Seite auswählen
4 Möglichkeiten, dein Gedankenkarussell nachhaltig zu beenden

4 Möglichkeiten, dein Gedankenkarussell nachhaltig zu beenden

1. Fokus auf das Positive

Wenn deine Gedanken an mögliche Katastrophen dich in das negative Gedankenkarussell ziehen und du dich in einem Sog aus Angst und Sorgen befindest, dann versuche in genau die entgegengesetzte Richtung zu denken. Wann immer du wahrnimmst, dass sich deine Gedanken nur noch darum drehen, was alles schief laufen kann, halte inne und denke ins Positive.

Was kann noch wahr sein? Was könnte noch möglich sein? Ist die Situation vielleicht doch zu etwas gut?

Indem du deine Aufmerksamkeit auf das Positive lenkst, richtest du deinen Fokus neu aus und die Gedanken an Negatives werden weniger.

Energie folgt Aufmerksamkeit und Gleiches zieht Gleiches an.

Wenn du also anstatt in Katastrophen besser an die Möglichkeiten und Chancen denkst, ist es auch wahrscheinlicher, dass sich Chancen und Möglichkeiten für dich sichtbar machen.

2. Nach vorne blicken

Wenn du immer wieder darüber nachgrübelst, was du in der Vergangenheit hättest anders oder besser machen können, kommst du nie aus dem Gedankenkarussell. Dein Blick wird immer in die Vergangenheit gerichtet sein. Zudem nimmst du so, Tag für Tag, den Schmerz aus der Vergangenheit mit in die Zukunft.

Wenn etwas in deinem Leben nicht so war, wie du es gern gehabt hättest… Betrachte die Situation vor deinem inneren Auge und sprich laut „Es ist okay“. Erlaube dir selbst, mit der Vergangenheit abzuschließen.

Nimm die Vergangenheit als wertvolle Erfahrung für dein Leben und schau was du daraus lernen kannst. Was ist die Lektion dahinter? Was ist die Erkenntnis für die Zukunft?

Es bringt dir nichts, aber auch wirklich gar nichts, ständig darüber nachzudenken, was hätte anders sein sollen. In der Vergangenheit zu leben bringt dich kein Stück weiter, es wird dein Leben zum Stillstand bringen und den Schmerz aus der Vergangenheit aufrechterhalten.

  • Die Vergangenheit ist vorbei.
  • Alles, was passiert (ist), dient deinem Wachstum.
  • Nimm die Lektion aus der Vergangenheit mit und richte den Blick nach vorne.

3. Fokus auf dich

Wenn ich das Verhalten anderer Menschen mir Gegenüber nicht verstanden habe, habe ich oft versucht zu ergründen, warum das so ist. Ich wollte unbedingt eine Antwort auf ihr Verhalten finden. Manchmal nahm ich es auch persönlich und fragte mich, ob ich etwas falsch gemacht hatte oder warum jemand gemein zu mir war. Sensible Menschen und Menschen mit geringem Selbstwert (da hab ich mich vor ein paar Jahren auch noch dazuzählen dürfen), neigen besonders dazu, alles auf sich zu beziehen und sich selbst in Frage zu stellen.

Es geht aber nie um den anderen. Es geht um dich. Deshalb frage dich: Was fühle ich und warum fühle ich das jetzt genau so? Bin ich vielleicht wütend, weil ich respektlos behandelt wurde? Dann kann eine Aufgabe sein, klare Grenzen zu setzen.  Oder hätte ich mir ein liebevolleres Verhalten gewünscht? Dann kann es sein, die eigenen Bedürfnisse klarer zu äußern oder zu lernen sich selbst liebevoller zu behandeln.

Denn alles was im Außen passiert ist ein Spiegel unseres Inneren. Wenn wir uns selbst nicht liebevoll behandeln und unser innerer Dialog nur negativ ist, werden wir genau das als Bestätigung durch unser Umfeld bekommen.

Wenn du dich fokussierst, deine Gefühle verstehen lernst und die Aufgabe erkennst, löst du dich von der Abhängigkeit anderer und fühlst dich nicht mehr als Opfer.

4. Verantwortung übernehmen

Manche Dinge können wir nicht ändern. Das ist nun mal so. Punkt.

Wir können aber unsere Sichtweise darauf ändern und Verantwortung übernehmen.

Wichtig ist, dass du erkennst, worauf du Einfluss nehmen kannst. Auf das Weltgeschehen wirst du wohl eher etwas weniger Einfluss nehmen können als auf deine Laune am frühen Morgen. Genauso wie wir uns alle beugen mussten / müssen, was die Corona-Krise angeht. Die hat uns nun mal überrannt… Warum darüber aufregen und sich im Gedankenkarussell verlieren?

Schau also, was du beeinflussen kannst. Finde den Mut und die Kraft, die Dinge zu ändern und anzugehen, die du ändern kannst und lerne loszulassen, jene Dinge ändern zu wollen, die außerhalb deines Einflussbereichs liegen.

  • Akzeptiere die Dinge, wie sie sind.
  • Übernimm Verantwortung für deinen Einflussbereich.
  • Lass los von Dingen, die außerhalb deines Einflussbereichs liegen.
Gedankenkarussell
Gefühle wieder spüren

Gefühle wieder spüren

Das ist gar nicht so einfach, wenn man im Laufe des Lebens gelernt hat sich und seine Gefühle zu verstecken Die Gründe so zu handeln (unbewusst) sind so vielschichtig und vielseitig wie das Leben selbst.

WAS bringt es dir Gefühle zu verstecken?

Im ersten Moment bringt es dir Schutz. Es schützt dich vor einer weiteren Verletzung. Denn aus irgendeiner Verletzung heraus, die dir widerfahren ist, hast du dieses „Verhalten“ eingeführt. Zu deinem eigenen Schutz. Das Problem dabei ist…

Du änderst dich. Die Umstände ändern sich. Allerdings, denkt dein Unterbewusstsein, dass es weiterhin den Schutzmechanismus aufrecht erhalten muss.

WARUM es wichtig ist, Gefühle anzunehmen und zu zeigen?

Wer ständig seine Gefühle versteckt, wird taub dem Leben gegenüber. Wir lassen keine Gefühle mehr an uns ran, verstecken unsere eigenen Gefühle und damit auch unsere Bedürfnisse. Wir gehen auf Rückzug und verletzen uns damit täglich selbst.

Andere Menschen fühlen sich in unserer Nähe unwohl, weil sie unbewusst merken, dass du etwas verbirgst. Somit sabotierst du Beziehungen zu lieben Menschen, auch wenn das gar nicht von dir gewollt ist.

WAS kannst du tun um wieder mehr Gefühle zuzulassen und dich selbst wieder zu spüren?

Höre hin.

Richtig gelesen…! 😉

Versuche anfangs auf deinen Körper zu hören und dein Gefühl zu erspüren.

  • Wo im Körper sitzt das Gefühl?
  • Welche Konsistenz hat es?
  • Ist es hart oder weich?
  • Ist es groß oder klein?
  • Kannst du dein Gefühl wahrnehmen? Und wenn ja, wie verhält es sich, wenn du genauer hinschaust?

Die Übung macht sehr viel mit dir, wenn du sie regelmäßig anwendest. Du wirst achtsamer mit dir und deinen Gefühlen. Ein Vorteil, was die negativen Gefühle angeht… Du wirst sie früher wahrnehmen und kannst gelassener reagieren. Solche Gefühle werden dich mit der Zeit nicht mehr einfach überrennen! Es ist wunderbar, wenn man merkt, dass man zwar ein solches Gefühl hat, aber nicht mehr unbewusst einfach nur reagiert… sondern, fast schon in Ruhe entscheiden kann, wie man mit dem Gefühl jetzt umgehen möchte. Sehr spannend!

Gefühle wieder spüren! Für mehr Lebensfreude

ICH will wieder glücklich sein und Lebensfreude spüren!

Die Gefühle wieder zu spüren und zuzulassen ist nicht einfach. Der Prozess hat bei mir selbst auch einige Zeit, wenn nicht gar Jahre gebraucht.
Aber es lohnt sich!
Wenn du wieder Gefühle zulässt, werden die Menschen in dein Leben treten, die mit dir harmonieren…
Du wirst glücklicher und kannst gezielter für deine Bedürfnisse sorgen…

Du musst dich nicht mehr verstellen und das ist unheimlich befreiend!!

Ich wünsche Dir, dass du deine Gefühle zeigen und damit ein glückliches und zufriedenes Leben führen kannst!
Alles Liebe deine Nicole

Folge mir auch gern auf Instagram 🙂

Gute Laune, auch wenn dein Tag ätzend ist

Gute Laune, auch wenn dein Tag ätzend ist

Ich freu mich sehr, dass Du wieder da bist und auch diesen Blogbeitrag lesen wirst. Es gibt wunderbare Tipps und Ideen, wie Du Dich auch an einem ätzenden Tag in gute Laune bringen kannst.

Deine Laune ist ansteckend

Du hast bestimmt schon gemerkt, wie gut es tut in der Nähe von Menschen zu sein, die gute Laune haben. Von ihnen lassen wir uns gern anstecken. Unsere Stimmung hellt sich innerhalb kürzester Zeit wie von selbst auf.

Genauso ist es aber mit schlechter Laune. Auch die ist ansteckend. Wenn du also deinen Mitmenschen mit schlechter Laune begegnest, werden diese genau auf diese Laune reagieren. Sie werden auch miesepetrig und launischer auf dich wirken. Deine Mitmenschen machen das oft nicht mal mit Absicht. Wir alle haben in uns feine Antennen, die die Stimmung unserer Gegenüber aufnehmen. In der Urzeit war das überlebenswichtig. Negative Ausstrahlung stellte eine Bedrohung dar und verursachte ein Fluchtbedürfnis.

Wenn du ein harmonisches und glückliches Leben führen möchtest, dann ist es absolut nicht wünschenswert, wenn deine Mitmenschen negativ und mit einem Unbehagen auf dich reagieren.

Wenn dir also eine Laus über die Leber gelaufen ist, du richtig miese Laune hast, kannst du dich zurückziehen bis die Phase vorbei ist oder du versuchst dir selbst gute Laune zu machen.

Mach dir gute Laune

Damit meine ich kein „Tschakka Rumgehopse“ oder ein aufgesetztes Lachen. Ich meine echte und ehrliche gute Laune.

Es gibt aber nun mal die Tage, die einfach nur ätzend sind. Tage an denen alles schwer fällt oder die Hormone verrückt spielen.

Wir sind alle nur Menschen – keine Maschinen. Du sollst jetzt keinesfalls anfangen, deine schlechten Gefühle zu unterdrücken. Jedes Gefühl hat seinen Platz in deinem Leben und darf, muss sogar, gefühlt werden. Es hat schließlich einen Grund warum du genau das Gefühl jetzt hast. Jedes deiner Gefühle möchte wahrgenommen werden.

Manchmal ist es aber total unpassend, diese Gefühle in sich zu haben. Genau JETZT ist einfach der falsche Zeitpunkt für schlechte Laune!

Gut, dass es die Möglichkeit gibt, JEDERZEIT gute Gefühle anzurufen. Gute Gefühle, egal in welchem Gemütszustand du dich vorher befunden hast.

6 einfache Methoden für gute Laune

Hier kommen ein paar einfache Methoden, mit denen du dich in gute Laune versetzen kannst (vielleicht suchst du dir bei der ein oder anderen Übung ein Plätzchen für dich allein! 😉)

  • Nimm eine aufrechte Körperhaltung an und strecke die Arme zwei Minuten lang über dem Kopf zur Siegerpose aus. Mit einer aufrechten Haltung aktivierst du gute Gefühle. Das kann dir auch gut helfen, wenn du vor schwierigen Gesprächen stehst – wenn du noch unsicher bist, ob du das kannst. Geh vorher auf die Toilette, schließe dich ein – aufrecht hinstellen und die Hände zum Himmel strecken. Den Kopf dabei nach oben gerichtet und wenn du noch ein Lächeln schaffst… Nach 2 Minuten ist dein Körper mit guten Hormonen gefüllt. Also, ab ins Gespräch! 😉
  • Hör auf zu meckern. Wenn du meckerst und schimpfst, hörst du die ganze Zeit jemanden der schlechte Laune verbreitet (dich selbst!). Das ist nicht sehr aufbauend. Also, hör am besten gleich auf damit!
  • Gute Laune Musik. Höre Musik, die dich aufmuntert und in gute Laune versetzt. Lade dein absolutes Gute-Laune-Lied (oder eine ganze Playlist) auf dein Handy und hab es so immer griffbereit.
  • Positive Erinnerungen. Mach die Augen zu und denke an ein Erlebnis oder an einen Menschen der dich zum Lächeln bringt. Nimm das gute Gefühl, welches du damit verbindest wahr und versuche es festzuhalten.
  • Mach den Hampelmann. Klingt albern, aktiviert aber alles in dir und wirbelt dich auf. 1 Minute Hampelmann. Wie früher als Kind.
  • Siegerpose advanced: Stelle oder setze dich aufrecht hin. Beide Arme zum Himmel gestreckt. Jetzt ziehst du beide Arme gleichzeitig runter bis auf Schulterhöhe (als ob du vom Himmel etwas greifst und es zu dir runterziehst), so schnell auf und ab wie du kannst. Wenn du dabei noch laut „Yes, yes, yes…“ rufst, wird die Übung noch intensiver. Die Übung habe ich von Laura Malina Seiler. Und sie funktioniert! Du kannst das Kribbeln danach im gesamten Körper spüren.

Folge dann den positiven Gedanken und Gefühlen, die aufkommen. Das schöne ist, du wirst andere Menschen um dich herum mit der guten Laune anstecken. Dir wird vieles leichter fallen und du wirst zufriedener. Ist das nicht schön?

Kleiner Tipp zum Schluss

Mach jeden Tag eine der Übungen. Du wirst merken, es fällt dir immer leichter in das Gute-Laune-Gefühl zu kommen. Und schlechte Laune hat immer weniger Chancen sich bei dir einzunisten.

Viel Spaß beim Umsetzen! Deine Nicole

Wie geht das? Liebevoller Umgang mit dir selbst

Wie geht das? Liebevoller Umgang mit dir selbst

Ein liebevoller Umgang mit Dir selbst ist wichtig. Wahrscheinlich weißt du das bereits. Aber setzt Du es auch wirklich um? Bist du wirklich liebevoll im Umgang mit Dir?

Ein liebevoller Umgang mit Dir selbst… bedeutet, dass du gerade in Zeiten in denen es dir nicht gut geht oder alles um dich herum schwierig und stressig ist, dass du gerade dann lieb mit dir selbst umgehst. Dass du darauf achtest, dich nicht auch noch selbst fertig zu machen. Dass du darauf achtest dir Pausen zu gönnen.

Ein liebevoller Umgang mit uns selbst fällt uns einfach, wenn es uns gut geht. Wenn alles im Flow ist und wir uns in unserer Haut und Welt wohl fühlen. Da fällt es uns leicht positive Worte für uns zu finden, die Mittagspause für einen kleinen Spaziergang zu nutzen oder nervige Kleinigkeiten nicht an uns ran zu lassen.

Doch manchmal ereignen sich Dinge, die uns aus unserer heilen Welt rausholen. Das kann eine stressige Situation bei der Arbeit sein oder auch mehrere. Das kann aber auch der Vater sein, der mit seinen Ansichten unsere Welt ins Wanken bringt. Wenn wir dann keine hilfreichen Rituale oder Tools haben, die uns wieder auf den Boden der Tatsachen zurückbringen, dann verfallen wir schnell in unnötigen Stress. Stress, der uns kurz- oder langfristig begleitet. Je nachdem wie sehr wir uns vom Außen beeinflussen lassen und wie sehr unser Inneres damit zu kämpfen hat.

Liebevoller Umgang mit dir selbst – Deine Bedürfnisse kennen

In erster Linie geht es darum, deine Bedürfnisse zu kennen. Dazu kannst du dir öfter mal die Frage stellen „Welche Bedürfnisse habe ich prinzipiell / gerade?“

Das hilft dir schnell zu sehen, welches Bedürfnis gerade nicht erfüllt wird und dagegenzusteuern. Ich zum Beispiel habe das Bedürfnis mind. 1 mal die Woche mit meiner Mama zu telefonieren. Sie wohnt zweieinhalb Stunden entfernt und daher bleibt uns als Kontakt oft nur das Telefon. Wenn ich viel Arbeit habe und es vergesse merke ich es unbewusst, dass mich das stresst. Anfangs wusste ich gar nicht warum ich so gestresst war… Doch mit der Zeit wurde ich meiner Bedürfnisse bewusst und auch solche Dinge kamen zum Vorschein. Entscheide ich dagegen bewusst auf einen Anruf zu verzichten oder ihn zu verschieben, dann ist es was anderes. Aber vergessene Anrufe stressen mich.

Dafür muss ich immer wieder ziemlich gut hinschauen und in mich hinein fühlen.

  • Was brauche ich wirklich?
  • Was tut mir gut?
  • Wie kann ich davon mehr in Leben holen?
https://unsplash.com

Liebevoller Umgang mit dir selbst – deine Gedanken beeinflussen alles

Wachsam zu sein, was Du denkst, ist ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zum liebevollen Umgang mit Dir selbst. Unsere Gedanken haben eine enorme Energie. Eine Energie, die faszinierende Auswirkung auf unseren Körper haben kann. Kannst du gern direkt ausprobieren:

Setz dich ganz normal auf einen Stuhl. Schau auf deine Körperhaltung und das Gefühl, das du gerade hast. Und jetzt denke an ein Ereignis in deinem Leben, das dich traurig gemacht hat. Wie verändert sich dein Gefühl und deine Körperhaltung?

Vermutlich ziehen sich deine Schultern, dein Blick und auch deine Mundwinkel nach unten.

Denke nun an einen Moment des Erfolgs oder an einen Moment der dir wahnsinnige Freude bereitet hat. Blitzartig wird sich dein Körper wieder aufrichten, die Schultern nach hinten gehen und der Kopf hält sich aufrecht. Die Mundwinkel werden sich zu einem zufriedenen Lächeln oder breiten Strahlen verändert haben.

So schnell reagieren deine Zellen, deine Muskeln und Sehnen auf deine Gedanken. Immer. Egal, ob du dir dessen bewusst bist oder nicht.

Wenn du liebevoll zu dir selbst bist und auf deine Gedanken und Gefühle achtest, wird auch dein Körper entsprechend positiv darauf reagieren. Und nur so am Rande… wenn du eine positive Ausstrahlung hast, wirkt diese auch positiv auf andere.

Gedanken erfüllen sich…

Oft sind unsere Gedanken negativ geprägt. Wir hören schon gar nicht mehr richtig hin… Aber die übellaunigen Gedanken in unserem Kopf sind nicht gerade der liebevolle Umgang, den wir verdient hätten.

Bist du dir bewusst, was du den ganzen Tag denkst? Ist es das was du dir wünschst? Oder ärgerst du dich eigentlich ständig über irgendetwas?

Stell dir vor, alles was du denkst würde sofort passieren. Was wäre dann in deinem Leben los? Würde sich die Wolkendecke noch mehr zuziehen und der Dauerregen runterprasseln? Würden deine Kollegen dich anpflaumen und dich wüst beschimpfen?

Ist das was du gerade so täglich von denkst, wirklich das was du möchtest?

Ist das, was du denkst, von Liebe geprägt?

Nur noch die Gedanken zu verfolgen, die Dir gut tun, ist ein Ausdruck des liebevollen Umgang mit dir selbst.

Liebevoller Umgang mit dir selbst – warum ein gutes Umfeld wichtig ist

Liebevoller Umgang mit dir selbst heißt aber auch, dass du darauf achtest, mit wem du deine Zeit verbringst. Sind es Menschen die dich inspirieren und mit denen du lachen kannst. Sind es Menschen, die dich unterstützen und fördern, aber auch in gewisserweise herausfordern und damit deine Grenzen permanent erweitern? Wichtig sind auch Freunde in deren Nähe du dich wohl fühlst und mit denen du über Gott und die Welt reden kannst.

Menschen die dir nicht gut tun, die ständig lamentieren oder ihre eigene Machtlosigkeit mit Wut und Bösartigkeit zeigen, die darfst du gerne meiden.

Liebevoll mit dir selbst zu sein, fordert dich auch heraus, immer mehr auf deine innere Stimme zu hören und dich zu trauen, deinen eigenen Weg zu gehen. Sei für andere Inspiration und Vorbild, indem du einen liebevollen Umgang mit dir selbst lebst.

Welche Glaubenssätze hast du über deine Arbeit?

Welche Glaubenssätze hast du über deine Arbeit?

Einen großen Teil unserer Lebenszeit verbringen wir bei der Arbeit.

Betrachte deine Arbeitssituation Was gefällt dir, und was müsste anders sein? Wenn dir in der Beantwortung dieser Fragen Ideen kommen, wie du dich in positiver Weise verändern könntest, dann setze um, was realisierbar ist. Manchmal ist es Zeit zu handeln. Doch wenn man an Grenzen stößt und keine Veränderung möglich ist, oder wenn du durch Arbeitslosigkeit zu „Nichtstun“ verurteilt bist, so notiere, was für dich schwierig ist auf einem Arbeitsblatt „Urteile über deinen Nächsten“ oder z.B. als Liste über deine Ängste:

  • Ich werde nicht mehr gebraucht.
  • Ich bin überqualifiziert.
  • Mein Chef gibt mir keine Chance.
  • Ohne Arbeit habe ich keine Daseinsberechtigung.

……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………

……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………

……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………

Vielleicht gelingt es dir, dank der Einsicht aus den Umkehrungen, zu erkennen, dass auch dem SEIN ein Wert innewohnt:

  • Ich werde gebraucht.
  • Ich gebe mir eine Chance.
  • (Auch) ohne Arbeit habe ich eine Daseinsberechtigung.

Findest du Beispiele inwiefern das wahr ist?

……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………

……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………

……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………

Protokolliere einen Tag lang, stichpunktartig, was du alles für Arbeiten machst. Wichtig dabei ist, dass du alles so notierst, dass du dich später dann noch erinnern kannst. Schau dir am Abend dann dein Protokoll an und durchleuchte deine Tätigkeiten.

Beantworte dabei folgende Fragen (sei ehrlich zu dir selbst):

  1. Warum habe ich das gemacht? Diente es meinen eigenen Zielen?
  2. Habe ich jemand anderem einen Gefallen getan? Wofür denn und weshalb? Was habe ich davon gehabt, bekam oder bekomme ich eine Gegenleistung?
  3. Habe ich etwas davon getan als Reaktion auf eine negative Sache?
  4. Habe ich etwas davon getan, weil ich musste? Weshalb muss ich es tun? Und was wäre passiert, wenn ich es nicht getan hätte?

……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………

……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………

……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………

……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………

Auf diese Weise analysierst du deine Arbeitsweise, nicht nur auf Produktivität, sondern vor allem hinsichtlich deiner Selbstliebe. Wenn dir bewusst wird, warum du die Dinge tust, vermeidest du Dinge zu tun, die dich nicht weiterbringen oder die dir nur auferlegt wurden.

Mit Niederlagen umgehen

Wenn wir etwas Neues wagen, können wir Niederlagen nicht ausweichen. Betrachte jede Niederlage auf deinem Weg als Lernaufgabe. Erfolg hat derjenige, der nach einer Niederlage wieder aufsteht und weitergeht. Mach ruhig Fehler, lerne aus ihnen und sie bringen dich ans Ziel.

2 Fragen, um negative Gedanken aufzulösen

2 Fragen, um negative Gedanken aufzulösen

Oft machen wir uns das Leben selber schwer. Meist jedoch wissen wir gar nicht warum eigentlich oder wie das plötzlich kommt, dass wir schlechte Laune haben. Dass wir 60.000 Gedanken pro Tag denken hast du bestimmt auch schon gehört. 60.000 Gedanken hört sich auch ganz schön viel an. Das sind pro Minute erstaunliche 41 Gedanken. Das schlimme ist aber nicht die Menge unserer Gedanken, sondern, dass diese hauptsächlich negativ sind. Und noch fataler wird, wenn uns bewusst wird, dass ein Großteil der Gedanken eigentlich eine Gedankenschleife ist. Ein permanentes wiederholen der immer und immer gleichen Gedanken. Viele negative Gedanken, die in Dauerschleife deinen Kopf vollmüllen. Anders kann man es doch nicht nennen. Und schön ist es gleich gar nicht.

Wie kannst du die negative Gedanken-Dauerschleife durchbrechen?

Es gibt einige die sagen würden, dass dir hier Meditation hilft. Ich gehöre auch dazu, wenn ich ehrlich bin. Meditation ist wirklich sehr gut, um zu entspannen, den Kopf zu beruhigen und dadurch auch die Gedanken zu stoppen. Allerdings ist Meditation für Ungeübte, erstens Überwindung und zweitens dauert es eine Weile, bis sich die positive Wirkung von Meditation vom ersten Moment in dem du dich setzt auch einstellt.

Was also kannst du sonst tun um deine negativen Gedanken loszuwerden?

Ich habe da eine wunderbare und einfache Methode gefunden um unerwünschte und belastende Gedanken loszuwerden.

negative Gedanken auflösen

Wenn du wieder einmal in einer negativ-Spirale bist, dann frage dich…

Ist der Gedanke, den ich gerade denke wahr?

Ich gehe in mich und frage ganz konkret nach

  • Ist es wahr, dass ich mich im Moment schlecht fühlen muss?
  • Ist es wahr, dass ich traurig sein muss, meine Freunde nicht zu sehen?
  • Ist es wahr, dass mein Partner mich mit Absicht verbal verletzt?
  • Ist es wahr, dass ich keine Wahl habe etwas zu ändern?

In den meisten Fällen wirst du merken, dass es nicht der Wahrheit entspricht, was du an negativen Gedanken denkst. Sie belasten dich nur, aber sie sind meist nicht mal wahr.

Und meinst du nicht auch, dass Gedanken, welche nicht wahr sind, dich aber belasten, nicht einfach weg sein dürfen? Der erste Schritt diese Gedanken loszuwerden ist, zu erkennen, dass sie nicht wahr sind und dann aktiv zu sagen „Danke, Gedanke, dass du da bist – aber ich weiß, du bist nicht wahr, deshalb darfst du gehen“

Wenn du dich aber fragst, ob der Gedanke wahr ist und in dir brodelt es und schreit wehement „Klar! Natürlich ist das wahr!“, dann gibt es noch einen weiteren Schritt, den du gehen kannst und zwar…

Ist der Gedanke, den ich gerade denke förderlich?

Viele unserer negativen Gedanken entstehen ja auch oft, weil wir ein Problem lösen wollen. Weil etwas nicht so ist, wie wir es uns wünschen. Weil etwas in unserem Leben schiefläuft, weil wir Sorgen haben, weil wir unsicher sind… Es gibt viele Gründe. Für viele unserer negativen Gedanken.

Aber frage dich doch, wenn du wieder traurig und wütend über etwas nachdenkst,

Ist dieser Gedanke gut für mich und hilft er mir weiter?

Meistens helfen uns die negativen Gedanken überhaupt kein Stück weiter. Wie in einer Dauerschleife wiederholen sie sich nur und wir kommen zu keiner Erkenntnis. Keine Lösung ist in Sicht. Kein Hoffnungsschimmer.

Wenn du also merkst, dass die Gedanken dich nur runterziehen, dann stoppe sie aktiv. Werde dir bewusst, dass es ein Gedanke ist. Etwas das dir im Kopf herumspukt, das du aber nicht bist. Du musst es weder glauben noch danach handeln. Wenn du dir bewusst wirst, dass der Gedanke da ist und du aber nicht bereit bist dich darin zu suhlen, dann eröffnest du dir die Chance den Gedanken ziehen zu lassen.

Das wird nicht von Jetzt auf Gleich passieren.

Bei der Geschichte mit der Wahrheit eines Gedanken ist das was anderes. Wenn etwas nicht wahr ist, fällt es uns leichter nicht mehr daran zu glauben und es loszulassen.

Gedanken, die zwar wahr sind, aber dich nur runterziehen lassen dich meist aber nicht so einfach los. Sie kleben an dir, sie verfolgen dich.

Du kannst dich aber umprogrammieren.

Stelle dir stattdessen Fragen…

Fragen verletzen nicht. Fragen verhelfen dir zu Lösungen und Hoffnungsschimmer.

Mit Fragen kannst du deine Denkmuster unterbrechen und zum besseren und ins Positive umformen. Du lernst so, Lösungen zu finden und vermeidest dich in der Trauer, Wut und Unsicherheit zu verlieren.

http://unsplash.com

Ich selbst…

Ich selbst habe auch negative Gedanken. Ich ertappe mich dabei und denke dann „muss doch nicht sein, oder?“. Aber es braucht Zeit… Du darfst geduldig mit dir sein, wenn es nicht auf Anhieb klappt, die negativen Gedanken zu erkennen und loszuwerden.

Du hast jahrelang trainiert, die negativen Gedanken zu denken. Viele deiner Denkmuster sind über 20 Jahre alt! Die durchbrichst du nicht einfach über Nacht. Und das musst du auch nicht.

Ich selbst, wo ich mich seit gefühlt fast 2 Jahrzehnten mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftige, auch ich gehe nicht jeden Tag beseelt über Blumenwiesen und strahle mit der Sonne um die Wette. Schön wär´s! Und ich beneide alle, die tagtäglich ein sonniges Gemüt haben. 😉

Aber ich habe gelernt, meine Gedanken auf Wahrheit und auch auf Förderlichkeit zu prüfen. Und damit fallen schon einige Gedanken einfach weg. Ich entscheide so nämlich, dass ich mich im Moment nicht damit beschäftigen möchte. Ich entscheide darüber, dass diese Gedanken zwar da sein dürfen (wegdrücken bringt ja nichts), aber im Moment möchte ich nicht gestört werden, von etwas das erstens nicht wahr oder zudem auch nicht gut für mich ist.

Hab Geduld mit dir.

Es ist nicht einfach ein Denkmuster, welches man über ewige Zeiten antrainiert hat, zu ändern. Gib dir Zeit. Lass dich nicht entmutigen.

Und wenn du an einem Punkt bist, wo du nicht mehr weiterweißt – du merkst nur, dass du dir mit den Gedanken selbst nicht gut tust, dann schreibe mir gern.

Eine kurze Nachricht deinerseits reicht und ich schau, dass ich dir dabei helfe

…den Gedanken und das damit verbundene schlechte Gefühl loszuwerden.

Deine Nicole