Oder, wie werde ich zu einer positiveren Person

Positive Einstellung

Negativität (gibt es das Wort überhaupt?) gibt es in allen Formen und Arten. Sie begegnet dir und du hast das Gefühl nicht mehr auf der Sonnenseite des Lebens zu stehen, sondern alles ist negativ.

Dabei ist es egal, ob es daran liegt, dass Du dich mit negativ eingestellten Leuten umgibst oder ob es „nur“ ein Regentag ist an dem ein oder zwei Dinge schief gehen. Es liegt an dir eine positive Einstellung zum Leben zu haben.

Warum es so wichtig ist eine positive Einstellung zu haben

Kannst Du dich an drei positive Dinge der letzten Tage erinnern? NEIN?!? Und wie sieht es mit negativen Dingen aus? Komm schon, da fällt dir doch sicher etwas ein… Das Schlimme ist, dass uns die negativen Dinge viel länger im Gedächtnis bleiben als die positiven.

Gut, an unseren letzten Urlaub mit dem fantastischen Meer und dem kurzen Segeltörn können wir uns lange noch erinnern. Und wir zehren auch lange davon. Das ist gut so.

Allerdings sind die vielen kleinen negativen Dinge die uns vermeintlich jeden Tag passieren die, die uns wirklich das Leben schwer machen. Die unachtsame Bemerkung der Kollegin, welche uns gestern sehr verletzt hat. Die Macke, welche wir in der Fahrertür unseres Autos entdecken, als wir vom Einkaufen zurück kommen. Die Kinder die einem heute aber sowas von auf der Nase rumtanzen, dass man ausrasten möchte.

All diese negativen Dinge mal richtig blöd zu finden und auch kurz traurig zu sein, das ist menschlich und vollkommen okay. Was nicht gut ist, ist wenn die negativen Gefühle gar nicht mehr weggehen wollen. Wenn wir morgens schon mit einem bedrückenden Gefühl aufstehen und alles was uns passiert als persönlichen Angriff werten.

Es bringt dir nichts in der Negativität zu leben. Eine negative Einstellung zu dir, deiner Leistung, deiner Selbst bremst dich nur aus. Hält dich vom Erfolg zurück und lässt dich das Leben nicht genießen. Eine positive Einstellung ist das was Du brauchst.

Wie im Inneren so im Außen

Was noch schlimmer ist, dass auch andere auf deine Stimmung und Einstellung reagieren. Wenn auch unbewusst. Strahlst Du negative Energie aus, so wirst du selten positives Feedback anderer erhalten. Begegnest du einem Menschen, der alles negativ sieht, verhältst du dich sicher auch zurückhaltend. Zurückhaltend, denn du willst ja nichts falsches sagen. Zurückhaltend, weil du dich für ihn sowieso nicht freuen kannst, wenn er dir etwas tolles aus seinem Leben erzählt.

Und auch wenn Du denkst, ach ich mach das schlechte mit mir selbst aus und versuche nach außen hin alles schön zu reden… meinst du das funktioniert? In den seltensten Fällen. Nicht, weil ich dir nicht zutraue, dass Du den Willen hast nach Außen hin positiv zu wirken. Nein, es ist unendlich schwer eine positive Maske aufzubehalten, wenn man innerlich alles negativ sieht und auf „Kleinigkeiten“ verletzt reagiert.

4 Dinge die du heute tun kannst um das negative Gefühl zu verdrängen

Es ist also wichtig, die negativen Dinge aus deinem Leben zu verdrängen. Ich meine damit nicht, dass Du dir alles schön reden sollst. Das funktioniert ja nicht, wie ich dir oben beschrieben habe. Viel eher solltest du die negativen Gedanken und Erfahrungen mit positiven Gedanken und Erfahrungen überlagern. Du sollst viel mehr positive Erfahrungen machen, als negative!

Positive Playlist = positive Einstellung

Fühlst du dich niedergeschlagen und ermüdet? Wenn Du dir jetzt deine Kopfhörer mit Musik aufsetzen würdest, welche Musik würdest du hören? Langsame und traurige Musik, die deiner Stimmung angepasst ist.

Versuche es mal mit einer „Happy“-Playlist.

Sammle Musik mit schnellem und stimmungsaufhellendem Beat. Bei deiner nächsten Gelegenheit versuche doch mal, ob deine Stimmung sich nicht mit ein paar positiven Songs aufhellt.

Schreibe die negativen Dinge auf

Negative Gedanken treiben dich in den Wahnsinn. Du kannst kaum einschlafen, weil das Gedankenkarussell sich nicht anhalten lässt. Möchtest du aus dem negativen Gedankenkarussell aussteigen, dann schreibe alles auf, was dich stört. Denn kommen die Gedanken zu Papier, werden sie greifbarer. Du wirst bei vielen Dingen merken, dass es doch nicht so schlimm ist. Und am nächsten Tag sind es ganz andere Dinge die dir schlimm vorkommen.

Damit du dich nicht nur mit den negativen Gedanken und Erlebnissen beschäftigst, solltest du im gleichen Zug auch die positiven Dinge aufschreiben. Selbst wenn du dir jeden Tag dieselben positiven Dinge aufschreibst. Es wird sich positiv auswirken. Es werden neue und andere Dinge kommen, welche du für die positive Seite des Tages niederschreiben kannst.

Du brauchst zwischen den Meetings eine Aufmunterung? Wäre es nicht toll, wenn Du ein Glas oder eine Schachtel mit positiven Gedanken und Erinnerungen hättest, in das Du greifen kannst und deine Portion Positivität abholen kannst? Schreibe alles auf was dir an deinem Leben gefällt, was dir Freude bereitet hat. Sammle diese Zettel / Kärtchen und hüte sie wie einen kleinen Schatz.

Löse dich von dem Bösen

Das ist etwas überspitzt gesagt. Aber es gibt Personen, welche uns nicht gut tun. Die uns negativ beeinflussen. Die selbst negativ eingestellt sind und uns täglich mit ihrer Laune und ihrer Einstellung runterziehen. Befreie dich davon. Nicht nur im realen Leben solltest Du von diesen Personen (emotionalen) Abstand nehmen. Gerade in Social Media, wo wir so viel Inspiration finden und so viel Schönes, begegnet uns leider auch viel Neid, Missgunst und böse Kommentare. Distanziere dich davon. Und in manchen Fällen macht es durchaus Sinn diese vermeintlichen Freunde zu entfreunden.

Du fühlst dich schlecht, weil du nicht so viel Geld wie XY oder die tolle Handtasche, das Auto oder was auch immer hast, siehst es aber täglich in Pinterest und Instagram. Warum? Es macht dir nur schlechte Laune. Sich an anderen zu orientieren oder inspirieren zu lassen, kein Thema. Aber lass dich nicht davon runterziehen, wenn es anderen vermeintlich besser geht. Merkst du, dass du dich eher runterziehen lässt versuche mal auf facebook und co zu verzichten. Ein paar Tage Verzicht und du wirst merken, wie unwichtig es ist, was andere machen und können. Es ist dein Leben. Dein Tag. Mach es dir nicht unnötig schwerer.

Tue jeden Tag drei positive Dinge

Für dich selbst:

Sag dir, dass du großartig bist. Lobe und belohne dich, wenn Du etwas gut gemacht hast. Gönne dir einen Besuch beim Friseur. Oder mach mal etwas ganz untypisches / verrücktes wie Yoga mitten im Park. Verzichte auf Fernsehen oder schalte einen Tag die Internetverbindung ab.

Für andere:

Leih deiner Kollegin Geld fürs Mittagessen, oder lade sie spontan zum Mittagessen ein. Kaufe einen zweiten Kaffee bei Starbucks und verschenke ihn an den Obdachlosen um die Ecke. Sei für jemanden der Mentor. Hilf deiner Freundin beim Ausmisten des Kleiderschranks.

Für die Welt:

Recycling. Einkaufen ohne Plastik. Eine kleine Spende für wohltätige Zwecke oder auch ein Ehrenamt.

Was hast du heute positives erlebt und getan?

Vergeude nicht dein Leben

Du hast nur ein Leben. Kein zweites im Rucksack. Also, lebe es mit einer Positivität, mit so viel Glück und positiver Einstellung, wie möglich.

Ich wünsche mir, dass dir täglich viele positive Dinge widerfahren. Dass Du glücklich dein Leben lebst.

Für dich, für andere und dein bestes ICH.