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    Welche Glaubenssätze hast du über deine Arbeit?

    Welche Glaubenssätze hast du über deine Arbeit?

    Einen großen Teil unserer Lebenszeit verbringen wir bei der Arbeit.

    Betrachte deine Arbeitssituation Was gefällt dir, und was müsste anders sein? Wenn dir in der Beantwortung dieser Fragen Ideen kommen, wie du dich in positiver Weise verändern könntest, dann setze um, was realisierbar ist. Manchmal ist es Zeit zu handeln. Doch wenn man an Grenzen stößt und keine Veränderung möglich ist, oder wenn du durch Arbeitslosigkeit zu „Nichtstun“ verurteilt bist, so notiere, was für dich schwierig ist auf einem Arbeitsblatt „Urteile über deinen Nächsten“ oder z.B. als Liste über deine Ängste:

    Glaubenssätze über meine Arbeit

    • Ich werde nicht mehr gebraucht.
    • Ich bin überqualifiziert.
    • Mein Chef gibt mir keine Chance.
    • Ohne Arbeit habe ich keine Daseinsberechtigung.

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    Vielleicht gelingt es dir, dank der Einsicht aus den Umkehrungen, zu erkennen, dass auch dem SEIN ein Wert innewohnt:

    • Ich werde gebraucht.
    • Ich gebe mir eine Chance.
    • (Auch) ohne Arbeit habe ich eine Daseinsberechtigung.

    Findest du Beispiele inwiefern das wahr ist?

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    Glaubenssätze über meine Arbeit verändern

    Protokolliere einen Tag lang, stichpunktartig, was du alles für Arbeiten machst. Wichtig dabei ist, dass du alles so notierst, dass du dich später dann noch erinnern kannst. Schau dir am Abend dann dein Protokoll an und durchleuchte deine Tätigkeiten.

    Beantworte dabei folgende Fragen (sei ehrlich zu dir selbst):

    1. Warum habe ich das gemacht? Diente es meinen eigenen Zielen?
    2. Habe ich jemand anderem einen Gefallen getan? Wofür denn und weshalb? Was habe ich davon gehabt, bekam oder bekomme ich eine Gegenleistung?
    3. Habe ich etwas davon getan als Reaktion auf eine negative Sache?
    4. Habe ich etwas davon getan, weil ich musste? Weshalb muss ich es tun? Und was wäre passiert, wenn ich es nicht getan hätte?

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    Auf diese Weise analysierst du deine Arbeitsweise, nicht nur auf Produktivität, sondern vor allem hinsichtlich deiner Selbstliebe. Wenn dir bewusst wird, warum du die Dinge tust, vermeidest du Dinge zu tun, die dich nicht weiterbringen oder die dir nur auferlegt wurden.

    Mit Niederlagen umgehen

    Wenn wir etwas Neues wagen, können wir Niederlagen nicht ausweichen. Betrachte jede Niederlage auf deinem Weg als Lernaufgabe. Erfolg hat derjenige, der nach einer Niederlage wieder aufsteht und weitergeht. Mach ruhig Fehler, lerne aus ihnen und sie bringen dich ans Ziel.

    2 Fragen, um negative Gedanken aufzulösen

    2 Fragen, um negative Gedanken aufzulösen

    Oft machen wir uns mit unseren Gedanken und Denkmustern das Leben selber schwer. Meist jedoch wissen wir gar nicht warum eigentlich oder wie das plötzlich kommt, dass wir schlechte Laune haben. Dass wir 60.000 Gedanken pro Tag denken hast du bestimmt auch schon gehört. 60.000 hört sich auch ganz schön viel an. Das sind pro Minute erstaunliche 41 Gedanken. Das schlimme ist aber nicht die Menge, sondern, dass diese hauptsächlich negativ sind. Und noch fataler wird, wenn uns bewusst wird, dass ein Großteil der Gedanken eigentlich eine Gedankenschleife ist. Ein permanentes wiederholen der immer und immer gleichen Gedanken. Viele negative Gedanken, die in Dauerschleife deinen Kopf vollmüllen. Anders kann man es doch nicht nennen. Und schön ist es gleich gar nicht.

    Wie kannst du die negative Gedanken Dauerschleife durchbrechen?

    Es gibt einige die sagen würden, dass dir hier Meditation hilft. Ich gehöre auch dazu, wenn ich ehrlich bin. Meditation ist wirklich sehr gut, um zu entspannen, den Kopf zu beruhigen und dadurch auch die Gedanken zu stoppen. Allerdings ist Meditation für Ungeübte, erstens Überwindung und zweitens dauert es eine Weile, bis sich die positive Wirkung von Meditation vom ersten Moment in dem du dich setzt auch einstellt.

    Was also kannst du sonst tun um deine negativen Gedanken loszuwerden?

    Ich habe da eine wunderbare und einfache Methode gefunden um unerwünschte und belastende Gedanken loszuwerden.

    negative Gedanken auflösen

    Wenn du wieder einmal in einer negativ-Spirale bist, dann frage dich…

    Ist der Gedanke, den ich gerade denke wahr?

    Ich gehe in mich und frage ganz konkret nach

    • Ist es wahr, dass ich mich im Moment schlecht fühlen muss?
    • Ist es wahr, dass ich traurig sein muss, meine Freunde nicht zu sehen?
    • Ist es wahr, dass mein Partner mich mit Absicht verbal verletzt?
    • Ist es wahr, dass ich keine Wahl habe etwas zu ändern?

    In den meisten Fällen wirst du merken, dass es nicht der Wahrheit entspricht, was du an negativen Gedanken denkst. Sie belasten dich nur, aber sie sind meist nicht mal wahr.

    Und meinst du nicht auch, dass Gedanken, welche nicht wahr sind, dich aber belasten, nicht einfach weg sein dürfen? Der erste Schritt diese Gedanken loszuwerden ist, zu erkennen, dass sie nicht wahr sind und dann aktiv zu sagen „Danke, Gedanke, dass du da bist – aber ich weiß, du bist nicht wahr, deshalb darfst du gehen“

    Wenn du dich aber fragst, ob der Gedanke wahr ist und in dir brodelt es und schreit wehement „Klar! Natürlich ist das wahr!“, dann gibt es noch einen weiteren Schritt, den du gehen kannst und zwar…

    Ist der Gedanke, den ich gerade denke förderlich?

    Viele unserer negativen Gedanken entstehen ja auch oft, weil wir ein Problem lösen wollen. Weil etwas nicht so ist, wie wir es uns wünschen. Weil etwas in unserem Leben schiefläuft, weil wir Sorgen haben, weil wir unsicher sind… Es gibt viele Gründe. Für viele unserer negativen Gedanken.

    Aber frage dich doch, wenn du wieder traurig und wütend über etwas nachdenkst,

    Ist dieser Gedanke gut für mich und hilft er mir weiter?

    Meistens helfen uns die negativen Gedanken überhaupt kein Stück weiter. Wie in einer Dauerschleife wiederholen sie sich nur und wir kommen zu keiner Erkenntnis. Keine Lösung ist in Sicht. Kein Hoffnungsschimmer.

    Wenn du also merkst, dass die Gedanken dich nur runterziehen, dann stoppe sie aktiv. Werde dir bewusst, dass es ein Gedanke ist. Etwas das dir im Kopf herumspukt, das du aber nicht bist. Du musst es weder glauben noch danach handeln. Wenn du dir bewusst wirst, dass der Gedanke da ist und du aber nicht bereit bist dich darin zu suhlen, dann eröffnest du dir die Chance den Gedanken ziehen zu lassen.

    Das wird nicht von Jetzt auf Gleich passieren.

    Bei der Geschichte mit der Wahrheit eines Gedanken ist das was anderes. Wenn etwas nicht wahr ist, fällt es uns leichter nicht mehr daran zu glauben und es loszulassen.

    Gedanken, die zwar wahr sind, aber dich nur runterziehen lassen dich meist aber nicht so einfach los. Sie kleben an dir, sie verfolgen dich.

    Du kannst dich aber umprogrammieren.

    Stelle dir stattdessen Fragen…

    Fragen verletzen nicht. Fragen verhelfen dir zu Lösungen und Hoffnungsschimmer.

    Mit Fragen kannst du deine Denkmuster unterbrechen und zum besseren und ins Positive umformen. Du lernst so, Lösungen zu finden und vermeidest dich in der Trauer, Wut und Unsicherheit zu verlieren.

    http://unsplash.com

    Ich selbst…

    Ich selbst habe auch negative Gedanken. Ich ertappe mich dabei und denke dann „muss doch nicht sein, oder?“. Aber es braucht Zeit… Du darfst geduldig mit dir sein, wenn es nicht auf Anhieb klappt, die negativen Gedanken zu erkennen und loszuwerden.

    Du hast jahrelang trainiert, die negativen Gedanken zu denken. Viele deiner Denkmuster sind über 20 Jahre alt! Die durchbrichst du nicht einfach über Nacht. Und das musst du auch nicht.

    Ich selbst, wo ich mich seit gefühlt fast 2 Jahrzehnten mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftige, auch ich gehe nicht jeden Tag beseelt über Blumenwiesen und strahle mit der Sonne um die Wette. Schön wär´s! Und ich beneide alle, die tagtäglich ein sonniges Gemüt haben. 😉

    Aber ich habe gelernt, meine Gedanken auf Wahrheit und auch auf Förderlichkeit zu prüfen. Und damit fallen schon einige Gedanken einfach weg. Ich entscheide so nämlich, dass ich mich im Moment nicht damit beschäftigen möchte. Ich entscheide darüber, dass diese Gedanken zwar da sein dürfen (wegdrücken bringt ja nichts), aber im Moment möchte ich nicht gestört werden, von etwas das erstens nicht wahr oder zudem auch nicht gut für mich ist.

    Hab Geduld mit dir.

    Es ist nicht einfach ein Denkmuster, welches man über ewige Zeiten antrainiert hat, zu ändern. Gib dir Zeit. Lass dich nicht entmutigen.

    Und wenn du an einem Punkt bist, wo du nicht mehr weiterweißt – du merkst nur, dass du dir mit den Gedanken selbst nicht gut tust, dann schreibe mir gern.

    Eine kurze Nachricht deinerseits reicht und ich schau, dass ich dir dabei helfe

    …den Gedanken und das damit verbundene schlechte Gefühl loszuwerden.

    Deine Nicole
    Beginne zu träumen – die Wunderfrage

    Beginne zu träumen – die Wunderfrage

    Die Wunderfrage. Eine kleine Übung mit großer Wirkung.

    „Stell dir vor, heute Nacht, während du schläfst, geschieht ein Wunder, und das Problem, das dich gerade beschäftigt, ist verschwunden. Woran würdest du das merken?“ Dies ist ein zentraler Teil der berühmten Wunderfrage von Steve de Shazer.

    Diese Übung möchte ich dir heute vorstellen. Nimm dir dazu einen Moment Zeit. Egal was aufkommt, lass alles zu. Geh in dich und nimm jede Regung, die dir bei dieser Frage kommt wahr. Was ist es, das diese Frage bei dir auslöst?

    Die Wunderfrage

    Angenommen, während Du heute Nacht schläfst und das ganze Haus still ist, geschieht ein Wunder. Und dieses Wunder bewirkt, dass das Problem, das dich hierher geführt hat, gelöst ist. Weil Du jedoch schläfst, weißt Du nicht, dass das Wunder geschehen ist.

    Wenn Du nun morgen früh aufwachst, woran wirst Du merken, dass ein Wunder geschehen und dein Problem gelöst ist?

    Was wird anders sein? Woran werden es andere Menschen merken, ohne dass Du es ihnen sagst?

    Was die Wunderfrage bewirkt

    Die Frage nach einem Wunder zeigt auf, was sich alles ändern soll, damit sich dein Problem in Luft auflöst.

    Manchmal wissen wir gar nicht, was genau unser Problem ist. Wenn wir jedoch annehmen, dass das Problem sich in Luft aufgelöst hat, dann sehen wir, was alles passieren sollte, damit unser Problem verschwindet.

    Wir finden dadurch heraus, welche Schritte notwendig sein könnten, um unser Problem selbständig zu lösen.

    Was aber zusätzlich passiert… Wir kommen in das positive Gefühl, das ohne dieses Problem besteht. Wir spüren, wie es sein könnte, wenn wir dieses Problem nicht mehr hätten. Eine einzige Frage, die Wunderfrage, kann uns in ein Gefühl versetzen in dem ALLES möglich ist. Die „Was wäre wenn“-Frage, in positiv.

    Mein Ziel ist es, anderen zu zeigen, dass nicht alles was passiert negativ ist. Dass wir durchaus positiv denken dürfen. Dass wir durch gute und klare Gedanken viel weiter kommen. Dazu brauchen wir aber auch ein gutes Gefühl, das unsere positive Gedankenwelt (welche wir uns aufbauen wollen) unterstützt.

    Wenn du jemanden doof findest, in deinem Job unglücklich bist, vor einer unlösbaren Herausforderung stehst oder unüberbrückbare Hürden vor dir hast, dann ist genau der Zeitpunkt dich zu fragen… „Was wäre, wenn sich mein Problem über Nacht von alleine löst?“

    Die Wunderfrage als Wunscherfüller

    Auch wenn es vielleicht etwas komisch klingt, aber stelle dir die Frage gezielt bevor du einschläfst.

    Damit aktivierst du ein positives Gefühl. Und du hast die Chance im Schlaf Antworten zu finden. Antworten darauf, Wege zu finden die Probleme zu lösen, welche dich am meisten beschäftigen.

    Selbstmitgefühl

    Selbstmitgefühl

    Selbstmitgefühl – Mehr Verständnis für dich selbst!

    Nicht nur in der jetzigen Krisenzeit, sondern eigentlich immer, sollten wir Verständnis für uns selbst haben. Ein bisschen Selbstmitgefühl. Wenn Du mit dir selbst mitfühlen kannst, wenn du Verständnis für dich selbst hast, dann gibt es etwas in Dir das dir gegenüber liebevoll ist.

    Wenn du dich allerdings nicht liebst, bist du wahrscheinlich hart gegenüber dir selbst. Wenn du dich nicht liebst, dann fällt es dir schwer, Selbstmitgefühl zu entwickeln. Gerade wenn etwas nicht gelingt oder es dir schlecht geht, sagst du dann eher weniger Nettes zu dir selbst.

    Wir bekommen von kleinauf gesagt, dass wir uns nicht so anstellen sollen. Wir lernen hohe Ansprüche an uns selbst zu haben. Selbst wenn es Dinge gibt, auf die wir keinen Einfluss haben. Situationen, in denen wir scheitern und Phasen in unserem Leben, in denen nichts zu funktionieren scheint. In Zeiten der persönlichen Krisen sind wir meist härter mit uns. Wir erwarten von uns mehr als von jedem anderen. Und sind ungnädiger und haben viel weniger Verständnis für uns als für anderen. Wir würden anderen niemals so schlimme Dinge an den Kopf werfen – uns jedoch geben wir unser Unverständnis ungefiltert in Dauerschleife in unseren Gedanken weiter.

    Selbstmitgefühl

    Doch wie gelangst du an den Punkt, dass du endlich mehr Verständnis und mehr Mitgefühl für dich selbst entwickelst? Wie kannst du es schaffen, dass du dich selbst nicht mehr so fertig machst?

    Schauen wir uns doch einmal genauer an, was eigentlich Selbstmitgefühl bedeutet und aus welchen Elementen Selbstmitgefühl eigentlich besteht.

    1. Selbstfürsorge

    Die Selbstfürsorge ist Teil des Selbstmitgefühls. Der Teil, wo wir für uns selbst sorgen. Sie hat die Aufgabe, für die Erfüllung unserer Bedürfnisse zu sorgen. Das bedeutet einerseits, dass du deine Bedürfnisse wahrnimmst und als solche erkennst und andererseits, dass du deine Bedürfnisse auch vor anderen aussprichst und einforderst.

    In Beziehungen kommt es oft vor, dass Bedürfnisse von zwei Menschen unterschiedlich sind und der eine für den anderen sein Bedürfnis zurückstellt. Das kann vollkommen OK sein, die eigenen Bedürfnisse für jemand anderen zurückzustellen, wenn das Bedürfnis nach Harmonie größer ist als das andere Bedürfnis. Das jedoch sollte nicht zum Dauerzustand werden, denn dann wirst du dir selbst nicht mehr gerecht und es wird die Beziehung belasten.

    Es gehört also auch mal dazu, „Nein“ zu sagen und Konflikte auszutragen. Die eigenen Bedürfnisse dürfen im Vordergrund stehen. Manchmal müssen sie es sogar. Ich vergleiche das gern mit der Sicherheitsansage im Flugzeug, wenn es heißt, dass Erwachsene erst sich selbst mit den Sauerstoffmasken versorgen sollen und danach die Kinder oder diejenigen, die sich selbst nicht versorgen können.

    Warum ist das so wichtig, erst auf sich zu achten?

    Die eigenen (Grund-)Bedürfnisse zu beachten ist deshalb so wichtig, weil es niemandem hilft, wenn du nicht mehr kannst. Wenn du vor lauter nachgeben, Selbstaufgabe, runterschlucken, im Job ackern, Perfektion, … nicht mehr fähig bist auch nur einen Schritt zu tun. Was bringt es deinen Liebsten, wenn du ALLES machst und nur noch funktionierst, wenn du nach kürzester oder auch längerer Zeit dann aber einen Psychotherapeuten brauchst, weil du vor lauter Depression gar nicht mehr fähig bist aus dem Bett zu kommen. Oder du wirst krank, weil dein Körper die Pause einfordert, die du dir selbst nicht gibst.

    Es bringt also weder dir, noch den anderen etwas, wenn du nicht auf deine Bedürfnisse hörst.

    Wenn man nie gelernt hat, für sich selbst einzustehen, oder seine Bedürfnisse wirklich wahrzunehmen, dann kann es einem sehr schwerfallen, wenn man das gerade in der jetzigen Zeit (in der alles gefühlt noch schwerer fällt als sonst) lernen möchte. Das braucht etwas Übung. Und mach dir keine Vorwürfe, wenn du mal nicht auf deine Bedürfnisse achtest. Nimm dafür die nächste Gelegenheit und geb dein Bestes um für dich selbst zu sorgen.

    2. Selbstverständnis

    Wie schon gesagt, Selbstmitgefühl bedeutet auch Verständnis für dich selbst. Egal, was du nicht kannst, was du nicht willst oder was auch immer du nicht hast. Du verdienst dein Verständnis! Zu hundert Prozent. Immer.

    Selbstverständnis ist immer dann wichtig, …

    • Wenn es dir mal schlecht geht
    • Wenn du mal nicht mehr kannst
    • Wenn es mal nicht so läuft, wie du denkst, dass es laufen sollte

    All das sind genau die Momente, in denen du umso mehr Verständnis für dich haben solltest. Es sind die Situationen, in denen es dir sowieso schon nicht gut geht. Wenn du dir dann nicht mit Selbstverständnis begegnest, dann verschlimmerst du die Situation eher, als dass du sie verbesserst.

    Verurteile dich also nicht noch mehr, wenn es dir nicht gut geht oder es nicht so gut läuft. Habe etwas mehr Verständnis für dich selbst und gib somit dem unguten Gefühl die Chance sich etwas aufzulösen.

    3. Selbstachtsamkeit

    Achtsamkeit ist notwendig, damit ich überhaupt erstmal bemerke, was gerade bei mir los ist. Denn, wenn ich keine Achtsamkeit habe, bemerke ich auch nicht, wenn ich mich eigentlich gerade innerlich fertig mache oder mich auf irgendeine andere Art und Weise schlecht behandle.

    Selbstachtsamkeit bedeutet auch die eigenen Gefühle und Gedanken wahrzunehmen und sie zuzulassen. Es bedeutet, sich auch Zeit für sich selbst zu nehmen und dich zu fragen, wie es dir gerade geht.

    Frage dich also regelmäßig, wie es dir gerade geht und ob du irgendwelche Bedürfnisse hast, die unbedingt beachtet werden wollen.

    Mehr Liebe für dich – Selbstmitgefühl in Aktion

    Wenn du deine Gedanken und Gefühle wahrnimmst und deine Bedürfnisse kennst, dir mit Verständnis für deine Situation und dein Sein gibst und gut für dich sorgst, dann schenkst du dir mehr Mitgefühl und auch mehr Liebe.

    Wie kannst du deine Gedanken und Gefühle oder auch deine Bedürfnisse besser wahrnehmen?

    Es geht nicht darum, dass du jetzt die ganze Zeit in dich reinhören sollst und jede kleine Regung zu einem riesigen Sturm aufbauschen sollst. Was ich meine ist, nur hinzuspüren und zu merken, welche Gedanken und Gefühle dich stressen oder welche Bedürfnisse, die du im Moment hast, zu kennen. So, dass du weißt was IN DIR los ist und du so handeln kannst, dass es dir gut tut.

    Wenn du unglücklich bist, dann frage dich achtsam, was genau es sein könnte, was dich stresst.

    • Welches Bedürfnis / welche Gedanken hast du im Moment?
      • Fehlt dir die Nähe zu deinen Freunden, zur Familie (#socialdistancing)
      • Brauchst du Zeit für dich selbst und merkst, dass du es dir selbst nicht gibst… Weil du von dir selbst forderst, dass du für alles verantwortlich bist und alle Aufgaben allein erledigen musst.
      • Hast du das Bedürfnis nach Sicherheit, welche dir die Krise im Moment nicht gibt? Musst du Angst um deinen Job haben oder befürchtest du, dass das Geld knapp wird?
      • Fällt dir die Decke auf den Kopf, weil du keinen Sinn mehr darin siehst morgens aufzustehen?

    Was lösen diese Gedanken bei dir aus?

    Meist sind es die Gedanken an unsere unbefriedigten Bedürfnisse, welche uns körperlich schmerzen. Wir merken es im Bauchbereich oder in unserer Herzgegend, wenn wir nicht so handeln, wie es uns entspricht, oder wir es gerade benötigen würden. Höre auf deinen Körper – er macht dich aufmerksam für die Dinge die dir nicht gut tun.

    Kümmere dich gut um dich

    Wenn du merkst, dass es dir schon körperlich nicht mehr gut geht, spätestens dann ist es Zeit zu handeln. Dann ist es an der Zeit, mehr Mitgefühl für dich zu haben und dir mehr Raum, mehr Verständnis für dich und für deine Bedürfnisse zu geben.

    Ich wünsche dir, dass du auf dich Acht gibst und für dich selbst sorgst. Denn nur du allein kannst richtig für dich sorgen. Und nur, wenn es Dir gut geht, kannst du dich auch um andere sorgen.

    Wie kommst du aus deiner Komfortzone?

    Wie kommst du aus deiner Komfortzone?

    In meinem letzten Artikel hatte ich beschrieben, dass wir den ersten Schritt wagen müssen um wieder Leichtigkeit in unser Leben einzuladen.

    Das möchte ich hier gern nochmal vertiefen…

    Die Schmerzvermeidung wäre kein Problem, wenn sie nur ein oder zweimal im Jahr vorkommen würde. Aber bei den meisten von uns ist es eher eine tiefliegende Gewohnheit geworden. Wir verbarrikadieren uns hinter unsichtbaren Mauern und wagen uns nicht hervor, weil hinter der Mauer der Schmerz liegt. Dieser sichere Ort wird Komfortzone genannt. Eine Lebensweise, bei der alles vermieden wird, was schmerzhaft sein könnte.

    Oft sind wir uns der eigenen Komfortzone nicht wirklich bewusst. Aber bestimmt hast auch du eine – wir alle haben eine. Sieh dir deine Komfortzone mal genauer an:

    ÜBUNG: Deine Komfortzone

    Such dir etwas aus, was du sehr ungern machst. Das könnte etwa das zugehen auf fremde Menschen sein, das Familientreffen, Arztbesuche, Diskussionen mit deiner Frau, deinen Job oder etwas ähnliches.

    Jetzt frage dich, wie richtest du dir dein Leben ein, um das zu vermeiden, was du ungern tust?

    Stell dir vor, dieses Vermeidungsverhalten sei ein Ort, an dem du dich verstecken kannst. Das ist deine Komfortzone. Wie fühlt sie sich an?

    Wahrscheinlich fühlst du dich in deiner Komfortzone sicher. Frei von Angst und Schmerz. So schaffst du dir zwar eine mentale Komfortzone, aber irgendwas fehlt. Auch wenn es seltsam klingt, die Flucht vor dem Schmerz reicht uns nicht.

    Wir wollen Leid unbedingt durch Freude und Leichtigkeit ersetzen.

    Aber das tun wir nicht indem wir uns unserem Problem stellen. Stattdessen versuchen wir Freude in unser Leben zu holen indem wir Süchte entwickeln. Wir surfen stundenlang im Internet oder schauen uns Serien im Fernsehen an. Wir nutzen die Zigarette, das Glas Wein am Abend oder die Schokolade, um uns wenigstens ein bisschen zu befriedigen. Aber schon während wir konsumieren, merken wir, dass wir kein Stückchen glücklicher werden. Maximal für den ersten Moment. Danach fühlen wir uns wieder schlechter, oder haben gar ein komplett schlechtes Gewissen, weil wir mit den Genussmitteln wieder über die Stränge geschlagen sind.

    Dennoch fallen wir immer wieder in diese Gewohnheiten zurück. Wir nutzen die Komfortzone, um uns nicht mit unseren Problemen auseinandersetzen zu müssen. Doch je länger wir die Vermeidungsstrategien aufrechterhalten, umso schwerer fällt es uns, uns der Realität zu stellen – raus zu kommen aus der Komfortzone.

    Der hohe Preis der Komfortzone

    Bist du beispielsweise schüchtern und meidest du dadurch andere Menschen, verlierst du deine Lebendigkeit. Wenn du eine Führungsposition hast, aber die Auseinandersetzung mit anderen Menschen meidest, wirst du dich nicht durchsetzen können.

    Die Komfortzone bietet dir eine scheinbare Sicherheit – aber in Wirklichkeit engt sie dich nur ein!

    Doch es geht vielen Menschen so. Die Lebensbereiche dieser Menschen sind nur ein Bruchteil von dem was sie wirklich sein könnten. Karriere, Freundschaften, Beziehungen…

    Um ein erfülltes Leben führen zu können, müssten wir uns aus der Komfortzone wagen. Doch der erste Schritt bedeutet Schmerz für uns. Da wir durch den Schmerz hindurch müssten (anstrengend, angsteinflößend,…), um zu dem Ort zu gelangen, welcher Freiraum, Leichtigkeit und Freude bedeutet, schrecken wir zurück. Vielleicht gehen wir mal nahe an den Schmerz und schauen ihn uns näher an, fallen dann aber schnell wieder zurück in die Komfortzone. Denn was wir nicht wollen ist, den Schmerz fühlen und ihn aushalten zu müssen.

    Wir können uns zwar vorstellen, dass es viel besser ist, wenn wir den Schmerz hinter uns lassen. Uns also rauswagen aus der Komfortzone und uns dem Schmerz stellen und ihn dadurch auflösen.

    Aber wir stellen uns das fast unmöglich vor. Wie können wir denn den Schmerz durchlaufen, ohne daran zu zerbrechen? Wir spüren ihn (latent) ja schon jeden Tag.

    Es musss ja schwierig sein, diesen Schmerz aufzulösen und hindurchzugehen!

    Es kann ja gar nicht anders sein – sonst wäre der Schmerz ja schon längst von alleine weg gegangen, wenn es so einfach wäre.

    Ganz so ist es nicht.

    Es ist weder so, dass der Schmerz von alleine einfach verschwindet. Selbst, wenn wir irgendwann den Schmerz nicht mehr fühlen, so ist er meist nur unterdrückt. Möchtest du in deine nächste Beziehung mit diesem unterbewussten Schmerz beginnen? Deinen neuen Job mit dem Hintergrund von Verletzung starten? Möchtest du mit 80 auf dein Leben zurückblicken und darüber trauern, dass du keine Freunde hattest, weil du vermieden hast dich mit ihnen auseinanderzusetzen oder auch mal das Telefon in die Hand zu nehmen?  

    Aber es ist auch nicht so, dass es schwierig sein MUSS, die Komfortzone zu verlassen. Mit der richtigen Einstellung und etwas Unterstützung kann es sogar recht einfach sein, den Schmerz hinter sich zu lassen. Und wenn es nicht einfach ist, gibt es jemanden an deiner Seite, der dich begleitet. Jemand der dir zuhört, der dich darin unterstützt dran zu bleiben. Mit dir gemeinsam Möglichkeiten findet, immer wieder die Komfortzone zu verlassen – so lange, bis du gar nicht mehr auf die Idee kommen würdest dorthin zurück zu wollen.

    Es gibt Menschen, die sich weigern, ein Leben mit Einschränkungen zu führen. Und da du bis hierhin gelesen hast, gehe ich davon aus, dass auch DU dazugehörst. Dass auch du bereit bist, deinen Schmerz anzuerkennen und dich daraus zu befreien.

    Raus aus der Komfortzone nicolefromhold.de

    Dein Weg aus der Komfortzone

    Wie wäre es, wenn ich dir einen Weg zeige, dass Du deine Komfortzone verlassen kannst. Ich werde dir dafür nicht vorschreiben, was du tun und lassen musst. Du wirst selbst erkennen, was deine Bedürfnisse sind, die hinter dem Schmerz stecken. Selbst herausfinden, wie du dir selbst geben kannst, was du brauchst – sei es Liebe, Anerkennung oder Freude. Du wirst einen Weg finden, deine negativen Gedanken und Denkmuster zu ändern, und zwar für alle deine Probleme! So, dass du ganz schnell selbst reagieren kannst, wenn dich wieder ein negativer Gedanke erwischt oder deine Denkmuster dich wieder runterziehen.

    Möchtest du einen Weg finden, der dich einfach aber effektiv von deinem Schmerz negativer Gedanken befreit?

    Und eine Möglichkeit finden, die du auch selbst anwenden kannst, wenn es mal wieder schwieriger wird?

    Wenn Du möchtest, dass ich dir die Schritte zeige und dich auf deinem Weg begleite, dann melde dich bei mir per Nachricht oder mach direkt einen Termin mit mir.

    Ich freue mich, dich unterstützen und begleiten zu dürfen!

    Deine Nicole