aus der Außenwelt, dem scheinbar Offensichtlichen, und aus der Innenwelt (das was in dir drin vorgeht und was man von außen nicht sehen kann).

    Schaubild (Eisberg)

    Körper, Geist und Seele
    Schaubild zu Körper, Geist und Seele

    Ich sehe etwas im Außen – Geist reagiert mit Wahrnehmung, Seele reagiert mit einer Emotion und der Körper mit beispielsweise Tränen.

    Nur wenn wir unsere inneren Prozesse gut wahrnehmen und gut verarbeiten, können gut und adäquat nach außen hin reagieren – über unseren Gesichtsausdruck, sprachlicher Ausdruck, gute Kommunikation, …

    Woran merke ich, dass Körper, Geist und Seele zusammengehören?

    Dass dein Körper, dein Geist und deine Seele verbunden sein sollen, hört sich vielleicht etwas abstrakt an. Daher möchte ich mit einem Beispiel antworten.

    Stell dir vor, du läufst in Richtung der Bushaltestelle. In Gedanken bist du eigentlich schon am Planen was du dir zum Abendessen kochen möchtest. Da siehst du aus dem Augenwinkel wie ein älterer Herr an der Bushaltestelle über seine eigenen Füße in Richtung Straße stolpert.

    Du erschrickst… Dein Herzschlag beschleunigt sich, deine Atmung wird schneller, eventuell kommt auch ein kurzer Schrei aus deinem Mund.

    Erst als du siehst, dass sich der Mann gefangen hat und nichts passiert ist, kommt dein Atem wieder zur Ruhe, dein Herz pocht dennoch ganz schnell und in deinem Kopf spielen sich noch Horrorszenarien ab, aber ganz gewiss denkst du im Moment nicht mehr ans Kochen des Abendessens. Langsam kommt die Erleichterung.

    Du nimmst mit dem Geist die Situation wahr, reagierst körperlich (meist unbewusst) und deine Seele reagiert mit Emotionen auf das was du wahrnimmst und als positiv oder angstmachend einordnest.


    Ein positiveres Beispiel wäre… dass wir mit unserer Körperhaltung und einem positiven Gesichtsausdruck unsere Stimmung aufhellen können. Dazu gibt es bestimmte Techniken, die ganz leicht umzusetzen sind und die dir helfen einen positiven Ausdruck zu erlangen.

    Diese Techniken zu lernen und regelmäßig anzuwenden unterstützt dich dabei ein glückliches und zufriedenes Leben zu führen.

    Dein Körper

    Der Prozess des Wohlseins. Damit wir uns wohlfühlen: gut ernähren, adäquate Lebensumstände, Erholung, Arbeiten nicht zu viel nicht zu wenig, wenn wir krank sind sollten wir uns ausruhen und erholen. Massagen und Entspannungstechniken unterstützen eine gute körperliche Verfassung wirken aber zeitgleich positiv auf den Geist und die Seele ein.

    Geht’s dem Körper gut, hat das auch positive Auswirkungen auf die Seele und den Geist.

    Dein Geist

    Wenn wir flexibel auf die äußeren Umstände reagieren erleben wir eine Stabilität des seelischen Erlebens. Unsere Emotionen und Gefühle werden leichter und wir gehen positiver durchs Leben.

    Wir müssen, um flexibel reagieren zu können, stetig unseren Geist weiterentwickeln und „unseren Kopf“ mit positiven Informationen füttern. Dazu können dir Bücher helfen, Seminare oder Selbsthilfegruppen, welche du besuchst, oder auch ein guter Coach dient dazu etwas Neues zu erfahren und damit den Geist mit neuen Informationen zu füttern.

    Alles was du erlebst und was du an Informationen bekommst, wird in deinem Inneren verarbeitet.

    Je besser das funktioniert (ohne dass du auf die Außenwelt mit Ärger, Wut, etc. reagierst), umso besser fühlst du dich auch in schwierigen Situationen. Dein Körper bleibt entspannt, deine Seele reagiert nicht mit überwältigenden Emotionen, dein Geist bleibt klar und es vernebelt sich nicht dein Blick auf die Dinge.

    Deine Seele

    Auch wenn deine Seele ein wenig aufgerüttelt wird, kannst du mit bestimmten Mitteln / Methoden deine Gefühlswelt ganz schnell wieder ins Lot bringen. Du musst auf Situationen im Außen nicht immer mit Wut, Ärger, Unsicherheit reagieren. Du kannst dir mithilfe von bestimmten Tools deinen Körper, Geist und Seele wieder ins Gleichgewicht bringen.

    Im Gleichgewicht

    Wenn ich im Inneren gut aufgestellt bin und im Gleichgewicht, habe ich auch einen guten Ausdruck. Ich reagiere ruhig, besonnen und hinterlasse bei meinen Mitmenschen einen positiven Eindruck, dies wirkt sich positiv auf alle Lebensbereiche aus und hilft mir ungemein mein Leben so zu gestalten, wie ich es mir wünsche.

    Wenn ich weiß, wie ich Körper, Geist und Seele gut versorge und mich darum kümmern kann, dass es mir selbst gut geht, dann muss ich mir keine Gedanken machen, wie meine Wirkung im Außen ist – meine Ausstrahlung wird sich positiv (verändern).

    Wenn ich aber unsicher bin, mich nicht in meinem Körper wohl fühle, emotional nicht stabil bin, dann werfen mich Dinge / Situationen, die im Außen sind, eher aus der Bahn. Meine Reaktionen / mein Ausdruck tut dann sein Übriges, um die Situation eher zu verschlimmern. Es ist schwierig mich adäquat auszudrücken.

    Körper, Geist und Seele

    Als Coach helfe ich dir mit Fragen, Übungen oder Affirmationen oder Übungssituationen, neuen Input zu bekommen. So bekommt deine Innenwahrnehmung neue Informationen, die du für dich bearbeiten kannst.

    Dann helfe ich dir als guter Coach dabei, das Gelernte im Innern gut zu verarbeiten und dann auch selbst zu lernen das Gelernte gut umzusetzen.

    Wir fangen mit der mentalen geistigen Ebene an. Ich stelle dir die Fragen, die Affirmationen vor… und erst wenn wir das im geschützten Raum geübt haben gehst du in deinen Alltag und kannst es selbst anwenden / erproben und deinen Ausdruck im Alltag verbessern.

    Meine Fragen, die Tools und meine Sprache verleitet dich dazu die von mir mitgeteilten Informationen zu verarbeiten und zu sortieren. Das wird dich dazu bringen eine bestimmte Sprache (mit positiven Aspekten) und eine bestimmte Ausdrucksform zu entwickeln. Damit du in deiner Welt / in deinem Alltag etwas bestimmtes bewirken kannst.

    So viel zum Basic von Körper, Geist und Seele…

    Wenn du mehr erfahren möchtest oder du nach Tools / Übungen für dich schaust… Hier ein paar Übungen für dich:

    Die neuesten Instagrambeiträge…findest du hier:

    Ein Fuchs, ein Unglück und die Erkenntnis

    Ein Fuchs, ein Unglück und die Erkenntnis

    Heute morgen hatte ich eine Erkenntnis… Ich hatte eine Coachigstunde. Und zwar meine eigene. Und da traf es mich… Die Erkenntnis kam wie ein Schlag und super klar.

    Der Fuchs und das Unglück

    Ich war am Abend vorher noch lange weg gewesen und erst super spät in Richtung München auf der Autobahn unterwegs. Die Fahrt war nervig. Lauter nächtliche Bauarbeiten, die mich davon abhielten schnellstmöglich in mein Bett zu kommen. Auf einer dunklen Strecke, wir haben gerade Neumond, sprang mir plötzlich ein Fuchs direkt vors Auto. Ich war mit 180km/h auf der linken Spur unterwegs. Ausweichen wäre eine blöde Idee, aber für eine Reaktion, außer das Lenkrad festzuhalten, hatte es eh nicht gereicht. Der große Kerl sprang einfach von der Beton-Mittelleitplanke vor mein Auto.

    Am nächsten morgen war ich immer noch ziemlich durch den Wind. Das arme Tier! Mein Auto an der Frontschürze kaputt. Den Chef informiert und mit einer Kollegin das weitere Vorgehen geklärt.

    Mittendrin sagt mir mein Handy, dass in 2 Minuten mein Coachingtermin startet. Vor Ort… Ich rufe hektisch an und wir vereinbaren, dass losdüse und wir dann einfach 10 Minuten später anfangen. Ich bin also nochmal mit dem kaputten Auto losgefahren und ziemlich durch den Wind bei meiner Coachingstunde gekommen.

    Die Erkenntnis

    Wir haben damit gestartet, dass ich erstmal erzählen konnte, was eigentlich passiert war. Dass eigentlich nicht viel schlimmes geschehen war, naja außer dem armen Fuchs. Aber ansonsten nur ein Schreck und Blechschaden.

    Dann startete ich mit der Achtsamkeitsübung. Die mir so gar nicht gelingen wollte. Alles in mir schrie nervös, du musst dies machen, das noch erledigen, jenes beachten,…

    So sagte ich als Beobachtung, dass ich eine Nervosität beobachte. Ein vibrierendes Feld um mich das nervös ist.

    Und darauf wartet geschimpft zu werden.

    Warte mal, geschimpft? Im ernst? Ich bin 37 Jahre alt. Das Unglück ist mir (und dem Fuchs) passiert und ich habe Angst geschimpft zu werden?

    Da wurde ich schon mal hellhörig.

    Es ging weiter mit der Achtsamkeitsübung. Noch genauer beobachten. Was macht denn beispielsweise der Satz „Ich schimpfe dich nicht. Hier bist du sicher und es wird dir nichts passieren!“ mit dir?

    Mein Verstand hatte die Bestätigungen sofort parat:

    • hier bist du vielleicht sicher, aber da draußen nicht
    • du hast gut reden, ich glaub dir nicht
    • klar, du schimpfst nicht – aber die anderen, die mit der Sache mehr zu tun haben

    Und zack – hatte ich meine 3 Bestätigungen, warum diese heilsamen und liebevoll gemeinten Worte nicht für mich funktionieren.

    Und ich hab mich dabei erwischt. Die Erkenntnis war umgehend da!

    • Ich habe Angst davor geschimpft zu werden, wenn ich mich nicht 100%ig „korrekt“ verhalte und…
    • ich finde sofort Bestätigungen dafür, dass gut gemeinte, liebevolle Worte nicht für mich gelten können

    Jetzt, da ich um diese Reaktion von meinem Inneren weiß, kann ich daran arbeiten. Denn ich muss nicht ängstlich werden, nur weil mir etwas passiert. Und ich muss auch nicht nach Bestätigungen suchen, warum die nett gemeinten Worte nicht wahr sein können.

    Ich kann die Gedanken in meinem Kopf geraderücken. Kann lernen in ähnlichen Situationen noch gelassener und entspannter zu reagieren. Ich brauche keine Angst mehr zu haben, was auf mich zukommen könnte (übrigens: das ist alles auch nicht eingetroffen was ich mir schlimmes ausgemalt hatte, ganz im Gegenteil!).

    Hast auch du Reaktionen deines Inneren, die dir wenig Unterstützung bieten und dich eher einschüchtern oder deinen Selbstwert reduzieren?

    Dann gebe ich dir einen gut gemeinten Tipp. Achte auf deine Gedanken und Gefühle, wenn du mit einer stressigen Situation nicht gut zurecht kommst. Du musst die Achtsamkeitsübung nicht in dem Moment ausüben. Dich ein paar Stunden danach wieder in das Gefühl reinzubringen und nachzuspüren kann man üben. Nimm die Gedanken und Gefühle wahr. Bewerte sie nicht. Beobachte nur. Wenn du ganz genau hinspürst, wirst du genau die Dinge „hören“, welche dich Tag für Tag negativ beeinflussen.

    Wäre es nicht schön zu wissen was genau dich davon abhält, alles zu geben und ein glückliches Leben zu haben?!

    Folge mir auf instagram: In Kürze gibts ein IGTV von mir, in dem ich dich in die Achtsamkeitsübung einführe und du deine negativen Gedanken sichtbar machen kannst.

    Was ist es, das dich runterzieht

    Was ist es, das dich runterzieht

    Manche Dinge können uns ganz schön runterziehen. So sehr, dass wir gar keinen Blick mehr für all die tollen Dinge in unserem Leben haben und komplett den Mut verlieren.

    Deshalb möchte ich dir heute folgendes mitgeben:

    Lass endlich los, was dich runterzieht!

    Einfacher gesagt, als getan.

    Was ist es eigentlich was uns runterzieht?

    Die typischen Dinge, die uns oftmals beschweren und unser Leben sehr anstrengend machen können sind unter anderem folgende…

    • Unbegründete Ängste
    • Ein Job, den du hasst
    • Nicht genutzte Zeit
    • Negative Menschen und ihre Meinung über dich
    • Ungesunder Lebensstil
    • Gewohntes Denken
    • Mangelnder Glaube an dich selbst

    Die Liste ist beliebig lang und kann individuell verlängert werden. Hier ist der erste Schritt, das Erkennen, bereits der wichtigste Schritt.

    Meistens ist es nicht die Sache an sich, die uns runterzieht, sondern das Gefühl, dass damit in Verbindung steht und immer wieder an die Oberfläche tritt.

    Je mehr wir unsere Gefühle zu unterdrücken versuchen, umso schmerzvoller und aggressiver werden sie.

    Sie lösen sich erst dann auf, wenn du sie akzeptierst und dann bewusst gehen lässt. Je mehr du ein schlechtes Gefühl oder eine schlechte Situation annehmen und akzeptieren kannst desto leichter wird das Gefühl oder die Situation. Und umso leichter fühlst du dich dann.

    Das Beste…

    Wenn du gelernt hast, loszulassen, wird es dir immer leichter fallen und Situationen und andere Personen können dich nicht mehr so leicht runterziehen.

    Wie du lernen kannst loszulassen

    In den Gesprächen mit mir tauschen wir uns über deine aktuellsten Probleme und Sorgen aus. Dann knüpfen wir uns eines dieser Themen vor und bearbeiten dies mit einer sehr effektiven Coachingmethode (oder einer Kombination aus mehreren), die du dann im Nachhinein auch selbst auf dich anwenden kannst.

    Das bedeutet, du löst mit mir eines deiner negativen Gedanken- und Denkmuster auf und lernst dabei auch gleichzeitig, wie du in Zukunft mit problematischen Situationen oder Personen umgehen kannst.

    Ich nutze dabei hauptsächlich die Methode von Byron Katie (THE WORK). Mithilfe von Fragestellungen kommen wir damit dem Problem auf den Grund und finden in den Umkehrungen die Lösung für dein Problem. Das ist auf (fast) alle Themen anwendbar.

    Zudem habe ich noch eine Reihe anderer Tools im petto… So, dass kein Coachingtermin dem anderen gleicht, da ich individuell auf die Problemstellungen eingehe.

    • Achtsamkeit
    • THE WORK (Coachingmethode nach Byron Katie)
    • Journaling
    • Ziele und Werte
    • Innerer Kritiker
    • NLP-Tools

    Und jede Menge eigene Erfahrungen und Lösungen die ich persönlich in den Termin mit dir einfließen lassen kann, bringen dich weiter!

    Du möchtest dich erstmal selbst darum kümmern, dass dich die Dinge / Situationen nicht mehr runterziehen?

    Dann lies hier folgende Artikel:

    Gedankenkarussell 2 Fragen um negative Gedanken loszuwerden Methode Gedanken zu stoppen

    oder folge mir auf Instagram