Die Hoffnung nicht verlieren

    Die Hoffnung nicht verlieren

    Die Hoffnung äußert sich in unserer inneren Einstellung. Sie verleiht uns Zuversicht, dass sich etwas zum Guten wenden wird. Wir werden wieder gesund werden, der Konflikt zwischen uns und der Arbeitskollegin wird sich wieder auflösen oder unsere finanzielle Situation wird sich zum besseren wenden.

    Wenn wir Hoffnung haben, glauben wir, dass wir alleine oder mit Hilfe anderer eine Lösung finden werden. Nach der Operation werden wir wieder schmerzfrei laufen können, durch die Ernährungsumstellung werden wir uns wieder fitter fühlen.

    Hoffnung gibt uns nicht nur kurzfristig ein gutes Gefühl. Sondern es ermöglicht uns auch handlungsfähig zu bleiben. Denn wenn wir hoffnungslos sind fallen wir in eine Art Starre, welche uns das Leben noch schwerer macht.

    Warum ist das so wichtig?

    Hoffnungsvolle Gedanken geben uns die Möglichkeit Einfluss auf unser Leben zu nehmen und stärken uns

    • wir haben Energie um zu handeln
    • wir sind überwiegend ruhig oder positiv gestimmt
    • wir steigern unsere Abwehrkräfte
    • die Kreativität wird gesteigert
    • und wir erholen uns schneller von Krankheiten, Operationen oder nehmen Konflikte als Chance wahr

    Wie kannst du dir deine Hoffnung bewahren?

    1. Ruf dir positive Erfahrungen aus der Vergangenheit ins Gedächtnis. WAs hast du schon an Herausforderungen gemeistert? Was ist gut gelaufen? Wann hast du schon mal gedacht, alles sei aussichtslos und es hat sich eine Lösung aufgetan?
    2. Suche dir in deinem Umfeld nach Menschen (auch im Internet), denen es bereits gelungen ist, etwas vergleichbares zu überwinden. Nimm dir dies als Vorbild und mache dir deren Erfahrungen zu nutze. Welche Lösungen kannst du für dich und deine Situation nutzen?
    3. Sprich dir selbst Mut zu. Nichts ist schädlicher in einer schwierigen Situation, wenn du dich selbst noch dafür verurteilst und fertig machst. Was würdest du anderen Menschen in der gleichen Situation sagen um ihnen Mut zu machen? Nutze diese Worte und Gedanken für dich.
    4. Vermeide den Kontakt zu Menschen, die alles dramatisieren und negativ sehen. Suche dir so oft es geht Gesellschaft mit gutgelaunten und positiv eingestellten Menschen.
    5. Nimm deine Krankheit, Konfliktsituation, deine Herausforderung für den Augenblick an. Je mehr du dagegen ankämpfst, beispielsweise krank zu sein, umso mehr sinken die Abwehrkräfte. Kämpfe nicht gegen die Situation, sondern suche nach dem persönlichen Sinn dahinter. Fällt dir das schwer, dann versuche dich auf die Lösung zu konzentrieren (mit der du leben kannst).

    Die Kraft der Hoffnung

    Hoffung tut nicht nur deiner Seele gut. Sie verleiht dir Mut, Kraft, Durchhaltevermögen und kann sogar dein Immunsystem stärken. Dagegen kann Hoffnungslosigkeit deinen Lebenswillen schwächen und dir Energie entziehen. Deshalb ist es auch in den schwierigen Zeiten deines Lebens wichtig, die Hoffnung nicht zu verlieren.

    Hoffnung ist die positive Erwartungshaltung gegenüber der Zukunft

    Ein Mensch der hofft, glaubt daran, dass alles im Leben einen Sinn hat und dass es immer die Möglichkeit gibt, dass sich Dinge zum besseren wenden.

    Hoffnung muss allerdings kein permanenter Zustand sein. Aber einander Hoffnung zu geben, kann vielen Menschen helfen, wenn sie sich in einer scheinbar ausweglosen Situation befinden oder einfach eine schwere Zeit durchmachen.

    Im Vertrauen bleiben

    Im Vertrauen bleiben

    Gerade in Krisen- oder schweren Zeiten ist es für uns besonders wichtig im Vertrauen zu bleiben. Den Mut und die Hoffnung nicht zu verlieren.

    Im Vertrauen zu bleiben bedeutet aber auch, dass wir mental stark bleiben. Dass wir uns von den kleinen und großen Krisen des Lebens nicht runterziehen lassen. Weder von einer Covid-Pandemie noch von unseren Arbeitskollegen. Wichtig ist, dass wir darauf vertrauen, dass auch wenn es im Moment nicht so gut läuft, aber irgendwann auch wieder besser wird.

    Auch ich selbst bin nicht immer im tiefen Vertrauen und schwebe über dem Boden, weil mir nichts und niemand etwas anhaben kann. Auch ich habe dunkle Stunden in denen ich mich am liebsten verkriechen möchte oder in denen ich so sehr verzweifelt bin. Aber ich habe in meinem Leben gelernt damit umzugehen und zwar auf langfristige Sicht. Das war am Anfang ziemlich schwer. Aber je öfter ich an mir und meinem Vertrauen ins Leben gearbeitet habe umso stärker, mutiger und auch vertrauensvoller wurde ich. Wenn wir Vertrauen haben, sind wir gelassener und können das Leben mit all seinen Facetten genießen. Und uns werfen Stürme auch nicht gleich aus der Bahn.

    Was kannst du tun, um dein Vertrauen zu stärken?

    Genau JETZT ist der richtige Zeitpunkt, dass du dir Zeit für dich nimmst und wir uns miteinander verbinden. Ich gebe dir gern ein paar Vorschläge an die Hand, was du tun kannst um dein Vertrauen nach und nach zu stärken.

    1. Schränke deinen Medienkonsum ein

    Lass dich nicht von den negativen Schlagzeilen und Horrormeldungen beeinflussen. Versuche die Zeit vor dem Fernseher und auch die negativen Meldungen im Internet weniger zu konsumieren. Du glaubst du verpasst etwas? Meine Liebe, ganz sicher nicht. Das was wichtig ist, wird weiterhin zu dir durchdringen. Ich selbst schau zum Beispiel seit etwas mehr als einem Jahr kein Fernsehen. Ich hab aber Kontakt zu Schule und Kindergarten und bekomme so alle neuen Regelungen mit was zum Beispiel die Pandemie angeht.

    Man kann geteilter Meinung darüber sein, ob das anschauen der Tagesschau, von Youtube Videos oder die Diskussion in Facebookgruppen sinnvoll / nötig sind oder nicht. Ich für mich habe jedoch herausgefunden, dass ich mit weniger Konsum sehr viel ruhiger schlafe. Und das ganz ohne dass ich alles verleugne. Sondern, indem ich mich einfach nicht die ganze Zeit damit konfrontiere.

    Warum ich denke, dass es auch dir gut tun würde darüber nachzudenken, was du liest oder anschaust? Einfaches Gedankenspiel: Wie fühlst du dich nachdem du einen Krimi oder die Nachrichten angeschaut hast? Bist du erholt, fröhlich und könntest Bäume ausreißen? Eher nicht… Oder? Ich überrede dich zu nichts… denk einfach drüber nach…

    2. Richte deinen Blick liebevoll nach innen

    Nimm dir Zeit für dich und komm zur Ruhe. Spüre in dich und verbinde dich mit deiner inneren Welt, so wirst du dir bewusster über deine Gedanken, Gefühle, Entscheidungen und Erfahrungen, mit denen du deine Realität erschaffst.

    Wenn es dir nicht gut geht, dann überlege welche Bedürfnisse du im Moment hast, die nicht erfüllt werden. Was fehlt dir im Moment?

    • eine liebevolle Umarmung?
    • ein Gespräch bei dem du deine Sorgen loswerden kannst?
    • eine warme Decke, weil dir ein wenig kalt ist

    Wenn du spürst, was dir fehlt, dann versuche mal, ob du es schaffst dein Bedürfnis zu erfüllen. Nehmen wir die warme Decke… Wie oft denken wir „es ist doch noch nicht Winter, da leg ich mir doch keine Decke über die Beine“ oder „meine Güte bin ich verfroren, das ist doch nicht normal“. Und wir schieben unser Bedürfnis beiseite.

    Wenn du aber dir einfach die warme Decke schnappst und dich kurz einmummelst… Dann lernt dein Körper, dass seine Signale gehört werden. Und du wirst eine viel bessere Beziehung zu deinem Körper aufbauen, als wenn du ihn immer vertröstest. Das stärkt das Vertrauen.

    3. Bleibe positiv

    Es ist gerade wichtiger denn je, dass du auf deine Gedanken und Gefühle achtest. Deine Gedanke und Gefühle haben Einfluss darauf, wie du entscheidest und handelst. Und dein handeln beeinflusst das was dir im Leben passiert.

    Wenn du deine Gedanken zum Beispiel nur auf das Negative richtest, deine schmerzenden Beine oder die ärgerliche Kollegin, fühlst du dich ängstlich und hilflos. Aus dieser angstvollen und hilflosen Situation heraus, triffst du ängstliche Entscheidungen, welche dazu führen, dass du weitere negative Erfahrungen in deinem Leben machen wirst. Wenn du dich positiv und kraftvoll fühlst, triffst du kraftvolle Entscheidungen und bekommst positive, kraftvolle Ergebnisse.

    Wie kann dir das gelingen?

    Indem du deine Gedanken und Gefühle auf etwas Positives ausrichtest. Indem du lernst, nicht mehr so negative Selbstgespräche zu führen und dich für Dinge zu verurteilen, die du nicht ändern kannst oder die weit in der Vergangenheit liegen. Positive Affirmationen oder auch ein liebevoller Umgang mit dir und deinen Körper können dies unterstützen.

    4. Verbinde dich mit anderen

    In Zeiten der Kontakteinschränkungen scheint es uns auf den ersten Blick unmöglich die Verbindung mit anderen aufzunehmen oder zu stärken.

    Doch das ist ein Trugschluss. Ich mag dir hier gern ein paar Beispiele nennen, die dich mit anderen verbinden und damit deine positiven Erfahrungen vermehren und dein Vertrauen somit stärken.

    • frag die Menschen in deiner Nähe, ob du sie unterstützen kannst. Anderen zu helfen erfüllt uns und stärkt unser Selbstvertrauen.
    • Schreib deiner Familie eine Nachricht und frage sie wie es ihnen geht.
    • Nimm das Telefon in die Hand und rufe deine Familie und Freunde an.
    • Begegne andere Menschen mit einem lächeln, zum Beispiel dem Verkäufer, dem Postboten oder der fremden Frau mit ihrem kleinen Hund.

    Wenn du anderen Menschen hilfst oder sie aufmunterst, fühlst du dich mit ihnen verbunden und zugehörig und somit besser.

    5. Gestalte Veränderungen aktiv mit

    Unser Leben besteht aus vielen kleinen und großen, positiven und negativen Veränderungen. Wenn du ins Vertrauen kommen möchtest, dann lass dich nicht einfach treiben und vom Leben mitziehen, sondern entscheide dich dafür dein Leben aktiv mitzugestalten. Denn so hast du den Schlüssel in der Hand, dass Veränderungen in deinem Leben eher zu etwas positivem werden.

    • wie möchtest du mit deiner Krise / deinem Problem umgehen?
    • was kannst du aktiv tun oder entscheiden, damit sich dein Leben zum Positiven verändert?
    • wie möchtest du dein Leben leben?

    Wenn du weißt, was du möchtest und wie du dein Leben gestalten möchtest, kannst du schauen was nötig ist um dort hin zu kommen. Du kannst Schritt für Schritt in die Richtung gehen, um dein Ziel zu erreichen.

    Manchmal wissen wir nicht, was genau wir haben möchten. Wir fokussieren uns auf das was wir nicht möchten. Ich halte das für den falschen Weg… denn somit sind deine Gedanken und auch Handlungen eher auf das ausgerichtet was du nicht möchtest (und wir haben ja gelernt, das wir den positiven Weg wählen sollten).

    Werde dir also bewusst, was du möchtest. Wenn du das noch nicht greifen kannst / es dir nicht konkret bewusst ist, dann spüre in dich hinein, welches Gefühl du spüren möchtest, wenn du dein „Ziel“ erreicht hast.

    • wie fühlst du dich, wenn du gesund bist?
    • wie fühlst du dich, wenn du dich getrennt hast?
    • wie fühlt es sich an, mit dem Chef offen geredet zu haben?

    Fazit

    Ich habe auch wirklich eine Weile gebraucht um ins Vertrauen zu kommen. Ich wünsche dir aber, dass du es für dich findest. Dass du glücklich bist und dein Leben genießen kannst.

    Hab einen wundervollen Tag!

    deine Nicole

    Strategien bei starken Emotionen und Gefühlsausbrüchen

    Strategien bei starken Emotionen und Gefühlsausbrüchen

    Unsere Emotionen und Gefühle können uns sehr belasten. Starke Gefühlsausbrüche erwischen uns dann immer heftig, wenn wir lange Zeit unsere Gefühle unterdrücken oder wegschieben und sie sich dann emotional endladen. Oft sind wir von uns selbst überrascht, woher denn so ein Ausbruch denn plötzlich kommt.

    Starke Gefühlsausbrüche – was ist damit gemeint?

    Wenn wir unsere Gefühle für längere Zeit unterdrücken, kann es dazu führen, dass wir in stressigen Situationen die aufgestaute Energie entladen. Oder uns quasi der „Geduldsfaden“ reißt. Dann sagen wir unschöne Dinge oder schreien andere an, was uns im nächsten Moment schon wieder leid tut. Diese Entladung kommt aber so plötzlich und stark, dass wir nicht reagieren können und uns unseren Emotionen ausgeliefert fühlen.

    Oder wir spüren den Stress körperlich. Wir sind unfähig zu sprechen. Können keine klaren Sätze formulieren. Wir zittern am ganzen Körper. Merken einen dicken Kloß im Hals oder haben Magenschmerzen, weil sich unser Körper verkrampft.

    Leider ist es auch so, dass uns das nicht nur im Moment der stressig ist passiert. Sondern auch noch viel später können die Emotionen hochkochen oder die körperlichen Abwehrungen spürbar sein. Das liegt daran, dass wir die stressige Situation noch nicht verarbeitet haben.

    Emotionale Ausgeglichenheit

    Die Schutzreaktion die durch den Gefühlsausbruch eigentlich erreicht werden möchte ist aber oft kontraproduktiv. Oder sie ist kurzzeitig hilfreich, in einer beispielsweise „auf dich übergriffigen Situation“. Aber sie ist auch irgendwann nicht mehr nötig. Dann wollen wir wieder etwas mehr Ruhe in unsere Gefühle und Emotionen bringen. Und wir wollen die körperlichen Beschwerden und Abwehrmechanismen wieder auf ein Level bringen, das uns gut tut. Wir wünschen uns mehr Frieden und Gelassenheit in unserem Leben. Dazu gibt es Strategien, die wir nutzen können, um uns wieder in ein Gleichgewicht zu holen.

    Was sind nun die Strategien bei starken Emotionen und Gefühlsausbrüchen?

    Was kann dir helfen, wenn du emotional total aufgeladen bist? Wenn du deine Gefühle kaum noch unter Kontrolle hast und sich Wut und Trauer vermischt.

    Ich gebe dir hier ein paar Beispiele an die Hand. Diese Liste ist lang nicht vollständig und wenn du diese um deine eigenen Strategien ergänzt, dann kannst du sie auch ganz auf deine Bedürfnisse anpassen.

    Rückzug ins eigene Zimmer

    Solltest du in eine Situation geraten, in der du nur noch weglaufen möchtest, weil du merkst, dass du sonst gleich explodierst. Dann ziehe dich in dein eigenes Zimmer zurück. Solltest du keines haben, geht auch einschließen ins Badezimmer.

    Finde einen Ort (nicht erst in der heiklen Situation – sondern lege vorher schon mal einen Ort fest, an den du dich zurückziehen kannst), an den du dich zurückziehen kannst. Ein Zimmer, in dem du kurz innehalten und dreimal tief durchatmen kannst. Zur Ruhe kommen und die Nerven beruhigen.

    Sollte es kein Zimmer geben, in das du verschwinden kannst… Geh einfach kurz vor die Tür. Nach draußen. Schnapp ein paar Minuten frische Luft.

    Hauptsache, raus aus der Situation!

    Joggen / auspowern

    Sich auszupowern, ob nun beim joggen oder 10 Minuten Hampelmann ist egal, hilft dem Körper die Stresshormone schneller abzubauen. Dadurch hast du die Chance, schneller wieder klar zu denken (was oft fehlt, wenn die Stressoren in uns überreizt sind) und die Situtation die dich stresst besser zu meistern.

    Wie gesagt, zieh deine Laufschuhe an und geh eine Runde joggen. Mach 10 Minuten Hampelmann oder lauf im Haus die Treppe hoch und runter. Egal was… Beweg dich! und zwar so, dass es anstrengend ist und dich richtig auspowert.

    Du wirst wieder klarer denken können.

    Deine Stimme wird wieder zurückkommen und du kannst dann ruhiger und sachlicher diskutieren.

    Es verhindert, dass sich der stressige Moment in deinem Körper festsetzt. Das passiert leider dann, wenn wir uns in einer Situation befinden und uns nicht helfen damit fertig zu werden. Der Körper speichert negative Erlebnisse und Empfindungen ab. Das wollen wir vermeiden.

    Scharfe Gerüche / Pfeffer beißen

    Wenn wir uns ganz schnell aus einer Situation holen wollen, können wir den Körper ein wenig überlisten.

    Stell dir vor, du bist ultra wütend oder tieftraurig und hast das Gefühl, dass du gleich vor lauter Emotionen untergehst…

    Dann nimm dir Pfefferkügelchen in den Mund und beiße drauf. Ein Stück Ingwer geht auch.

    Das hört sich eklig an? Ja, sicher. Aber es wird dich, deinen Körper, ablenken und deinen Fokus von deinen Emotionen auf das eklige, brennende Gefühl in deinem Mund lenken. Und zwar so schnell und stark, dass du an gar nichts anderes mehr denken kannst. So hast du Zeit um, nachdem du dir den Mund ausgespült hast oder etwas neutralisierendes getrunken hast, um dann mit Abstand wieder in die stressige Situation zurückzukehren. Aber… Oft wollen wir das dann gar nicht mehr und der Moment, der uns so runtergezogen oder aufgewühlt hat ist vorbei.

    Eiskalt duschen

    Um generell deine Emotionen runterzukühlen, kannst du auch öfter als nur in emotionalen Zeiten eiskalt duschen. Ich hasse eiskalt zu duschen und bin auch eher diejenige, die eher zu heiß duscht. Aber… durch die eiskalte Dusche regst du die Durchblutung in deinem Körper an. Dein Fokus verschiebt sich darauf die Kälte auszuhalten und deine Gedanken im Kopf kommen automatisch zur Ruhe.

    Wenn wir unter starkem Stress stehen und uns die Gefühle überrennen wollen, merken wir auch oft, dass wir ganz unruhig werden. Wie es uns, meist in den Beinen, ganz doll kribbelt oder die Füße unruhig wackeln. Durch schnelle Bewegungen (auspowern) und auch durch die eisige Kälte… spannt sich der ganze Körper noch mehr an um danach aber… und das ist der Punkt… komplett erschöpft loszulassen. Ein befreiendes Gefühl!

    Noch mehr Strategien bei starken Emotionen und Gefühlsausbrüchen findest du in Kürze als Video auf Instagram. Klicke hier

    https://www.instagram.com/tv/CFjZnlVKbnQ/?utm_source=ig_web_copy_link

    Leidest du eher unter emotionaler Taubheit? Hast du eher das Gefühl gar nichts mehr zu spüren? Dann lies hier…

    Strategien bei emotionaler Taubheit

    Strategien bei emotionaler Taubheit

    Unsere Emotionen und Gefühle können uns sehr belasten. Manchesmal so sehr, dass wir versuchen, sie auszublenden und zu unterdrücken. Daraus resultiert, dass wir uns in emotionaler Taubheit zurückziehen.

    Emotionale Taubheit – was ist das?

    Wenn wir unsere Gefühle für längere Zeit unterdrücken, kann es dazu führen, dass wir emotional nichts mehr fühlen. Dass wir Gefühle nur noch wie in Watte gepackt spüren. Das hat auch körperliche Auswirkungen, auch unser körperliches Empfinden kann dadurch abstumpfen. Spürbar ist dies dadurch, dass eben kaum noch Hautreize aufgenommen werden.

    Emotionale Ausgeglichenheit

    Die Schutzreaktion, alle Gefühle zu unterdrücken kann zeitweise hilfreich sein. Aber sie ist auch irgendwann nicht mehr nötig. Dann wollen wir wieder etwas spüren. Mehr Lebendigkeit in unserem Leben. Dazu gibt es Strategien, die wir nutzen können, um uns sanft wieder in ein Gleichgewicht zu holen.

    Was sind nun die Strategien bei emotionaler Taubheit

    Was kann dir helfen, wenn du nichts mehr fühlst. Wenn du deine Gefühle so sehr unterdrückt hast, dass du auch körperlich kaum noch Sinneswahrnehmungen vernimmst?

    Ich gebe dir hier ein paar Beispiele an die Hand. Diese Liste ist lang nicht vollständig und wenn du diese um deine eigenen Strategien ergänzt, dann kannst du sie auch ganz auf deine Bedürfnisse anpassen.

    Rückzug an einen imaginären Ort

    Wenn du dir einen imaginären Ort schaffst, der dir Sicherheit und ein gutes, angenehmes, aufbauendes Gefühl gibt. Ein Ort, der nicht einem realen Ort entsprechen muss. Du kannst dir einen Ort am Meer vorstellen, oder aber auch an einem kleinen Bach oder auf einem Berg. Egal, wo. Hauptsache, Du fühlst dich gut, wenn du an diesen Ort denkst.

    Diesen Ort kannst du immer dann aufsuchen, wenn es dir nicht gut geht und du dir mehr Sicherheit und Geborgenheit in deinem Leben wünschst.

    Oft fehlt uns Sicherheit und Geborgenheit in unserem Leben. Wir sehnen uns danach, aber bekommen es nicht. Dann können wir uns diese Sicherheit und Geborgenheit selbst schaffen, indem wir einen Raum kreiren, der nur uns ganz allein gehört. Ein Raum, der uns gut tut und unser Bedrüfnis nach Sicherheit und Geborgenheit stillt.

    Welchen imaginären Ort möchtest du erschaffen? Fühlst du dich am Meer ruhig und friedlich, oder bist du lieber auf dem Gipfel eines Berges und siehst den strahlenden Sonnenaufgang?

    Nimm dir Zeit deinen Ort zu erschaffen. Komme auch immer wieder dorthin zurück… Erschaffe immer mehr Details. Das ist dein Rückzugsort. Dein Ort, der dir Sicherheit und Geborgenheit gibt, wenn du dich emotional überfordert oder emotional taub fühlst.

    Eng umschlungen in eine Decke kuscheln

    Einpucken, nennt man das. Säuglinge werden gepuckt, damit sie sich beruhigen. Die Enge um sie herum gibt ihnen Sicherheit. Ein Gefühl, welches sie im Bauch der Mutter gespürt haben. Dort war es auch eng, warm und wohlig. Und sie waren immer bestens versorgt. Dieses Gefühl geben wir kleinen Babys, wenn sie auf der Welt sind, indem wir sie in den Arm nehmen und an uns kuscheln. Oder wenn wir sie auch mal beiseite oder zum schlafen legen, kann ihnen eine eng umschlungene Decke / Tuch helfen, sich weiterhin umarmt zu fühlen.

    Wir sollen auch als Erwachsene lernen uns unsere Bedürfnisse selbst zu erfüllen. Wir können ja nicht immer darauf hoffen oder warten, dass eine andere Person auftaucht und uns umarmt und kuschelt, damit es uns wieder besser geht.

    Daher können auch wir als Erwachsene es nutzen, dass sich ein wohliges Gefühl einstellt, wenn wir uns eine Decke eng um den Körper wickeln.

    Probier es doch einmal aus. Nimm eine kuschlige Decke und lege sie dir um die Schultern, wickle sie dir vorn einmal eng um den Körper. So, dass du eventuell sogar nur noch deine Unterarme leicht bewegen kannst. Und dann spüre in dich hinein, ob sich das für dich angenehm anfühlt. Ist etwas zu fest oder unangenehm, dann lockere die Decke etwas und spüre nochmal nach, ob es jetzt angenehmer ist.

    Alternative: Es gibt kiloschwere Bettdecken, die das Gefühl einer Rüstung vermitteln können. Bevor du dir allerdings so eine teure Anschaffung übrelegst, versuche doch, ob nicht eine „normale“ Kuscheldecke reicht.

    Sanfte Gerüche

    Wenn wir uns emotional taub fühlen, wollen wir uns damit auch vor der „schädlichen“ und „beängstigenden“ Außenwelt schützen. Sanfte Gerüche, können uns auf leichte Art und Weise helfen, uns wieder für unsere Außenwelt zu öffnen, ohne gleich in „Gefahr“ zu sein.

    Du kannst dir dazu entweder Aromaöle oder auch einen Aromadiffusor kaufen. Gering dosiert wirken die Aromen auf dein Unterbewusstsein und indirekt stärken sie dich.

    Wenn du keine Aromaöle daheim hast. Zimt, ist auch ein Gewürz, welches etwas gemütliches, warmes ausstrahlt. Du kannst damit dein Essen würzen, oder es in eine kleine Schale streuen, um daran zu schnuppern.

    Noch mehr Strategien bei emotionaler Taubheit findest du in meinem IGTV auf Instagram. Klicke hier

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    Wie kannst du mit negativen Menschen klarkommen

    Wie kannst du mit negativen Menschen klarkommen

    Hast du Menschen in deinem Umfeld, die dich runterziehen? Die, wenn sie dir begegnen, nur schlechtes zu berichten haben. Menschen die so negativ eingestellt sind, dass es dir schwerfällt noch gute Laune zu haben oder es lange in deren Gegenwart auszuhalten. Negative Menschen in deinem Umfeld zu haben kann anstregend und sehr ermüdend sein. Da bin ich ganz bei dir…

    Negative Menschen in deinem Umfeld

    Negative Menschen in deinem Umfeld bringen dich nicht weiter. Wenn du sie in deinem Umfeld hast, ist oft so dass du dich nicht auf dich selber konzentrierst, sondern eher auf die Negativität dieser Menschen. Du konzentrierst Dich darauf, dass es ihnen besser geht. Manchesmal auch darum, damit es auch dir selber besser geht und du dich besser fühlst. Klingt ein bisschen wirr, aber ist so, weil wir einfach so harmoniebedürftig sind, dass wir eher schauen was kann ich tun, damit diese Harmonie wieder hergestellt ist.

    Aber es gibt Menschen, die wollen diese Hilfe oder diese diese Harmonie nicht wirklich annehmen. Das sind diejenigen, die in ihrer Negativität baden. Und es gibt diejenigen, die sind einfach von Natur aus negativ eingestellt, die wollen gar keine Hilfe von außen bzw. die brauchen diese Negativität als Lebensinhalt. Da kannst du egal was du tust, gar nichts daran ändern oder beeinflussen.

    Manchmal gibt es in deinem Umfeld Personen, die kannst du nicht einfach verlassen. Du kannst ihnen nicht einfach aus dem Weg gehen. Es gibt Situationen oder Beziehungen, die nicht so einfach zu ändern sind, wenn es sich z.b um nahestehende Familienangehörige wie deine Eltern, dein Bruder oder auch dein/e Partner*in handelt. In solchen Beziehungen, die einen sehr belasten können, durchzuhalten oder sich zu distanzieren kann sehr schwierig sein.

    Warum du dich von negativen Menschen lösen solltest ist eigentlich ganz einfach beantwortet. Ganz sicher ist es so, dass du dadurch, dass du mit solchen Menschen in Kontakt bist, dich nicht mehr auf dich selbst konzentriert bist. Zweitens, die negative Energie auf dich abfärbt. Drittens, deine positive Energie runtergezogen und somit landest du auch auf ein negatives Level.

    Unterschied: negative Grundeinstellung vs mal einen schlechten Tag

    Mit negativen Menschen meine ich jetzt nicht die Menschen, die mal einen schlechten Tag haben oder mal ein bisschen schlechte Stimmung verbreiten, weil es ihn gerade nicht so gut geht oder sie eine schlechte Phase haben. Mit negativen Menschen meine ich wirklich diejenigen, die ihr Leben nicht auf die Reihe kriegen zu scheinen. Die Dauernörgler sind. Diejenigen die sich in jeder Situation immer die schlechtesten Karten auswählen und diese komplett spielen. Das sind diejenigen, denen du begegnest und du förmlich die schwarze Wolke über ihnen schweben sehen kannst.

    Wie Du am besten mit negativen Menschen umgehst

    Die negative Art von anderen kann sich schnell auf dich übertragen und auch Dir deinen Optimismus und deine Energie rauben. Zu viel Negativität in unserem Leben macht uns unglücklich. Achte daher im Umgang mit negativen Menschen auf Folgendes:

    • Meide wenn möglich grundsätzlich negativ eingestellte Menschen. Überdenke deine Freundschaften, die dir kein gutes Gefühl geben und dich nach jedem Treffen mit schlechter Stimmung zurücklassen.
    • Wenn es nicht möglich ist, die negative Person aus deinem Leben zu streichen, da es sich um einen Arbeitskollegen oder ein Familienmitglied handelt, lege dir eine Strategie zurecht, wie Du mit demjenigen umgehen möchtest.
    • Auf der Arbeit kannst du dich ganz klar auf das Berufliche fokussieren und dich von privaten Lästereien oder negativem Gerede fernhalten.
    • Wenn deine Arbeitskollegen jeden Satz negativ auslegen, versuche das Gespräch auf positive Aspekte zu lenken.
    • Bleib ruhig und gelassen. Lass dich nicht in die Spirale aus negativen Gedanken hineinziehen und geh auch nicht auf negative aufgeladene Gefühlsausbrüche ein.
    • Im privaten Umfeld könntest du versuchen, die Hintergründe für das negative Verhalten deines Freundes oder Familienmitglieds zu erkennen und zu verstehen.
    • Wenn du etwas Empathie für die Situation des anderen aufbringst, fällt es dir leichter, dich nicht von der negativen Art anstecken zu lassen, sondern Verständnis zu zeigen.
    • Es ist trotzdem völlig normal, sich über negative Menschen zu ärgern. Tappe nur nicht in die Falle, dich zu lange darüber zu ärgern. Nutze den Ärger lieber und verwandel ihn in positive Energie. Werde kreativ, bau deinen Frust beim Sport ab und mach dir bewusst, was genau dich geärgert hat und wie du diese Situation beim nächsten Mal anders bewältigen kannst.